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"Original Play" - Verein bietet Kritikern Dialog an

28.10.2019

Der wegen seines Konzepts des gemeinsamen "Spiels" von fremden Erwachsenen mit Kindern und Jugendlichen in pädagogischen Einrichtungen in der Debatte stehende Verein "Original Play" hat die Vorwürfe zurückgewiesen. "Original Play ist Gewaltprävention", wurde in einer Aussendung betont. Kritiker seien eingeladen, "mit uns in Dialog zu treten", um sich selbst ein Bild zu machen.

Die von dem Verein in Österreich angebotenen Workshops seien in erster Linie für Eltern und Personen aus dem pädagogischen und therapeutischen Bereich gedacht. "Diese sollen im Regelfall mit den eigenen Kindern/Jugendlichen bzw. in ihren Institutionen spielen", hieß es.

In Österreich seien zwölf "Apprentices" der Organisation - jeweils sechs Frauen und Männer - tätig, deren Berufsausbildung "dem pädagogischen, sozialen oder gesundheitlichen Bereich zuzuordnen" sei. Um "Original Play" professionell anbieten zu können, bedürfe es einer drei Jahre dauernden Ausbildung.

"Ausgebildete sogenannte Apprentices besuchen Institutionen regelmäßig. Sie sind angehalten, ihre Spielgruppen so durchzuführen, dass PädagogInnen der jeweiligen Institution anwesend sind", erläuterte der Verein. Die "Apprentices" haben demnach beim Verein ihre "Strafregisterbescheinigung Kinder- und Jugendfürsorge" hinterlegt. Sie würden von Kindergärten, Schulen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und für Asylwerber eingeladen. Ziel sei, "zu lernen, wie man ein sicheres Umfeld für Kinder schafft. Eltern und Fachkräfte erwerben Fähigkeiten und Kompetenzen, um Aggressionen ohne Gewalt zu begegnen". Viele Projekte würden ehrenamtlich durchgeführt.

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