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Österreich für bessere Vernetzung der Forschungssysteme in der EU

21.07.2020

Österreich wünscht sich "weniger Informationsaustausch und mehr konkrete Inhalte", wenn es um die Erneuerung des vor 20 Jahren ins Leben gerufenen Europäischen Forschungsraumes (ERA) geht. "Ein Vorschlag von uns ist zum Beispiel, dass wir uns auf einige wenige Schlüsselmaßnahmen konzentrieren und diese dann auch tatsächlich realisieren", sagte Wissenschaftsminister Heinz Faßmann.

Dazu zählt für Österreich die bessere Vernetzung der Forschungssysteme, wie Faßmann in seinem Statement bei einer informeller Videokonferenz mit seinen Amtskollegen erklärte. Er tritt auch dafür ein, gemeinsame Prinzipien und Werte in der Wissenschaft in einem rechtlich bindenden Dokument zu definieren, und das Lernen von im Forschungsbereich erfolgreichen EU-Länder zu fördern.

EU-Forschungskommissarin Mariya Gabriel hat es sich zum Ziel gesetzt, den Europäischen Forschungsraum zu "revitalisieren", um ihn "in einem sich global verändernden Umfeld zukunftsfähig zu machen". Ziel sei es, im Forschungs- und Innovationsbereich "kritische Masse zu erreichen", sagte EU-Forschungschef Jean-Eric Paquet im Februar gegenüber der APA.

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