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Staatssekretär Brunner in Brüssel: Österreich tritt europäischer Initiative zur Datenverschlüsselung bei

28.02.2020

"Es geht darum wie gut unsere Daten geschützt sind und wer darauf zugreifen kann. Europa muss im Vergleich zu China und den USA im Bereich der Verschlüsselungssysteme aufholen, daher ist es besonders wichtig die Technologie-Souveränität Europas wiederherzustellen. Initiativen wie diese sind dazu ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", so Staatssekretär Dr. Magnus Brunner, der am Rande des Wettbewerbsrates stellvertretend für Österreich die Unterstützung zum EURO-QCI, kurz für "Quantum Communication Infrastructure" unterzeichnet.

Datenhoheit in Europa sicherstellen

Bei dem Programm EURO-QCI geht es um die Entwicklung europäischer Sicherheitstechnologien, die Verschlüsselungen für sicherheitskritische Kommunikation bereitstellen sollen. Durch die umfassende Digitalisierung und die globale Vernetzung der Gesellschaften hat Datensicherheit – sowohl in der Kommunikation als auch in der Speicherung – eine große Bedeutung und einen hohen Stellenwert auf der politischen Agenda. "Dabei geht es vorrangig um Datenhoheit, Abhörsicherheit und die Speicherung der Daten. Wir hinterlassen durch unsere täglichen Gewohnheiten unterschiedliche Fußabdrücke – durch eine Sicherheitstechnologie "Made in Europe" stellen wir sicher, dass dieser Abdruck auch innerhalb Europas bleibt", so Brunner.

Österreich in federführender Rolle

Bisher haben 19 der insgesamt 27 EU-Staaten ihre Unterstützung zugesagt. Dafür wird ein mehrjähriges Arbeitsprogramm zum Aufbau der Infrastruktur erstellt. Der Planungsprozess wird unter anderem durch ein europäisches Pilotprojekt unterstützt, deren Koordinierung beim Austrian Institute of Technology (AIT) liegt. Darüber hinaus sind zahlreiche österreichische Wissenschaftler weltweit führend im Bereich der Quantenforschung und in tragender Rolle an den europäischen Initiativen beteiligt. "Für Österreich ist das eine hervorragende Chance die etablierte und anerkannte Führungsrolle in diesem Bereich auszubauen und das breite Know-How einzubringen", so Brunner abschließend.

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Rückfragehinweis:
   Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) 
   Marlena Bauer 
   Presse Staatssekretär 
   Mobil: +43 664 96 598 82
   Radetzkystraße 2, 1030 Wien, Österreich 
   marlena.bauer@bmk.gv.at

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