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Kampf gegen Klimawandel laut UNO so dringlich wie gegen Coronavirus

20.03.2020

Der Klimawandel muss mit derselben Entschlossenheit angegangen werden wie das neue Coronavirus SARS-CoV-2 - das fordert der Generaldirektor der Weltwetterorganisation (WMO), Petteri Taalas. "Die Folgen des Klimawandels spüren wir vor allem im Zusammenhang mit Wasser", meinte Taalas in Genf.

"Mehr Überschwemmungen, mehr Dürren, mehr Umweltverschmutzung. Genauso wie Viren respektieren diese Klima- und Wasserschocks keine natürlichen Grenzen", ergänzte der WMO-Chef. Vor dem Weltwassertag (22. März) appellierte die Organisation an Regierungen, die Überwachung und Messung der Wasserbestände deutlich auszubauen.

Nur mit präzisen Informationen könnten die Wasserressourcen effektiv geschützt und gemanagt und Vorkehrungen für den Katastrophenfall getroffen werden. Die Dauer und Heftigkeit von Regenfällen, Regenmengen und erwartete Überschwemmungen müssten deutlich kalkulierbarer werden.

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