Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 15. Oktober 2019

15.10.2019

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

USA fordern von der Türkei ein Ende der Kämpfe in Syrien

Die Armee der Türkei ist im Norden von Syrien einmarschiert. Dort kämpfen sie gegen die Kurden. Die USA und viele andere Länder sind damit nicht einverstanden. Die Kurden waren nämlich im Syrien-Krieg die Verbündeten der USA. Die Türkei ist aber auch ein Verbündeter der USA.

Die USA haben jetzt zur Strafe Sanktionen gegen die Türkei verhängt. Das könnte der türkischen Wirtschaft schaden. Die USA fordern von der Türkei einen sofortigen Stopp der Kämpfe.

Erklärung: Kurden

Die Kurden sind ein Volk mit einer eigenen Sprache. Sie haben aber kein eigenes Land. Die Kurden leben vor allem in 4 Ländern: in der Türkei, in Syrien, im Irak und im Iran. Die Kurden haben im Krieg in Syrien ein großes Gebiet im Norden von Syrien erobert. Dieses Gebiet grenzt an die Türkei.

Jetzt fürchtet die Türkei, dass die Kurden in der Türkei ein eigenes Land gründen. Deswegen versucht die Armee der Türkei, die Kurden in Syrien aus dem Gebiet an der Grenze zur Türkei zu vertreiben.

Erklärung: Sanktionen

Sanktionen sind Straf-Maßnahmen. Wenn Länder andere Länder wegen irgend etwas bestrafen wollen, dann machen sie oft Wirtschafts-Sanktionen. Dann darf man zum Beispiel Waren aus dem bestraften Land nicht mehr kaufen oder dorthin nichts mehr verkaufen. Oder Firmen dürfen in dem bestraften Land keine Fabriken bauen.

Ein Toter bei Messer-Angriff in Oberösterreich

Im Ort Wullowitz in Oberösterreich ist es am Montag zu zwei Messer-Attacken gekommen. Ein Asyl-Werber aus Afghanistan soll zuerst in einer Asylwerber-Unterkunft seinen Betreuer lebensgefährlich verletzt haben. Danach floh der 33-jährige Afghane und soll einen 63-jährigen Landwirt erstochen haben.

Später wurde der Mann in der Nähe von Linz festgenommen. Laut der Polizei hatte der Afghane vor der ersten Attacke einen Streit mit seinem Flüchtlings-Betreuer. Der 32-jährige Betreuer befand sich am Dienstag noch in Lebensgefahr.

Erklärung: Asyl und Asyl-Werber

Viele Menschen flüchten aus ihrem Land in andere Länder. Zum Beispiel, weil in ihrer Heimat Krieg herrscht. Die Menschen hoffen, dass sie in einem anderen Land einen sicheren Ort zum Leben finden. Wenn das Land ihnen erlaubt, zu bleiben, dann erhalten sie Asyl.

Menschen, die Asyl beantragen, nennt man Asyl-Werber. Wenn sie kein Asyl bekommen, müssen sie das Land wieder verlassen. Es dauert oft sehr lange, bis entschieden wird, ob jemand Asyl bekommt.

Bisher 66 Tote durch Taifun in Japan

Durch den sehr starken Taifun sind in Japan bisher 66 Menschen gestorben. Es werden aber noch 15 Menschen vermisst. Es kann sein, dass auch diese Menschen nicht überlebt haben. Mehr als 210 Menschen wurden durch den Taifun verletzt.

Der Taifun zog am Wochenende über Japan hinweg. Dabei kam es zu starken Überschwemmungen. Tausende Häuser standen unter Wasser und Hunderte Häuser wurden beschädigt. Es kam auch zu insgesamt 140 Erdrutschen und Schlamm-Lawinen.

Erklärung: Taifun

Ein Taifun ist ein sehr starker Wirbelsturm, bei dem es zu starkem Regen und Stürmen kommt. Durch den Regen gibt es oft auch Überschwemmungen. Andere Wörter für Taifun sind Hurrikan oder Zyklon.

Erklärung: Schlamm-Lawine

Eine Schlamm-Lawine ist so ähnlich wie eine Schnee-Lawine. Bei einer Schlamm-Lawine rutscht eine riesige Menge Schlamm ab. Schlamm-Lawinen können genau so wie Schnee-Lawinen sehr schnell werden und alles auf ihrem Weg mitreißen. Sie können Bäume umknicken oder Häuser zerstören.

Viele Kinder leiden weltweit unter schlechter Ernährung

Weltweit haben viele Kinder zu wenig oder nur schlechtes Essen. In den armen Ländern der Welt sind rund 200 Millionen Kinder unter 5 Jahren unterernährt. Das heißt, sie sind wegen der schlechten Ernährung zu dünn und zu schwach. Deshalb sind viele dieser Kinder nicht gesund und können sich nicht so entwickeln wie andere Kinder.

