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Österreichisches EU-Projekt soll Demokratie am Westbalkan stärken

14.10.2020

Ein von zwei österreichischen Instituten initiiertes EU-Projekt soll die Demokratisierung, die Zivilgesellschaft und die Rechtsstaatlichkeit auf dem Westbalkan stärken. Für das Projekt mit insgesamt 17 Partnern aus 16 Ländern erhielten die Österreichische Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) und das Österreichische Institut für Internationale Politik (oiip) den Zuschlag, wie ÖGfE-Generalsekretär Paul Schmidt am Mittwoch mitteilte.

Das Projekt "Europeanisation meets democracy from below: The Western Balkans on the search for new European and democratic Momentum - WB2EU" wurde von der EU-Kommission im Rahmen des EU-Programmes "Erasmus+" und des Jean-Monnet-Netzwerks für eine EU-Kofinanzierung ausgewählt. Es ist bis Ende August 2023 anberaumt. Neben den beiden Projektträgern umfasst das Netzwerk renommierte Think Tanks, NGOs und Universitäten aus den sechs Westbalkanländern (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien) und den EU-Mitgliedsländern Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Slowenien, Ungarn und Rumänien. Der Kick-off soll noch diesen Herbst in Wien stattfinden.

"Wir wollen einen Beitrag leisten, das europäische Momentum für den Westbalkan wieder zu finden und in der öffentlichen Wahrnehmung stärker zu verankern, nachhaltige Netzwerke zu schaffen sowie die Zivilgesellschaft breit einzubeziehen", sagte Schmidt. "Ein zentrales Anliegen der Gruppe ist es, soziale Inklusion sowie die Vision von gerechten und demokratischen Gesellschaften in der Region zu unterstützen, weshalb wir in unserem Projektnetzwerk die Bottom-up-Perspektive und das demokratische Engagement der Bürgerinnen und Bürger stärken wollen", betonte Vedran Džihić, Senior Researcher am oiip.

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