Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 6. März 2020

06.03.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Leichte Zunahme bei Corona-Kranken in Österreich

In Österreich hat die Zahl der Corona-Virus erkrankten Menschen leicht zugenommen. Bis Freitag am Nachmittag ist bei 47 Menschen in Österreich der Corona-Virus festgestellt worden. Die meisten Fälle gab es in Wien, nämlich 18. In allen anderen Bundesländern gab es weniger Corona-Fälle. Nur im Burgenland gab es noch keinen einzigen Fall.

In Südkorea haben sich schon mehr als 6.000 Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt, und 42 Menschen starben daran. Im Iran starben sogar schon 124 Menschen durch den Corona-Virus. Bei mehr als 4.700 Menschen wurde im Iran der Corona-Virus festgestellt.

Das österreichische Außen-Ministerium hat deshalb eine Reise-Warnung für Südkorea und den Iran verhängt. Österreicher sollen nicht in diese Länder reisen. Und wer schon dort ist, soll die beiden Länder so schnell wie möglich verlassen.

Bundeskanzler Kurz will keine Migranten nach Europa lassen

Tausende Migranten und Flüchtlinge versuchen, von der Türkei nach Griechenland zu kommen. Von dort wollen sie weiter in andere europäische Länder. Griechenland hat aber die Grenz-Übergänge zur Türkei geschlossen. Auch Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz ist dagegen, die Migranten nach Europa zu lassen.

Kurz sagte, dass die meisten dieser Menschen gar nicht vor dem Krieg fliehen. Laut Kurz sind die meisten dieser Menschen Migranten, die schon jahrelang in der Türkei leben. "Diese Menschen haben kein Recht auf Asyl in Griechenland, denn sie werden in der Türkei nicht verfolgt", sagte Kurz.

Außerdem sagte der Bundeskanzler, dass man nicht dem türkischen Präsidenten Erdogan nachgeben sollte. Erdogan will nämlich alle syrischen Flüchtlinge und Migranten nach Europa lassen. Das darf er aber eigentlich nicht, denn die Türkei hat mit der EU einen Flüchtlings-Pakt abgeschlossen.

Laut dem Flüchtlings-Pakt darf die Türkei keine Migranten nach Europa lassen. Dafür bekommt die Türkei unter anderem Geld von der EU.

Erklärung: Migranten und Flüchtlinge

Wenn jemand aus einem Land in ein anderes Land zieht, nennt man das Migration. Menschen, die aus anderen Ländern einwandern, nennt man Migranten. Viele Menschen verlassen ihre Länder, damit es ihnen wo anders besser geht. Oft herrscht in ihren Herkunfts-Ländern Krieg. Dann nennt man sie Flüchtlinge. Wenn ein anderes Land den Flüchtlingen Asyl gibt, dürfen sie dort bleiben.

Verschwundener 7-Jähriger in Wien wieder aufgetaucht

In Wien ist am Donnerstag am Nachmittag ein 7-jähriger Bub verschwunden. Er war mit seiner Mutter unterwegs, als er verloren ging. Die Mutter suchte ihn eine Stunde lang und rief dann die Polizei. Die Polizei suchte den Buben mit Hunden und einem Hubschrauber. Aber sie konnte ihn zunächst nicht finden.

Erst am Abend konnte die Polizei den Buben finden. Es war ihm nichts passiert. Er war nur die ganze Zeit mit einem Freund unterwegs gewesen. Die Polizei brachte den Buben zu seiner Mutter zurück.

Finale im ÖFB-Cup zwischen Salzburg und Austria Lustenau

Die Fußball-Mannschaften Red Bull Salzburg und Austria Lustenau sind im Finale des ÖFB-Cup. Salzburg gewann am Donnerstag gegen den LASK aus Linz mit 1:0. Das Tor für Salzburg schoss Hwang Hee-chan. Schon am Mittwoch gewann Austria Lustenau gegen Wacker Innsbruck ebenfalls mit 1:0. Das Tor für Austria Lustenau schoss Ronivaldo.

Das Finale des ÖFB-Cup findet am 1. Mai im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt statt. Dabei ist Salzburg klarer Favorit. Salzburg spielt nämlich in der ersten Liga, Austria Lustenau nur in der zweiten Liga.

Erklärung: ÖFB-Cup

Der ÖFB-Cup ist ein Fußball-Bewerb. Dabei spielen Mannschaften aus verschiedenen österreichischen Fußball-Ligen gegeneinander. Wer verliert, scheidet aus dem Cup aus. Der ÖFB-Cup findet jedes Jahr statt.