In den reichen Ländern sind viele Kinder ungesund, weil sie zu dick sind. Sie haben genug zu essen, aber sie essen oft die falschen Nahrungs-Mittel, sagt die UNICEF. Die UNICEF ist das Kinder-Hilfswerk der UNO.

Erklärung: UNO

UNO ist englisch und steht für "United Nations Organization". Das heißt auf Deutsch so viel wie "Organisation der Vereinten Nationen". Die UNO ist ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. Auch Österreich ist dabei.

Die Vertreter der Mitglieds-Länder treffen sich regelmäßig, um über Probleme in der Welt zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Sprachstufe A2:

Die USA bestrafen die Türkei mit Sanktionen

Die Armee von dem Land Türkei kämpft

im Land Syrien gegen die Kurden.

Syrien ist ein Nachbar-Land der Türkei.

Die USA und viele andere Länder sind

mit den Kämpfen nicht einverstanden.

Deshalb bestrafen die USA jetzt

die Türkei mit Sanktionen.

Das kann schlecht für die Wirtschaft

von der Türkei sein.

Die USA fordern von der Türkei,

dass die Kämpfe sofort aufhören.

Erklärung: Kurden

Die Kurden sind ein Volk

mit einer eigenen Sprache.

Sie haben aber kein eigenes Land.

Die Kurden leben vor allem in den Ländern

Türkei, Syrien, Irak und Iran.

Die Türkei will nicht, dass die Kurden

ein eigenes Land gründen.

Erklärung: Sanktionen

Sanktionen sind Straf-Maßnahmen.

Um andere Länder zu bestrafen,

macht man oft Wirtschafts-Sanktionen.

Dadurch wird es für ein Land schwieriger,

Waren an andere Länder zu verkaufen.

Außerdem dürfen Firmen aus dem Ausland

keine Fabriken mehr in dem Land bauen,

das mit Sanktionen bestraft wurde.

In Oberösterreich gab es am Montag 2 Messer-Attacken

Im Ort Wullowitz in Oberösterreich hat es

am Montag zwei Messer-Attacken.

Ein Asyl-Werber aus Afghanistan soll

zuerst seinen Betreuer attackiert haben.

Das geschah in einer Asyl-Unterkunft.

Ein Streit mit dem Betreuer soll

der Grund dafür gewesen sein.

Der Betreuer war am Dienstag

noch in Lebensgefahr.

Nach der Tat flüchtete der Afghane.

Dabei soll er einen 63 Jahre alten Bauern

erstochen haben.

Später verhaftete die Polizei den Afghanen

in der Nähe von der Stadt Linz.

Erklärung: Asyl und Asyl-Werber

Viele Menschen flüchten aus ihrem Land

in andere Länder.

Zum Beispiel, weil es

in ihrem Land Krieg gibt.

Wenn sie in einem anderen Land

Asyl bekommen, dürfen sie dort bleiben.

Menschen, die um Asyl bitten,

nennt man Asyl-Werber.

Durch den Taifun in Japan sind mindestens 66 Menschen gestorben

Japan ist ein Land in Asien.

Dort gab es am Wochenende

einen sehr starken Taifun.

Bisher sind mindestens 66 Menschen

durch den Taifun gestorben.

15 Menschen werden noch vermisst.

Das heißt, man weiß nicht,

was mit ihnen passiert ist.

Es kann sein, dass auch

diese Menschen gestorben sind.

Mehr als 200 Menschen

wurden bei dem Taifun verletzt.

Außerdem wurden viele Häuser zerstört.

Erklärung: Taifun

Ein Taifun ist ein starker Wirbel-Sturm,

bei dem es auch viel regnet.

Durch den Regen gibt es oft

auch Überschwemmungen.

Andere Wörter für Taifun

sind Hurrikan oder Zyklon.

Schlechtes Essen schadet vielen Kindern auf der Welt

Für Kinder ist es besonders wichtig,

dass sie genug zum Essen haben.

Aber in den armen Ländern bekommen

Kinder oft zu wenig zum Essen.

Deshalb sind dort viele Kinder

zu dünn und zu schwach.

Dadurch werden sie leichter krank.

Das sagt die UNO in einem Bericht.

In den reichen Ländern ist es umgekehrt.

Dort haben die Kinder genug zum Essen.

Aber sie essen oft die falschen Dinge,

zum Beispiel zu viele Süßigkeiten.

Deshalb sind in den reichen Ländern

viele Kinder zu dick.

Auch wenn man zu dick ist,

kann man leichter krank werden.

Erklärung: UNO

Die UNO ist ein Zusammenschluss

von fast allen Ländern der Welt.

Auch Österreich ist dabei.

Die Vertreter von den Ländern

treffen sich regelmäßig.

Dabei sprechen sie über Probleme der Welt

und versuchen, die Probleme zu lösen.

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