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Uni- und Forschungsnetzwerk mit Afrika nimmt Arbeit auf

29.01.2020

Rund 300.000 Euro jährlich steckt das Bildungsministerium in das 2018 initiierte Forschungsnetzwerk "Africa-UniNet", das eine langfristig abgesicherte Struktur für Kooperationen afrikanischer und österreichischer Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen schaffen soll. Gemeinsame Forschungsprojekte sollen einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten.

Bei einer Kick-Off-Veranstaltung kürzlich in Wien trafen Netzwerkmitglieder aus 63 afrikanischen und 18 österreichischen Hochschulen zusammen. Erster Präsident sowie mit dem Aufbau der Organisation betraut wurde der Rektor der Universität für Bodenkultur (Boku), Hubert Hasenauer.

Über den Rahmen sowie den Fokus der konkreten Forschungsprojekte soll das Netzwerk selbst entscheiden. Einzige Einschränkung: Die Vorhaben müssen einen Beitrag zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen leisten. Im Ministerium geht man davon aus, dass - auch aufgrund des starken Boku-Engagements - Agrar- und Forstwirtschaft ein zentrales Thema sein wird.

Zur administrativen Unterstützung des "Africa-UniNet" wurde beim Österreichischen Austauschdienst (OeAD) ein Netzwerkbüro eingerichtet, das die Fördermaßnahmen abwickelt. Mit den jährlichen 300.000 Euro werden der Bürobetrieb sowie etwa die Anbahnung und Durchführung von Forschungsprojekten, Professorenaustausch, Workshops sowie Trainings- und Alumniaktivitäten finanziert. "Mit diesem Netzwerk schaffen wir eine solide Basis für langfristige Partnerschaften zwischen österreichischen und afrikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, auf der neue Forschungs- und Forschungsbildungsprojekte im gemeinsamen Interesse entstehen werden", so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) in einer Aussendung.

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