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Nachrichten leicht verständlich vom 30. Jänner 2020

30.01.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

In Wien wurde eine junge Frau erwürgt

Am Dienstag ist in einer Wohnung in Wien eine tote junge Frau gefunden worden. Ihr Vater fand die Leiche der 25-jährigen Frau. Nun hat die Polizei einen 37 Jahre alten Mann verhaftet. Er war der Freund der Frau und soll sie getötet haben.

Er soll sie mit bloßen Händen erwürgt haben. Warum, weiß man nicht. Bei seiner Befragung durch die Polizei hat der Mann bisher nur geschwiegen. In der Wohnung des Mannes fand die Polizei das Handy der toten Frau. Diese Tat ist schon der 2. Frauenmord in diesem Jahr in Österreich.

4 Brände auf selben Grundstück in nur 8 Tagen

Am Mittwoch hat es auf einem Grundstück in Oberösterreich bereits zum 4. Mal innerhalb von nur 8 Tagen gebrannt. Vorigen Dienstag brannte ein Haufen Brennholz und ein Auto. Das Fahrzeug parkte vor dem Haus. Vor 2 Tagen brannte die Garage und am Mittwoch dann der Keller.

Die Feuerwehr konnte alle Brände schnell löschen. Bei den Bränden wurde niemand verletzt. Die Polizei untersucht noch, warum es gebrannt hat. Sie will nun herausfinden, wer Zugang zum Keller hatte. Vielleicht kommt sie so auf die Spur des Täters.

Wiener Müll-Wächter sind sehr oft im Einsatz

In Wien gibt es die so genannten "Waste Watcher". Das ist Englisch und bedeutet auf Deutsch "Müll Wächter". Sie passen also auf, dass die Menschen ihren Müll in die richtigen Mülltonnen oder Mistkübel werfen. Im vergangenen Jahr teilten die "Waste Watcher" mehr als 9.600 Strafen aus.

Die meisten Strafen gab es, weil jemand seine Zigarette einfach auf die Straße geworfen hat. Wirft man zum Beispiel seine Zigarette einfach aus dem Auto, so kostet das mindestens 100 Euro Strafe.

2019 besuchten mehr Menschen Tiergarten Schönbrunn in Wien

Im Jahr 2019 haben fast 2,3 Millionen Menschen den Wiener Tiergarten Schönbrunn besucht. Das sind um 14 Prozent mehr, als im Jahr davor. In Schönbrunn gab es 2019 wieder viel zu sehen. Zum Beispiel kam das Panda-Männchen Yuan Yuan von China nach Wien.

Außerdem wollten die Besucher den Nachwuchs bei den Pinguinen und den Robben sehen. Auch bei den Kattas gab es Nachwuchs. Kattas sind Lemuren und haben einen langen schwarz-weiß gestreifen Schwanz. Am beliebtesten war aber das Elefanten-Baby Kibali.

Sprachstufe A2:

Ein Mann soll in Wien seine Freundin erwürgt haben

Am Dienstag ist eine tote junge Frau

in ihrer Wohnung in Wien gefunden worden.

Die Polizei hat inzwischen einen

37 Jahre alten Mann verhaftet.

Er war der Freund von der 25-jährigen Frau

und soll sie erwürgt haben.

Warum, weiß man noch nicht.

In der Wohnung von dem Mann fand

die Polizei das Handy von der toten Frau.

Auf einem Grundstück in Oberösterreich hat es 4 Mal gebrannt

In Oberösterreich hat es zum 4. Mal

innerhalb von nur 8 Tagen

auf dem selben Grundstück gebrannt.

Zuletzt brannte der Keller.

In den Tagen davor brannten

ein Haufen Brennholz, das Auto

und auch die Garage.

Die Feuerwehr konnte alle 4 Brände

schnell löschen.

Verletzt wurde bei den Bränden niemand.

Die Polizei untersucht, welche Personen

in den Keller kommen können.

Sie hoffen damit, einen Hinweis

auf den Täter zu finden.

Müll-Wächter haben sehr oft Strafen ausgeteilt

In Wien gibt es die

so genannten "Waste Watcher".

"Waste Watcher" bedeutet

auf Deutsch "Müll Wächter".

Sie kontrollieren also,

dass die Menschen ihren Müll

richtig wegwerfen.

Denn für jeden Abfall gibt es

spezielle Mülltonnen und Mistkübel.

Im Jahr 2019 haben die Wächter gesehen,

dass der Müll mehr als 9.600 Mal

falsch weggeworfen wurde.

Die meisten Menschen haben ihre Zigarette

einfach auf die Straße geworfen.

Das darf man nicht und kostet

mindestens 100 Euro Strafe.

In den Wiener Tiergarten Schönbrunn kamen im Jahr 2019 mehr Besucher

Den Wiener Tiergarten Schönbrunn

haben fast 2,3 Millionen Menschen

im Jahr 2019 besucht.

Das sind viel mehr Besucher,

als im Jahr 2018.

Im Zoo gab es 2019 wieder viel zu sehen.

So kam das Panda-Männchen Yuan Yuan

zum Beispiel von China nach Wien.

Außerdem bekamen viele Tiere

im Zoo Nachwuchs.

Viele Besucher wollten auch

die Babys der Pinguine und Robben sehen.

Ab beliebtesten war aber

das Elefanten-Baby mit dem Namen Kibali.

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