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Feierliche Verleihung © APA /OTS/ÖAWHinterramskogler)
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ÖAW vergibt fast 100 Stipendien an Nachwuchsforscher/innen

31.01.2019

Genau 99 junge Forscher/innen aus den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen erhielten am 31. Jänner 2019 ein Stipendium von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der MAX KADE Foundation. Sie konnten mit ihren Projekten im Wettbewerb mit Kolleg/innen überzeugen und werden nun für die Dauer von bis zu drei Jahren in ihrer Forschungstätigkeit unterstützt.

Gefördert werden Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Naturwissenschaften, der Life Sciences und der Medizin sowie den Geistes-, Sozial- und Rechtswissenschaften. Neben 86 Einzel-Doktoratsstipendien (DOC) werden auch drei DOC-team-Förderungen für interdisziplinäre Forschungsgruppen sowie zehn MAX KADE-Stipendien vergeben, mit denen Jungforscherinnen und Jungforscher an mehreren renommierten Universitäten in den USA tätig sein können. In Summe belaufen sich die Stipendien heuer auf 10,66 Mio. Euro. Der Anteil an Frauen unter den Ausgezeichneten beträgt 55 Prozent.

Exzellenter wissenschaftlicher Nachwuchs

"Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist essentiell, den jungen Talenten gehört die Zukunft der Wissenschaft", so Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung. "Es freut mich daher besonders, dass die ÖAW und die MAX KADE Foundation junge, kreative Köpfe erneut mit beträchtlichen Summen unterstützen. Gerade Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher haben es oft nicht leicht, finanzielle Mittel für ihre Forschungsvorhaben aufzustellen. Umso wichtiger sind Förderstipendien wie diese. Dass mehr als die Hälfe der Ausgezeichneten Frauen sind, freut mich dabei besonders."

"Mit unseren Stipendien fördern wir die besten jungen Köpfe in Österreich. Wir fördern Mut zum Risiko, Mut zu ungewöhnlichen Ideen und Mut zum Querdenken", sagt ÖAW-Präsident Anton Zeilinger. "Die jungen Menschen, die wir mit einem Stipendium der ÖAW auszeichnen, erhalten die Möglichkeit ihrer Neugier zu folgen und Neues zu entdecken - auch und gerade über die Grenzen des eigenen Faches hinaus. Österreich braucht viele neue Ideen um im internationalen Wettbewerb um Innovation zu bestehen. Deswegen ist die Investition in die nächste Generation der Forschung entscheidend", so Zeilinger weiter.

Vielfältige Forschungsprojekte

Die geförderten Projekte sind inhaltlich weit gefächert: Das thematische Spektrum reicht von den molekularen Mechanismen im Gehirn beim Lernen über leistbares, menschenwürdiges Wohnen in Slums bis hin zur Frage, wie Fehler von Einzelnen sich auf die Gruppendynamik in Teamsportarten auswirken.

Nach Ausschreibung der Stipendien waren insgesamt 365 Bewerbungen bei der ÖAW eingegangen. Die besten Projekte wurden durch ein internationales Peer-Review-Verfahren ausgewählt und in eines der Förderprogramme aufgenommen. Die Bewilligungsquote betrug heuer 27 Prozent.

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Rückfragehinweis:
   Sven Hartwig
   Leiter Öffentlichkeit & Kommunikation
   Österreichische Akademie der Wissenschaften
   T +43 1 51581-1331
   sven.hartwig@oeaw.ac.at
   www.oeaw.ac.at
   
   Annette Weber
   Pressesprecherin
   Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
   T +43 1 53120-5025
   annette.weber@bmbwf.gv.at
   www.bmbwf.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1277/aom

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