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FFG-Geschäftsführer begrüßen geplanten Pakt für Forschung © APA
FFG-Geschäftsführer begrüßen geplanten Pakt für Forschung © APA

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Koalition: Forschungsförderer für finanzielle Untermauerung der Pläne

03.01.2020

"Viel Positives und Zukunftsweisendes" hat der Präsident des Wissenschaftsfonds FWF, Klement Tockner, im Regierungsprogramm von ÖVP und Grünen gefunden. Nun gehe es darum, diese Pläne "zügig und mutig umzusetzen, in erster Linie durch eine ambitionierte finanzielle Untermauerung", sagt Tockner zur APA.

Dass im Regierungsprogramm nicht explizit eine Erhöhung der Forschungsausgaben versprochen wird, stört Tockner nicht. "Ein Forschungsfinanzierungsgesetz beinhaltet einen ambitionierten Wachstumspfad, sonst würde es keinen Sinn machen", sagt er.

Tockner freut sich, dass die Regierungsverhandler die Empfehlungen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen aufgegriffen haben. Das klare Bekenntnis zur Grundlagenforschung sei eine Investition in die Zukunft. Wichtig sei auch, dass die Autonomie der Universitäten und Forschungseinrichtungen hervorgehoben wurde. Wenn in den nächsten Monaten das erste Budget verhandelt werde, "wird sich zeigen, ob die Pläne nur mehr als Worte sind".

FFG für rasche Umsetzung

Auch die beiden Geschäftsführer der Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, sprechen sich in einem ersten Statement für eine rasche Umsetzung des geplanten Forschungsfinanzierungsgesetzes "mit einem ambitionierten Wachstumspfad" aus. Sie begrüßen den geplanten Pakt für Forschung, Technologie und Innovation sowie die jährlichen Forschungsgipfel der Bundesregierung.

Die von der Regierung geplante Verbesserung der Governance der Forschungsförderungsfonds sehen Egerth und Pseiner positiv: Als "zentrale Institution zur kompetitiven Vergabe von öffentlichen Forschungsmitteln im Bereich der angewandten Forschung", wie die FFG im Regierungsprogramm bezeichnet wird, "benötigen wir entsprechende Autonomie, um rasch und gezielt auf aktuelle Themen reagieren und unser Portfolio entsprechend weiterentwickeln zu können".

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