Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 31. März 2020

31.03.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Schulen bleiben wahrscheinlich im April noch geschlossen

Die Schulen in Österreich werden sehr wahrscheinlich im April noch geschlossen bleiben. Das hat Bildungs-Minister Heinz Faßmann am Dienstag angekündigt. Es wurde noch nicht entschieden, wann genau die Schulen wieder öffnen werden. Die Schulen sollen dann nach und nach öffnen. Zuerst werden die Maturanten und die Schüler von Abschluss-Klassen in die Schule dürfen.

Die Lehrer sollen für die Schüler Übungs-Aufgaben zusammenstellen, die bis Ende April reichen. Ob dabei auch neuer Lernstoff ist, soll jede Schule selbst entscheiden. Wann die Matura stattfinden soll, will Faßmann nach Ostern entscheiden. Die Matura soll heuer aber auf jeden Fall stattfinden, sagte Faßmann.

3 weitere Gemeinden in Salzburg unter Quarantäne

Im Bundesland Salzburg werden 3 weitere Gemeinden unter Quarantäne gestellt. Das heißt, dass die Menschen ihre Gemeinde nicht verlassen dürfen. Dabei handelt es sich um Altenmarkt im Pongau, Zell am See und Saalbach. Der Grund dafür ist, dass sich der Corona-Virus in den letzten Tagen dort viel schneller ausgebreitet hat als in anderen Gemeinden.

Bisher waren Flachau, das Großarltal und das Gasteinertal unter Quarantäne. In Flachau wird die Quarantäne sogar noch verschärft. Unter den 2.800 Einwohnern gab es bis Montag schon 62 Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Die Menschen in Flachau dürfen jetzt nicht mehr zur Arbeit in andere Orte fahren. Das gilt auch für besonders wichtige Arbeiten.

In allen betroffenen Orten gilt die Quarantäne bis einschließlich Ostermontag, also bis 13. April. Das hat der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer gesagt. Man darf die eigene Gemeinde nur verlassen, wenn man zur Arbeit fährt, zum Arzt, zur Apotheke oder zum Einkaufen.

Strenge Ausgangs-Beschränkungen in Spanien wegen Corona-Krise

In Spanien hat die Regierung wegen der Corona-Krise noch strengere Ausgangs-Beschränkungen eingeführt. Ab Dienstag sind die meisten Fabriken geschlossen. Die meisten Menschen dürfen nicht mehr zur Arbeit fahren. Weiter arbeiten dürfen nur wenige Fabriken, die besonders wichtig sind. Baustellen wurden ebenfalls geschlossen.

Die Arbeitnehmer der geschlossenen Fabriken und Baustellen sollen ihr Gehalt weiter bekommen. Die versäumte Arbeit soll später nachgeholt werden. Außerdem hat Spanien strenge Regeln für Beerdigungen eingeführt. Maximal 3 Angehörige des Verstorbenen dürfen dabei sein.

In Spanien gibt es schon mehr als 85.000 Kranke mit dem Corona-Virus. Mehr als 7.300 Menschen sind an dem Virus gestorben.

Die meisten Österreicher essen am Grün-Donnerstag gerne Spinat

Am 9. April ist wieder Grün-Donnerstag. Bei einer Umfrage gaben mehr als die Hälfte der Österreicher an, dass sie am Grün-Donnerstag Spinat essen. 36 Prozent der Befragten sagen, dass sie den Spinat am liebsten mit einem Spiegelei und Kartoffeln essen.

Der Grün-Donnerstag hat eigentlich nichts mit der Farbe Grün zu tun. Die Bezeichnung stammt vom sehr alten deutschen Wort grunen. Das Wort grunen bedeutet klagen oder weinen. Der Grund zum Weinen kam daher, dass Jesus am Grün-Donnerstag sein letztes Abendmahl zu sich nahm. Trotzdem verkauft sich Spinat zum Grün-Donnerstag sehr gut.

Sprachstufe A2:

Wahrscheinlich bleiben die Schulen im April noch zu

Die Schulen in Österreich bleiben im April

ziemlich sicher noch geschlossen.

Das hat der Bildungs-Minister

Heinz Faßmann gesagt.

Wann die Schulen wieder aufsperren,

weiß man noch nicht.

Aber wenn die Schulen später aufsperren,

dann nicht für alle Schüler gleichzeitig.

Zuerst dürfen dann Maturanten

und die Schüler von Abschluss-Klassen

in die Schule gehen.

Eine Abschluss-Klasse ist zum Beispiel

die 4. Klasse in der Volks-Schule.

Man weiß auch noch nicht,

wann heuer die Matura stattfindet.

Das wird erst nach Ostern entschieden,

sagte der Bildungs-Minister.

Die Matura wird heuer aber ganz sicher

stattfinden, sagte Faßmann.

In Salzburg sind 3 weitere Orte unter Quarantäne

In Salzburg gibt es 3 Orte, wo sich

sehr viele Menschen mit dem Corona-Virus

angesteckt haben.

Deshalb werden diese Orte jetzt

unter Quarantäne gestellt.

Das sind Saalbach, Zell am See

und Altenmarkt im Pongau.

Schon länger sind das Großarltal, Flachau

und das Gasteinertal unter Quarantäne.

In Flachau gibt es besonders

viele Corona-Kranke.

Deshalb darf dort niemand mehr

den Ort verlassen, auch nicht

für besonders wichtige Arbeiten.

Die Quarantäne gilt überall bis 13. April.

Erklärung: Quarantäne

Quarantäne bedeutet, man wird

von allen anderen Menschen getrennt.

Das passiert, wenn man eine schwere

und ansteckende Krankheit hat.

Oder wenn vermutet wird,

dass man so eine Krankheit hat.

Mit der Quarantäne will man verhindern,

dass andere Menschen angesteckt werden.

In Spanien gibt es sehr strenge Maßnahmen gegen den Corona-Virus

In Spanien gibt es wegen dem Corona-Virus

jetzt sehr strenge Maßnahmen.

Seit Dienstag sind dort nur

noch die wichtigsten Firmen offen.

Alle anderen Firmen und die Baustellen

sind nun geschlossen.

Die meisten Menschen dürfen

nun nicht mehr zur Arbeit fahren.

Die Menschen sollen ihr Gehalt

aber weiter bekommen.

Außerdem gibt es in Spanien jetzt

sehr strenge Regeln für Beerdigungen.

Bei jeder Beerdigung dürfen nur noch

3 Angehörige dabei sein.

In Spanien sind schon

mehr als 85.000 Menschen

am Corona-Virus erkrankt.

Mehr als 7.300 Menschen

sind daran gestorben.

Am Grün-Donnerstag essen die meisten Österreicher gerne Spinat

Die meisten Menschen in Österreich essen

am Grün-Donnerstag gerne Spinat.

Das hat eine Umfrage ergeben.

Der Grün-Donnerstag ist heuer am 9. April.

In der Umfrage sagen auch 36 Prozent,

dass sie den Spinat sehr gerne mit

Spiegelei und Kartoffeln essen.

Die Bezeichnung Grün kommt vom

sehr alten deutschen Wort grunen.

Das Wort grunen bedeutet weinen.

Der Grün-Donnerstag ist der Tag,

an dem Jesus sein letztes Essen

gegessen hat.

Es war also ein sehr trauriger Tag.

Grün-Donnerstag hat also nichts

mit der Farbe Grün zu tun.

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