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Neues Ressel Zentrum an FH OÖ will "Geist in der Maschine aufwecken"

27.11.2019

Ein neues Josef Ressel Zentrum am Campus Hagenberg der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) will den "'Geist in der Maschine' aufwecken und zum vorausschauenden Denken bringen", wie es in einer Aussendung heißt. Ziel der Forschungseinrichtung ist die Entwicklung von Optimierungssoftware für die produzierende Industrie, die laufend mitlernt und sich selbst an die Zukunft anpassen kann.

Im Mittelpunkt des neuen "Josef Ressel Zentrums für adaptive Optimierung in dynamischen Umgebungen" stehen die komplexen Prozesse in der industriellen Fertigung, Lagerung und Transport. Dafür sollen Algorithmen entwickelt werden, die laufende Prozesse "nicht nur dynamisch an auftauchende Ereignisse wie Maschinenausfälle, Qualitätsmängel oder Materialengpässe anpassen können", so Zentrumsleiter Stefan Wagner. Die Software soll auch laufend mitlernen und sich so selbst an die Zukunft und dort auftauchende Probleme anpassen können.

Das mittlerweile vierte Ressel Zentrum in Hagenberg kooperiert wissenschaftlich mit der Universität Wien. Unternehmenspartner sind die voestalpine Stahl, die Logistik Service GmbH und die Industrie-Logistik-Linz GmbH sowie der Glasbearbeitungsmaschinenhersteller LiSEC Austria. Josef Ressel Zentren werden vom Wirtschaftsministerium über die Christian-Doppler-Gesellschaft gefördert. Als Vorbild für dieses auf Fachhochschulen zugeschnittene Programm dienen die Christian-Doppler-Labors, wo Universitäten mit Firmen zusammenarbeiten. Von der öffentlichen Hand und den Unternehmenspartnern wird die neue, für fünf Jahre genehmigte Forschungseinrichtung mit insgesamt rund 1,6 Mio. Euro gefördert.

Service: https://www.cdg.ac.at/; https://www.fh-ooe.at/

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