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Bedenken hinsichtlich Kosten und Sicherheit © APA (dpa)
Bedenken hinsichtlich Kosten und Sicherheit © APA (dpa)

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Österreicher sehen autonomes Fahren recht rasch kommen

25.11.2019

Auf Österreichs Straßen werden schon bald autonome Autos herumkurven. Daran glaubt zumindest die Mehrheit der Teilnehmer bei österreichweit durchgeführten Workshops zur Bürgerbeteiligung zum Thema "Automatisierte Mobilität". Über die Hälfte der 169 Befragten geht demnach davon aus, dass es noch vor dem Jahr 2030 so weit ist, heißt es in einem Bericht der "AustriaTech".

Beim Gedanken an die Einführung automatisierter Mobilität blickten 57 Prozent der Teilnehmer der im April in Wien, Graz, Linz, Salzburg und Pörtschach durchgeführten "BürgerInnen-Dialoge" optimistisch in die selbstfahrende Zukunft. Durchgeführt wurden ähnliche Veranstaltungen u.a. auch in Deutschland, Frankreich, Kanada, in den USA oder Singapur. In Frankreich (34 Prozent) oder den USA (46 Prozent) gaben sich anteilig weniger Workshop-Teilnehmer derart zuversichtlich hinsichtlich des Nutzens für die Gesellschaft der neuen Technologien.

Davon, dass diese tatsächlich bereits in absehbarer Zeit auf den Straßen ankommen, zeigten sich ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten überzeugt: So glaubten 15 Prozent an eine Implementierung bis zum Jahr 2025 und 44 Prozent an eine Einführung bis 2030. Durch selbstfahrende Autos erhoffen sich die Teilnehmer vor allem Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit, mehr Lebensqualität oder weniger Verkehrsaufkommen, heißt es in dem Bericht. Sicherheitsbedenken führen allerdings auch die Liste der Befürchtungen an. Darüber hinaus gab es Bedenken hinsichtlich der Kosten, der Abhängigkeit von der Technologie bzw. auch zum Datenschutz und zur Überwachung. International dominierten Kosten-, vor Sicherheitsbedenken und der Furcht vor technischem Versagen.

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