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Weltklimarat präsentiert Sonderreport in Paris

07.08.2019

Zu hoher Fleischkonsum, zu viel Rodung - diese Fakten wird aller Voraussicht nach auch der Sonderbericht des Weltklimarats IPCC deutlich machen, der in Genf veröffentlicht wird und der sich vor allem mit der Landnutzung und dem Klimawandel beschäftigt. Der Bericht könnte auch eine scharfe Mahnung an die Weltbevölkerung, die Politik und die Wirtschaft enthalten.

Ein großes internationales Forscherteam hat für den IPCC in den vergangenen Jahren eine sehr umfangreiche Analyse über den derzeitigen Wissensstand erstellt. Seit vergangener Woche sitzen Delegierte der IPCC-Mitliedsländer in Genf zusammen und beraten über die Zusammenfassung der Analyse. Das einwöchige Prozedere vor der Veröffentlichung in Paris soll dafür sorgen, dass der IPCC-Sonderbericht auch von den Mitgliedsländern anerkannt wird.

Neben einem nachhaltigen Landmanagement werden Themen wie Dürren, Versteppung, Hitzewellen und Überschwemmungen in dem Bericht eine Rolle spielen. Der Vorsitzende des Weltklimarats IPCC, Hoesung Lee, betonte zuletzt vor allem die symbolische Wirkung auf die Öffentlichkeit, die der Report aussenden könnte. "Ich hoffe, dass wir die Aufmerksamkeit der Menschen für die Gefahren und Herausforderungen erhöhen können, die der Klimawandel für das Land bereithält, auf dem wir leben und das uns ernährt."

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