Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 4. Mai 2020

04.05.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Arbeitslosigkeit stieg im April weiter sehr stark an

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im April wegen der Corona-Krise weiterhin sehr stark angestiegen. Etwa 570.000 Menschen waren ohne Job. Das sind um rund 58 Prozent mehr Arbeitslose als im April 2019. Das ist ein neuer Rekord.

Die Arbeitslosigkeit stieg in allen Altersgruppen, in allen Berufsgruppen und in allen Bundesländern stark an. Als Maßnahme gegen den Corona-Virus hat die Regierung alle Lokale und alle Hotels geschlossen. Deshalb war dort die Arbeitslosigkeit besonders schlimm. Auch am Bau waren sehr viele Menschen arbeitslos.

Schulen öffneten am Montag wieder für Abschluss-Klassen

7 Wochen lang waren in Österreich alle Schulen wegen der Corona-Krise geschlossen. Am Montag sind wieder viele Schüler in die Schule zurückgekehrt. Aber nur Maturanten und die Schüler der Abschluss-Klassen an Berufsschulen. Sie sollen jetzt das Schuljahr abschließen und sich auf die Abschluss-Prüfungen vorbereiten.

Aber nicht alle dieser Schüler kehrten schon am Montag wieder zurück. An manchen Schulen startet die Vorbereitung für den Abschluss erst später. Beim Unterricht gelten strenge Sicherheits-Maßnahmen. Im Schulgebäude muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Am Platz müssen die Schüler aber keine Maske tragen.

Außerdem müssen die Tische weit auseinander aufgestellt werden. Zwischen den Schülern muss mindesten 1 Meter Abstand sein. Damit das möglich ist, sitzen die Schüler oft nicht mehr in den Klassen, sondern auch im Turnsaal.

Mehr als 3,5 Millionen Corona-Infizierte weltweit

Bisher haben sich weltweit mehr als 3,5 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt. Etwa 247.000 der Infizierten sind an dem Virus gestorben. Europa ist der am schwersten betroffene Kontinent. Die meisten Corona-Fälle in Europa gibt es in Italien, Spanien und Frankreich.

Die USA haben mit mehr als 1,1 Millionen Fällen weltweit die meisten Corona-Infizierten und mit etwa 68.000 auch die meisten Corona-Toten. In Österreich haben sich bis Montagfrüh 1.700 Menschen mit dem Virus angesteckt. 600 Menschen sind an dem Virus gestorben.

Trump glaubt an baldigen Corona-Impfstoff

In den USA wird es wahrscheinlich bis Jahresende einen Impfstoff gegen den Corona-Virus geben. Das glaubt zumindest US-Präsident Donald Trump. "Wir sind zuversichtlich, dass wir am Ende des Jahres einen Impfstoff haben", sagte Trump in einem Interview.

Trump glaubt, dass einige Firmen in den USA schon sehr bald Erfolg haben und einen Corona-Impfstoff anbieten werden. Derzeit arbeiten weltweit viele Firmen an einem solchen Impfstoff. Viele Experten glauben aber nicht, dass es so bald einen Impfstoff gegen den Corona-Virus geben wird.

Sprachstufe A2:

Im April waren in Österreich sehr viele Menschen arbeitslos

Wegen der Corona-Krise haben

viele Österreicher ihre Arbeit verloren.

Im April stieg die Zahl der Arbeitslosen

weiterhin sehr stark an.

Rund 570.000 Menschen waren ohne Job.

Das ist ein neuer Rekord.

Es gab in allen Bundesländern

viel mehr Arbeitslose.

In allen Alters-Gruppen und

Berufs-Gruppen stieg die Arbeitslosigkeit.

Im Kampf gegen den Corona-Virus

wurden alle Lokale und Hotels geschlossen.

Deshalb war dort die Arbeitslosigkeit

besonders schlimm.

Auch am Bau wurden

sehr viele Menschen arbeitslos.

Abschluss-Schüler kehrten am Montag in die Schule zurück

Am Montag hat für Tausende Schüler in

Österreich wieder die Schule begonnen.

Die Schulen waren wegen der

Corona-Krise seit Wochen geschlossen.

Am Montag kehrten aber nicht

alle Schüler wieder zurück.

Sondern nur die Schüler von den

Abschluss-Klassen und Matura-Klassen.

Sie sollen jetzt ihr Schuljahr abschließen.

Außerdem müssen sie sich auf

die Abschluss-Prüfungen vorbereiten.

An manchen Schulen beginnt aber die

Vorbereitung für den Abschluss später.

In den Schulen gelten strenge

Sicherheits-Maßnahmen.

Im Schulgebäude muss man eine Maske

über Mund und Nase tragen.

Am Platz müssen die Schüler

aber keine Maske tragen.

Die Tische müssen weit auseinander stehen.

Zwischen den Schülern muss mindestens

1 Meter Abstand sein.

Das geht sich in den Klassen

aber nicht immer aus.

Deshalb sitzen viele Schüler

jetzt zum Beispiel auch im Turnsaal.

Weltweit gibt es bereits mehr als 3,5 Millionen Corona-Kranke

Auf der ganzen Welt haben sich schon

mehr als 3,5 Millionen Menschen

mit dem Corona-Virus angesteckt.

247.000 Menschen sind weltweit

an dem Virus gestorben.

In Europa ist es besonders schlimm.

Besonders betroffen sind hier

Italien, Spanien und Frankreich.

In den USA gibt es bisher

die meisten Corona-Kranken.

Mehr als 1,1 Millionen Menschen

in den USA haben den Corona-Virus.

68.000 Menschen sind daran gestorben.

In Österreich haben sich bis Montagfrüh

1.700 Menschen mit dem Virus angesteckt.

600 Menschen sind daran gestorben.

US-Präsident Trump glaubt, dass es bald eine Corona-Impfung gibt

Überall auf der Welt will man eine Impfung

gegen den Corona-Virus finden.

Sehr viele Wissenschafter

und viele Firmen arbeiten daran.

US-Präsident Donald Trump glaubt, dass

Firmen aus den USA Erfolg haben werden.

Trump glaubt: Bis zum Ende von diesem

Jahr finden US-Firmen einen Impf-Stoff.

Ob Trump Recht hat, weiß man noch nicht.

Viele Experten glauben, dass es nicht

so bald eine Corona-Impfung gibt.

Das dauert viel länger,

sagen diese Experten.

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