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Hochwertige Recherchen sollen sich auszahlen © APA (Fohringer)
Hochwertige Recherchen sollen sich auszahlen © APA (Fohringer)

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Wissenschaftsjournalisten für Medienförderung nach Qualitätskriterien

22.06.2020

Die Berichterstattung zu den Themen Wissenschaft, Forschung und Bildung soll zu einem Kriterium für die Vergabe der Medienförderung werden. Das fordert der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist*innen in einer Aussendung. "Qualität, und nicht Auflage, sollte belohnt werden", so Eva Stanzl, Klub-Vorsitzende und Wissenschaftsredakteurin der "Wiener Zeitung".

Das Interesse an seriösen und hochwertigen Recherchen und Berichten in der Bevölkerung sei hoch. Die Redaktionen müssten finanziell, personell und kompetenzmäßig entsprechend ausgestattet werden. "Kein seriöses Medium, das umfassend informieren will, kann ohne den Pfeiler Bildungs- und Wissenschaftsjournalismus auskommen", erklärte Stanzl. Das gelte für die Coronakrise, aber ebenso für Themen wie Klimaschutz, Gentechnik oder künstliche Intelligenz.

Da die Medienförderung aus Steuermitteln bezahlt werde, müsse sich deren Einsatz auch am Nutzen für die Gesellschaft orientieren. Mehr Geld soll es für Medien geben, die ein Wissenschaftsressort mit fix angestellten, gut ausgebildeten Redakteuren unterhalten, so der Klub.

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