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Unterstützung auch von mehr als 20 Forschern aus Österreich © APA (dpa)
Unterstützung auch von mehr als 20 Forschern aus Österreich © APA (dpa)

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Über 5.500 Wissenschafter fordern in Erklärung starkes EU-Wasserrecht

06.12.2019

Um den "katastrophalen Artenrückgang in Flüssen und Seen zu stoppen", haben sich mehr als 5.500 Forschende aus ganz Europa in einer gemeinsamen Erklärung an die EU-Kommission gewandt. Sie fordern die Beibehaltung und konsequente Umsetzung des wichtigsten EU-Wasserschutzgesetzes – der Wasserrahmenrichtlinie, berichtete die Umweltschutzorganisation WWF.

Der offene Brief zur Beibehaltung der Wasserrahmenrichtlinie wurde namentlich unterzeichnet von 500 Wissenschaftern sowie zwölf Institutionen, die zusammen über 5.500 Forscher repräsentieren. Diese decken ein breites Forschungsspektrum zu gefährdeten Arten ab - von Amphibien über Fische bis hin zu Vögeln und Insekten. Aus Österreich haben insgesamt 20 Wissenschafter unterzeichnet, unter anderem von der Universität für Bodenkultur, Universität Wien, Universität Graz, Universität Innsbruck, der Akademie der Wissenschaften und der Donau Universität Krems.

"Industrie- und Wirtschaftslobbys wollen den ökologischen Gewässerschutz aufgrund kurzsichtiger Profitinteressen aufweichen und sabotieren. Daher müssen sich sowohl die EU-Kommission als auch die Bundesregierung im Zuge des aktuellen Fitnesschecks klar für die Wasserrahmenrichtlinie in ihrer jetzigen Form aussprechen. Zusätzlich muss die nationale Umsetzung endlich in die Gänge kommen", forderte Bettina Urbanek vom WWF Österreich.

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