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Coronavirus - Russland schließt seine Schulen

18.03.2020

Russland schließt wegen des hochansteckenden Coronavirus seine Schulen. Die Schüler werden vom kommenden Montag an drei Wochen in die verlängerten Frühlingsferien geschickt, sagte Bildungsminister Sergej Krawzow am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge. Einige Schulen hatten aber bereits jetzt schon geschlossen, um eine Ausbreitung des neuartigen Virus einzudämmen.

Kolumbien hat wegen des Coronavirus den Notstand erklärt. Präsident Ivan Duque ordnete am Dienstagabend (Ortszeit) an, dass Bürger über 70 Jahre zu Hause bleiben müssen. Aus dem Haus dürften sie nur, um einkaufen, in die Apotheke oder zum Arzt zu gehen. Die Anweisung gilt vom 20. März bis zum 31. Mai. Zuvor hatte das Land bereits seine Grenzen gesperrt, Schulen geschlossen und in mehreren Regionen nächtliche Ausgangsverbote verhängt.

Mehr Kontrollen wegen Ausgangssperren in Paris

In Paris haben Kontrollen wegen der in Frankreich verhängten Ausgangssperre zugenommen. Die Polizei überprüfte am Mittwoch vermehrt Ausgangsformulare in den Straßen, vor allem in der Nähe der Sehenswürdigkeiten. Vor dem Eiffelturm wurden Jogger, Passanten und Autofahrer kontrolliert. Bis Mittwochfrüh habe es rund 10.000 Kontrollen gegeben, zudem seien 518 Verwarnungen ausgesprochen worden.

Wer gegen die Vorgaben der Ausgangssperre verstößt, muss seit Mittwoch ein Bußgeld in Höhe von 135 Euro zahlen. Bei schweren Verstößen gebe es eine Geldstrafe von 375 Euro.

Infektionen in Spanien steigen stark

In Spanien stieg die Zahl der Infektionen weiter stark an: Binnen eines Tages wurden mehr als 2.500 neue Infektionen registriert, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Mittwoch mitteilte. Die Zahl aller Infektionsfälle lag demnach bei 13.716 und damit um 2.538 höher als noch am Dienstag, 598 Menschen starben.

Burkina Faso hat am Mittwoch den ersten Todesfall in Subsahara-Afrika gemeldet. Auf einer Intensivstation sei eine 62-jährige Frau gestorben, die auch an Diabetes gelitten habe, sagte der Professor Martial Ouedraogo, der den Kampf gegen die Ausbreitung des Virus koordiniert. Dies ist zugleich der erste bekannte Todesfall in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. In ganz Afrika wurden mittlerweile 567 bestätigte Infektionsfälle und 15 Todesfälle gemeldet.

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