Sprachstufe A2:

In Österreich gibt es einige Corona-Kranke mehr

In Österreich haben sich einige Menschen

mehr mit dem Corona-Virus angesteckt.

Bis Freitag am Nachmittag

waren es 47 Menschen.

Die meisten Corona-Kranken gab es

in Wien, nämlich 18.

In den anderen Bundesländern gab es

auch Corona-Kranke, aber weniger.

Nur im Burgenland hat sich noch niemand

mit dem Corona-Virus angesteckt.

In anderen Ländern haben schon viel

mehr Menschen den Corona-Virus.

In Süd-Korea haben sich schon

mehr als 6.000 Menschen angesteckt.

Dort sind auch 42 Menschen

am Corona-Virus gestorben.

Im Iran haben sich mehr als 4.700 Menschen

mit dem Corona-Virus angesteckt.

124 Menschen sind im Iran

schon daran gestorben.

Deshalb soll man auch nicht in den Iran

und nach Süd-Korea reisen.

Das sagt das Außen-Ministerium

von Österreich.

Österreich will keine Migranten aus der Türkei herein lassen

Derzeit wollen viele Migranten und

Flüchtlinge von der Türkei

nach Griechenland hinein kommen.

Von dort wollen sie weiter in andere

Länder von der EU.

Aber Griechenland hat die Grenze

zur Türkei geschlossen.

Griechenland will die Migranten

auf keinen Fall herein lassen.

Auch Österreich will das nicht.

Das hat der österreichische

Bundeskanzler Sebastian Kurz gesagt.

Außerdem sagte Kurz: Man darf nicht

das tun, was Erdogan will.

Recep Tayyip Erdogan ist der

Präsident von der Türkei.

Er will jetzt viele Flüchtlinge

und Migranten in die EU schicken.

Aber das darf er eigentlich nicht.

Denn er hat einen Vertrag mit der EU.

In dem Vertrag steht: Die Türkei darf

keine Flüchtlinge oder Migranten

in die EU schicken.

Dafür gibt die EU der Türkei viel Geld.

Außerdem sagte Kurz: Die meisten von

diesen Migranten sind keine Flüchtlinge.

Sie leben schon lange in der Türkei,

und dort sind sicher.

Deshalb haben sie gar kein Recht

auf Asyl, sagte Kurz.

In der Türkei leben auch viele

Flüchtlinge aus dem Land Syrien.

In Syrien herrscht schon

seit vielen Jahren Krieg.

Erklärung: Migranten und Flüchtlinge

Viele Menschen verlassen ihr Land,

um in einem anderen Land zu leben.

Diese Menschen nennt man Migranten.

Migranten verlassen ihr Land, damit es

ihnen in einem anderen Land besser geht.

Oft herrscht in ihrem Heimat-Land Krieg.

Dann flüchten diese Menschen

und man nennt sie Flüchtlinge.

Wenn Flüchtlinge in einem anderen Land

bleiben dürfen, nennt man das Asyl.

Ein verschwundener Bub in Wien ist wieder bei seiner Mutter

Am Donnerstag ist in Wien ein

7 Jahre alter Bub verschwunden.

Bevor er verschwand, war er mit

seiner Mutter unterwegs.

Sie suchte ihn eine Stunde lang.

Dann holte sie die Polizei.

Die Polizei suchte den Bub

mit Hunden und mit einem Hubschrauber.

Aber die Polizei konnte den Bub

nicht gleich finden.

Erst am Abend fand die Polizei den Bub.

Ihm war nichts passiert.

Er war den ganzen Nachmittag

mit einem Freund unterwegs.

Die Polizei brachte den Bub

wieder zu seiner Mutter zurück.

Salzburg und Austria Lustenau sind im Endspiel vom ÖFB-Cup

Die Fußball-Teams Red Bull Salzburg

und Austria Lustenau sind im Endspiel

vom ÖFB-Cup.

Austria Lustenau gewann am Mittwoch

gegen Wacker Innsbruck mit 1:0.

Red Bull Salzburg gewann am Donnerstag

gegen den LASK aus Linz auch mit 1:0.

Das Endspiel vom ÖFB-Cup wird

am 1. Mai in Klagenfurt gespielt.

Jeder erwartet, dass Salzburg

das Endspiel gewinnen wird.

Denn Salzburg spielt in der ersten Liga.

Austria Lustenau spielt aber in der

schwächeren zweiten Liga.

Erklärung: ÖFB-Cup

Der ÖFB-Cup ist ein Fußball-Wettbewerb.

Dabei spielen Fußball-Teams

aus Österreich gegen einander.

Der ÖFB-Cup findet jedes Jahr statt.

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