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Nachrichten leicht verständlich vom 18. Juli 2019

18.07.2019

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Von der Leyen wird Präsidentin der EU-Kommission

24 Menschen wurden bei einem Brand-Anschlag in Japan getötet

In Japan sind 24 Menschen bei einem Brand-Anschlag auf ein Filmstudio getötet worden. 35 Menschen wurden verletzt. Ein Mann soll in dem Filmstudio eine Flüssigkeit ausgeschüttet und dann angezündet haben. Der Mann wurde von der Polizei festgenommen. Warum er das getan hat, weiß man noch nicht. In dem Filmstudio werden Zeichentrick-Filme gemacht.

Brand-Anschläge sind in Japan selten. Sie werden hart bestraft, da viele Japaner in Holzhäusern leben. Dort ist ein Brand besonders gefährlich. Für einen Brand-Anschlag kann man sogar die Todesstrafe bekommen.

In Wien dürfen vorerst keine fahrerlosen Busse mehr fahren

In Wien sind seit Juni im Stadtteil Aspern zwei Busse ohne Busfahrer unterwegs. Diese fahrerlosen Busse fahren automatisch. Jetzt hat es einen Unfall mit einem dieser Busse gegeben. Eine Frau lief seitlich gegen den Bus und wurde dabei leicht verletzt. Sie schaute wahrscheinlich auf ihr Handy und sah den Bus nicht. Das sagten Leute, die sie dabei beobachtet hatten.

Die beiden fahrerlosen Busse dürfen jetzt eine Zeit lang nicht fahren. Erst soll der Unfall genau untersucht werden.

Für die Österreicher werden Freunde und Bekannte immer wichtiger

Die Österreicher finden bestimmte Dinge im Leben wichtig. Was das ist, kann sich aber mit der Zeit ändern. Laut einer Umfrage werden für die Österreicher Freunde und Bekannte immer wichtiger. Auch das Thema Freizeit wird immer wichtiger.

Immer weniger wichtig finden die Österreicher Arbeit und Religion. Genauso wenig wichtig ist für die meisten Österreicher die Politik. An oberster Stelle steht die Familie. Das war auch schon vor dreißig Jahren so.

Elefanten-Baby in Schönbrunn ab Freitag zu sehen

Im Tiergarten Schönbrunn in Wien ist am Wochenende ein Elefanten-Baby geboren worden. Es ist ein Weibchen und noch ein bisschen wackelig auf den Beinen. Aber es spielt schon vergnügt mit Ästen und Holz-Spänen. Ab Freitag kann man das Elefanten-Baby jeden Tag von 10 bis 11 Uhr besuchen.

Das Elefanten-Baby hat noch keinen Namen. Aber man kann auf der Internet-Seite des Tiergartens über den Namen abstimmen. Zur Auswahl stehen die afrikanischen Namen Phinda, Kibali und Dunia. Die Elefanten in Schönbrunn sind nämlich afrikanische Elefanten.

Sprachstufe A2:

Bei einem Brand-Anschlag in Japan starben 24 Menschen

In Japan sind 24 Menschen getötet worden.

Sie starben bei einem Brand-Anschlag

auf ein Film-Studio.

35 Menschen wurden verletzt.

Ein Mann schüttete in dem Film-Studio

eine Flüssigkeit aus und zündete sie an.

Die Polizei verhaftete den Mann.

Brand-Anschläge sind in Japan selten.

Japaner leben oft in Häusern aus Holz.

Diese Häuser brennen sehr leicht.

Deshalb werden Brand-Anschläge

sehr hart bestraft.

Der Täter kann sogar

die Todes-Strafe bekommen.

Nach einem Unfall dürfen in Wien keine Busse ohne Fahrer mehr fahren

In Wien sind seit Juni im Stadtteil Aspern

2 Busse ohne Busfahrer unterwegs.

Diese Busse fahren automatisch.

Jetzt hat es einen Unfall mit einem

von diesen Bussen gegeben.

Eine Frau lief auf der Seite

gegen den Bus.

Dabei wurde sie leicht verletzt.

Die Frau schaute auf ihr Handy.

Deshalb sah sie den Bus nicht.

Das sagen zumindest Menschen, die

den Unfall gesehen haben.

Jetzt wird der Unfall genau untersucht.

So lange dürfen die beiden Busse

nicht mehr fahren.

Für die Österreicher ist die Familie sehr wichtig

Es gibt Dinge, die die Menschen

in Österreich wichtig finden.

Das Wichtigste für die Österreicher

ist die Familie.

Das war auch schon vor 30 Jahren so.

Was die Menschen wichtig finden,

kann sich aber mit der Zeit ändern.

Weniger wichtig als früher ist für die

Österreicher die Arbeit und die Religion.

Wichtiger sind dafür Freunde,

Bekannte und Freizeit geworden.

Das hat eine Umfrage ergeben.

Das Elefanten-Baby in Schönbrunn kann man jetzt anschauen

Im Tiergarten Schönbrunn in Wien ist am

Samstag ein Elefanten-Baby geboren worden.

Das Elefanten-Baby kann schon gehen.

Es ist aber noch wackelig auf den Beinen.

Trotzdem spielt es schon mit Ästen.

Dabei kann man dem Elefanten-Baby

ab Freitag zuschauen.

Das geht immer am Vormittag

von 10 Uhr bis 11 Uhr.

Das Elefanten-Baby ist ein Mädchen

und hat noch keinen Namen.

Aber es soll bald einen Namen bekommen.

Auf der Internet-Seite vom Tiergarten

kann man einen von 3 Namen aussuchen.

Die Namen sind Phinda, Kibali und Dunia.

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