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Die Forschung steht in der aktuellen Krise unter hohem Druck © APA (dpa)
Die Forschung steht in der aktuellen Krise unter hohem Druck © APA (dpa)

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Neue ÖAW-Preisfrage: Was kann Wissenschaft bei Pandemien leisten?

17.07.2020

Vor zwei Jahren hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) die Tradition öffentlicher Preisfragen wieder aufgegriffen. Nun schreibt sie eine neue Preisfrage zur Rolle der Wissenschaften in der Coronavirus-Krise aus: "Was kann die Wissenschaft bei Pandemien leisten?" Die besten Antworten darauf in Essay-Form werden mit insgesamt 24.000 Euro prämiert, teilte die ÖAW mit.

Die Aufmerksamkeit für Forschungen zu Covid-19 sei in der Öffentlichkeit sprunghaft angestiegen, Wissenschafter in Politik, Medien und Wirtschaft zu zentralen Gesprächspartnern und ihre Expertise zu einer wichtigen Grundlage für weitreichende Entscheidungen geworden. Gleichzeitig stehe die Forschung in der aktuellen Krise unter hohem zeitlichen Druck, rasch belastbare Ergebnisse zu liefern - eine Erwartung, die mit wesentlichen Elementen des wissenschaftlichen Arbeitens wie der Sorgfaltspflicht, Nachvollziehbarkeit, Überprüfbarkeit nicht immer leicht in Einklang zu bringen sei, heißt es in der Aussendung.

Aus diesem Grund wolle man mit der Preisfrage eine erste Zwischenbilanz ziehen und "sowohl die Anforderungen an die Wissenschaft als auch die Möglichkeiten der Wissenschaft auf den Prüfstand stellen". Gesucht werden bei dem Wettbewerb Essays, die diese Frage zur Rolle der Wissenschaft in der Pandemie beantworten. Teilnehmen kann jeder, Essays beliebigen Umfangs und Sprache können bis 31. Dezember 2020 eingereicht werden.

Die Preisträger werden von einer interdisziplinären Kommission ausgewählt, für den ersten Platz winken 12.000 Euro, für den zweiten 8.000 Euro und für den dritten 4.000 Euro.

Service: Details und die Teilnahmebedingungen unter http://oeaw.ac.at/preisfrage

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