Politik & Wirtschaft

Margarete Schramböck auf der Pioneers-Konferenz © APA (Hochmuth)
Margarete Schramböck auf der Pioneers-Konferenz © APA (Hochmuth)

APA

Pioneers - Digitalisierungs- und Wachstumsfonds soll bald starten

09.05.2019

Der neue Digitalisierungs- und Wachstumsfonds der staatlichen Förderbank aws soll bereits im Sommer oder Herbst starten. Das kündigte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) im Gespräch mit der APA an. Der aws-Gründerfonds und der Mittelstandsfonds werden aufgelöst, und die aktuellen Firmenbeteiligungen wandern in den neu geschaffenen Fonds.

Mit rund 100 Mio. Euro soll der neue Digitalisierungs- und Wachstumsfonds dotiert werden, 50 Mio. Euro stammen von der öffentlichen Hand, und rund 50 Mio. Euro sollen Banken und Stiftungen beisteuern. In den nächsten drei bis vier Jahren könnten mit dem neuen Fonds weitere 500 Mio. Euro privates Risikokapital von Business Angels mobilisiert werden, erwartet die Wirtschaftsministerin. Schramböck appelliert auch an die heimische Industrie, mehr in Start-ups zu investieren. Sie habe bei Gesprächen bereits positive Signale erhalten.

Beteiligen soll sich der neue Fonds an Technologieunternehmen im Bereich Digitalisierung, Hochtechnologie und Life Science.

Der aws-Gründerfonds hat aktuell ein Fondsvolumen von 68,5 Mio. Euro und ist in 31 Start-ups investiert. Sechs Beteiligungen konnte der Gründerfonds gewinnbringend verkaufen, unter anderem trennte sich der Fonds von Anteilen an der Wiener Reiseplattform Tourradar. Die größten Beteiligungen des Gründerfonds sind laut "WirtschaftsCompass" aktuell meo Smart Home Energy (22,6 Prozent), FRUX Technologies (21 Prozent) und Crystalline Mirror Solutions (16,9 Prozent). Eine weitere Beteiligung ist das Möbelplattform-Startup Roomle (16,8 Prozent).

Beim aws-Mittelstandsfonds beläuft sich das aktuelle Fondsvolumen auf 80 Mio. Euro. Fünf Beteiligungen - u.a. SICO Technology und O.L.S. - stehen 11 erfolgreiche Exits gegenüber.

Weitere Meldungen aus Politik & Wirtschaft
APA
Partnermeldung