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Neue Einsatzmöglichkeiten für Industrieroboter

23.10.2019

Innovationen sind für den unternehmerischen Erfolg von entscheidender Bedeutung. Dabei sind jedoch nicht nur Produktinnovationen relevant, sondern auch Neuerungen bei Produktionsprozessen, sogenannte Prozessinnovationen. Diese werden bislang nur wenig in Untersuchungen berücksichtigt und analysiert. Dazu gehört etwa die Nutzung unterschiedlicher Industrieroboter. Um diese Lücke zu schließen und vorliegende Ergebnisse zu ergänzen, erhebt das AIT im Rahmen des European Manufacturing Survey (EMS) die Trends und Entwicklungen in der österreichischen Produktion.

Ein Drittel aller Großbetriebe nutzt bereits kollaborierende Roboter

Im EMS wurde unter anderem der Einsatz von Fertigungs- und Handhabungsrobotern in der Produktion erhoben. Ihre Nutzung ist bereits seit dem Jahr 2000 ansteigend und die Befragung der Unternehmen zeigt, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren weiterhin fortsetzen wird. Das zukünftige Wachstum beim erstmaligen Einsatz von Fertigungs- und Handhabungsrobotern betrifft dabei zu einem großen Teil KMU. Bei Großbetrieben steht neben Folgeinvestitionen in diese traditionellen Robotiklösungen insbesondere auch der erstmalige Einsatz von autonomen, mobilen sowie kollaborierenden Robotern, bei welchen Mensch und Maschine Hand in Hand arbeiten, zunehmend im Vordergrund. Mit diesen innovativen, flexiblen Robotiklösungen entstehen neue Einsatzmöglichkeiten, auch im Bereich von Kleinserien und Einzelfertigung.

EMS bietet Entscheidungsgrundlage für Politik, Industrie und Forschung

"Zwar wird viel über Industrie 4.0 und die Digitalisierung der Produktion gesprochen, jedoch wissen wir noch nicht genug darüber. Mit dem EMS haben wir nun eine wertvolle empirische Basis, die als Entscheidungsgrundlage zur weiteren Unterstützung der österreichischen Industrie bei der Digitalsierung dienen kann", so Projektkoordinator Georg Zahradnik, Scientist am AIT Center for Innovation Systems & Policy. Insbesondere Trends rund um den Einsatz und die Diffusion von Industrie 4.0-Technologien, Künstlicher Intelligenz und neuer digitaler Geschäftsmodelle in der Produktion wurden in der Erhebung berücksichtigt. Ein weiterer Fokus liegt auf den Herausforderungen in Zusammenhang mit den sich dadurch veränderten Anforderungen an Qualifizierung & Kompetenzen sowie Security & Safety. Sowohl Politik, Industrie und Forschung können die Ergebnisse des EMS nutzen und daraus Handlungsbedarfe für den Industriestandort Österreich ableiten.

Eckdaten zum European Manufacturing Survey

Um die empirische Lücke im Wissensstand rund um Prozessinnovationen zu schließen wird der EMS seit 2001 von einem Konsortium aus Forschungsinstituten und Universitäten mehrerer europäischer und außereuropäischer Länder organisiert. In Österreich wird die repräsentative Erhebung seit 2003 vom AIT Center for Innovation Systems & Policy durchgeführt. An der Erhebung im Jahr 2018 haben sich 258 Betriebe der Sachgütererzeugung mit über 20 MitarbeiterInnen beteiligt.

Weitere Informationen:

* EMS Broschüre (PDF)

* www.ait.ac.at/ems

* AIT Austrian Institute of Technology

* Center for Innovation Systems & Policy

Rückfragehinweis:
   Vanessa Schuster, MA
   Marketing and Communications
   AIT Austrian Institute of Technology 
   Center for Innovation Systems & Policy
   T +43 (0)664 88390690
   vanessa.schuster@ait.ac.at I www.ait.ac.at
   Daniel Pepl, MAS MBA
   Corporate and Marketing Communications
   AIT Austrian Institute of Technology 
   T +43 (0)50550-4040
   daniel.pepl@ait.ac.at I www.ait.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2009/aom

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