Politik & Wirtschaft

Kooperationsmeldung

Industrie begrüßt zusätzliche MINT-Ausbildungsplätze und Ausbau des Standortvorteils HTL

08.03.2019

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit der Industriellenvereinigung

"Mehr denn je sind wir heute auf motivierte und kreative Techniktalente – Frauen und Männer – angewiesen, denn Österreich ist ein Innovationsland. Leider finden immer noch zu wenige junge Menschen, insbesondere Mädchen und Frauen, den ausbildungsmäßigen und beruflichen Weg in Richtung Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Der geplante Ausbau der MINT-Ausbildungsplätze ist daher von größter Bedeutung", so Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), der dabei die Stärkung der Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) durch einen neuen Standort in Oberösterreich, ausdrücklich begrüßt.

Nach Aufstockung der Fachhochschulplätze sei dies nun der nächste Schritt, den Fokus auf arbeitsmarktnahe, technisch-naturwissenschaftliche Ausbildungen zu einem echten Standortbonus zu richten. Mit dem Schultyp der HTL verfüge Österreich über ein international höchst anerkanntes und geschätztes Alleinstellungsmerkmal, das mitunter sogar Standortentscheidungen internationaler Unternehmen positiv beeinflusst. Dies sei "gut und wichtig, denn der Fachkräftemangel im MINT-Bereich ist nach wie vor ein Problem für heimische Unternehmen. Jeder sechste Job im MINT-Bereich konnte zuletzt nicht besetzt werden. Gleichzeitig wissen wir, dass innerhalb weniger Jahre bis zu 50.000 zusätzliche Technik-Jobs in Österreich entstehen werden. Diese Schere zwischen Angebot und Nachfrage gilt es zu schließen. Die HTL ist dabei wesentlich", so Neumayer, dem die zeitnahe Umsetzung der angekündigten Maßnahmen ebenso ein Anliegen ist wie auch die Implementierung von HTL-Koordinatorinnen und -Koordinatoren in den Bildungsdirektionen.

Fokus auf weibliche Techniktalente, MINT-Gütesiegel ausweiten

Insbesondere sei es von entscheidender Bedeutung, Mädchen und Frauen für technische Fächer und Berufe zu begeistern. "Es kann nicht sein, dass sich genau in jenen Bereichen mit den besten Arbeitsmarktprognosen die wenigsten Frauen finden. Das sind für die Frauen selbst wie auch für die Unternehmen vergebene Chancen. Denn wir können es uns absolut nicht leisten, auf weibliche Techniktalente und deren Kreativität zu verzichten", stellte Neumayer klar. Die Begeisterung für Technik müsse daher bereits in Kindergarten und Pflichtschule geweckt werden. "Das so genannte MINT-Gütesiegel setzt genau hier an. Mit dem bundesweit gültigen Qualitätslabel werden jene Bildungseinrichtungen ausgezeichnet, die sich besonders im MINT-Bereich engagieren", führte der IV-Generalsekretär aus. In nur zwei Jahren konnten bereits 216 MINT-Kindergärten und MINT-Schulen von den Projektpartnern Bildungsministerium, Industriellenvereinigung, Wissensfabrik Österreich und Pädagogischer Hochschule Wien ausgezeichnet werden. Diese Schulen werden öffentlichkeitswirksam vor den Vorhang geholt und dienen als Vorbild für andere. "Ziel muss es daher sein, möglichst noch mehr Kindergärten und Schulen für die MINT-Community zu gewinnen, um junge Menschen für Technik zu begeistern", so Neumayer abschließend.

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