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Gemeinsam über die Zukunft nachdenken

15.11.2019

Zum Abschluss des 350-Jahr-Jubiläums lädt die Universität Innsbruck von 20. bis 22. November 2019 die Bevölkerung ein, gemeinsam über die Zukunft der Region zu diskutieren. Unter dem Motto "Zukunft denken" stellen Expertinnen und Experten mögliche Szenarien, Denkansätze und Perspektiven für die Zukunft unserer Gesellschaft vor.

"Das Jubiläumsjahr 2019 war und ist für die Universität nicht nur Gelegenheit, bisher Erreichtes zu feiern, sondern auch und vor allem Anlass, die Bedeutung der Universität für die Region und ihre Wechselwirkung mit der Gesellschaft noch stärker herauszuarbeiten", sagt Rektor Tilmann Märk. "Deshalb laden wir die Bevölkerung zum Abschluss dieses markanten Jahres 2019 dazu ein, mit uns über die Zukunft unseres Landes zu diskutieren." Vom 20. bis 22. November werden Expertinnen und Experten mögliche Szenarien, Denkansätze und Perspektiven für die Zukunft unserer Gesellschaft vorstellen und in interaktiven Formaten mit den Menschen aus der Region darüber sprechen. Kuratiert wird die Veranstaltung vom ehemaligen Wissenschaftsminister und Rektor Karlheinz Töchterle, der als Beiratsvorsitzender der Lebensraum Tirol GmbH wesentlich an der regionalen Entwicklung mitwirkt. Namhafte Rednerinnen und Redner wie die österreichische Philosophin und Publizistin Isolde Charim, der in Wien tätige Neuropsychologe Claus Lamm und die ehemalige dänische Umweltministerin Ida Auken nehmen an den vier Halbtagen spannende Themen auf und laden zum Zuhören und Mitreden ein. Eröffnet wird das Diskussionsforum mit einem öffentlichen Vortrag des Zukunftsforschers Andreas Reiter über Erfolgsfaktoren für die Regionen der Zukunft.

Smarte Wege in eine nachhaltige Zukunft

Am Donnerstagvormittag steht das Thema "Siedlungsraum- Verkehr - Energie" im Mittelpunkt. Dabei geht es etwa um die Frage, welche Chancen IT und neue Technologien für die Bewältigung aktueller Herausforderungen bieten. Unser vernetztes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem basiert auf einem hohen Energiebedarf. Der Klimawandel in den letzten Jahrzehnten zeigt deutlich, dass radikale Änderungen Richtung Energieeffizienz, erneuerbare Energieträger und Verhaltensänderungen in kurzer Zeit stattfinden müssen, um die Lebensgrundlagen für die nächsten Generationen zu sichern.

Der Donnerstagnachmittag widmet sich dem Thema "Arbeit - Wirtschaft - Bildung" und fragt nach den Auswirkungen der digitalen Transformation auf die einzelnen Wirtschaftssektoren, auf die Organisation und Nachhaltigkeit unserer Arbeit, auf Berufsbilder, Qualifizierungsprozesse und Bildungsnotwendigkeiten. Dabei geht es auch um die Frage, welche der historisch gewachsenen und kulturell in Tirol verankerten Strukturen in der neu anbrechenden Zeit erhaltenswert, ausbaufähig, veränderbar erscheinen und was gänzlich neu gedacht werden muss.

Zukunftskräfte entfesseln

Wie ein gutes Leben für alle ausschauen könnte, wird am Freitagvormittag thematisiert. Eines der prägendsten Phänomene aktueller westlicher Gesellschaften ist die Angst vor der Zukunft. Soziale Ungleichheiten, instabile politische und ökonomische Verhältnisse, rasante technische Entwicklungen und schwer kalkulierbare populistische Strömungen sind Ursachen dafür. Die Diskussion will aus dieser oft nur eingebildeten Zukunft ausbrechen, sich über eine wünschenswerte Zukunft austauschen und entlang ausgewählter Themen zukunftsfähige Ideen artikulieren.

Warum wir trotz wissenschaftlicher Tatsachen und politischen Abkommen zur Begrenzung des Klimawandels unser Verhalten immer noch nicht ändern, diese Frage steht im Zentrum der Diskussion am Freitagnachmittag. Nach einem Einblick in den Beitrag psychologischer Denk- und Verhaltensmuster zum menschengemachten Klimawandel werden gemeinsam Perspektiven für den Wandel von Tourismus und Freizeitkonsum entwickelt.

Diskussionsforum: Zukunft denken
20. bis 22. November 2019
SoWi, Universitätsstraße 15, Innsbruck

Eröffnungsvortrag von Zukunftsforscher Andreas Reiter
"Land in Sicht - Was Regionen in Zukunft erfolgreich macht"

Das Programm: https://www.uibk.ac.at/350-jahre/veranstaltungen/highlights/zukunft-denken.html.de oder http://bit.ly/zukunftdenken

Rückfragehinweis:
Mag. Uwe Steger
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Universität Innsbruck
Telefon: +43 512 507-32000
E-Mail: uwe.steger@uibk.ac.at
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