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Österreichs Beteiligung an EU-Raumfahrtsabkommen wird verlängert

29.07.2020

Das EU-Raumfahrtsabkommen wird unter österreichischer Beteiligung verlängert. Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) richtet am Mittwoch einen Vortrag an den Ministerrat zur Verlängerung der gemeinsamen Erklärung der europäischen Regierungen zum Einsatz von Trägerraketen vom Raumfahrtzentrum Guayana, gab die Ministerin bekannt.

Mit der Annahme des Vortrags beteilige sich Österreich weiter am eigenständigen Zugang Europas zum Weltraum, hieß es. Gewessler zufolge ist gerade im Bereich der Klimaschutzforschung die Erdbeobachtung durch Satelliten ein wichtiger Aspekt. Mit der gemeinsamen Erklärung sei nun gesichert, dass Europa weiter am eigenen Weltraumbahnhof Raketen starten kann.

"Wir wollen uns in Zukunft gerade bei der Erforschung der Klimakrise intensiv einbringen. Nach unserer Bewerbung für die Copernicus-Dienste ist diese Erklärung nun ein weiteres Signal", sagte Gewessler im Vorfeld des Ministerrates. Österreich hatte im Mai angekündigt, sich für die Umsiedelung der EU-Erdbeobachtungsdienste Copernicus als Standort zu bewerben.

Nach der Annahme im Ministerrat wird die gemeinsame Erklärung dem Nationalrat zur Beschlussfassung vorgelegt. "Mit diesem Abkommen können wir wertvolle Forschung ermöglichen und wichtige Erkenntnisse - insbesondere im Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe - gewinnen", zeigte sich Gewessler überzeugt.

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