Bildung

Corona-Virus: Spezial-Ausgabe von TopEasy - Nachrichten leicht verständlich

07.05.2020

Dieser Nachrichten-Überblick in leicht verständlicher Sprache ist eine Spezial-Ausgabe. Die Meldungen befassen sich mit der Krise rund um die Corona-Virus-Pandemie. Diese bestimmt derzeit unseren Alltag. In dieser speziellen Ausgabe werden die wichtigsten Fragen zum Corona-Virus, seinen Folgen und den Maßnahmen der Regierung leicht verständlich und übersichtlich beantwortet.

Sprachstufe B1:

Neue Regeln in der Corona-Krise ab 1. Mai

Seit dem 1. Mai gibt es neue Regeln zur Corona-Krise in Österreich. Die bisherigen Ausgangs-Beschränkungen gelten seitdem nicht mehr. Man darf wieder überall hin gehen und nicht nur zum Einkaufen oder Arbeiten nach draußen. Man muss aber weiterhin einen Meter Abstand zu anderen Menschen halten.

Es gibt auch neue Regelungen zu den Schutz-Masken. Man muss jetzt nämlich auch in öffentlichen Räumen eine Maske tragen. Öffentliche Räume sind zum Beispiel Ämter oder Krankenhäuser. Bisher galt die Masken-Pflicht nur in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln. Die neuen Regeln sind bis 30. Juni gültig.

Einkaufszentren, Friseure und große Geschäfte öffnen wieder

Am Samstag haben die Einkaufszentren, Friseure und Geschäfte mit mehr als 400 Quadratmetern wieder aufgemacht. Das sind etwa Elektro-Händler, Mode-Geschäfte oder Möbel-Häuser. Sie waren fast 7 Wochen wegen dem Corona-Virus geschlossen. Viele Menschen nutzten dabei bereits die Gelegenheit für einen Einkauf.

Die Kunden müssen aber in den Geschäften Schutz-Masken tragen und Abstand halten. Die Geschäfte haben noch viele Waren in ihren Lagern. Deshalb gibt es viele Rabatte und Aktionen.

Schulen öffneten am Montag wieder für Abschluss-Klassen

7 Wochen lang waren in Österreich alle Schulen wegen der Corona-Krise geschlossen. Am Montag sind wieder viele Schüler in die Schule zurückgekehrt. Aber nur Maturanten und die Schüler der Abschluss-Klassen an Berufsschulen. Sie sollen jetzt das Schuljahr abschließen und sich auf die Abschluss-Prüfungen vorbereiten.

Aber nicht alle dieser Schüler kehrten schon am Montag wieder zurück. An manchen Schulen startet die Vorbereitung für den Abschluss erst später. Beim Unterricht gelten strenge Sicherheits-Maßnahmen. Im Schulgebäude muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Am Platz müssen die Schüler aber keine Maske tragen.

Außerdem müssen die Tische weit auseinander aufgestellt werden. Zwischen den Schülern muss mindesten 1 Meter Abstand sein. Damit das möglich ist, sitzen die Schüler oft nicht mehr in den Klassen, sondern auch im Turnsaal.

Corona-Krise lässt die Wirtschaft stark schrumpfen

Die Maßnahmen gegen die Verbreitung vom Corona-Virus schaden der Wirtschaft in Österreich. Deshalb gibt es eine Rezession. Die Wirtschaft in Österreich ist heuer im 1. Quartal um rund 2,5 Prozent geschrumpft. Das 1. Quartal umfasst die Monate Jänner, Februar und März.

Das 2. Quartal wird heuer noch schlimmer werden, erwarten Wirtschafts-Forscher. Wie stark die österreichische Wirtschaft von April bis Juni schrumpft, weiß man noch nicht. Die Wirtschaft kann 2 bis 3 Mal so stark schrumpfen wie im 1. Quartal, glauben die Wirtschafts-Forscher.

Erklärung: Wirtschafts-Wachstum und Rezession

Wenn die Wirtschaft wächst, nennt man das Wirtschafts-Wachstum. Die Wirtschaft wächst, wenn mehr Dinge hergestellt und verkauft werden. Dann gibt es für die Menschen mehr Arbeitsplätze.

Bei einer Rezession ist es umgekehrt. Die Wirtschaft schrumpft, weil weniger Dinge hergestellt und verkauft werden. Dann gibt es auch mehr Arbeitslose, weil viel Menschen ihren Job verlieren.

Arbeitslosigkeit stieg im April weiter sehr stark an

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im April wegen der Corona-Krise weiterhin sehr stark angestiegen. Etwa 570.000 Menschen waren ohne Job. Das sind um rund 58 Prozent mehr Arbeitslose als im April 2019. Das ist ein neuer Rekord.

Die Arbeitslosigkeit stieg in allen Altersgruppen, in allen Berufsgruppen und in allen Bundesländern stark an. Als Maßnahme gegen den Corona-Virus hat die Regierung alle Lokale und alle Hotels geschlossen. Deshalb war dort die Arbeitslosigkeit besonders schlimm. Auch am Bau waren sehr viele Menschen arbeitslos.

Die Corona-Krise zwingt viele Österreicher zum Sparen

Wegen der Corona-Krise gibt es in Österreich viel mehr Arbeitslose. Außerdem sind sehr viele Menschen auf Kurzarbeit. Dadurch hat fast die Hälfte der Haushalte weniger Geld als früher zur Verfügung. Sie müssen sparen. Deshalb wollen fast alle Haushalte weniger Geld für Urlaub oder Freizeit ausgeben. Das hat eine Umfrage ergeben.

Sehr viele Befragte wollen auch weniger Geld für Gewand ausgeben. Am wenigsten sparen wollen die Österreicher beim Telefonieren, bei Versicherungen, Lebensmitteln, Sport und bei Familie und Freunden.

Strom und Gas werden bis Ende Juni nicht abgedreht

Während der Corona-Krise können viele Menschen nicht zur Bank oder Post gehen. Viel haben auch ihre Arbeit verloren. Daher können sie auch Dinge wie Miete, Gas, Wasser und Heizung nicht bezahlen. Für diese Menschen gab es bereits eine Vereinbarung mit der österreichischen Energie-Wirtschaft, damit niemandem Gas, Wasser oder Heizung abgedreht wird.

Diese Regelung wurde nun bis Ende Juni verlängert. Sie gilt für private Haushalte und für kleine Firmen. Ihnen wird also auf keinen Fall Strom oder Gas abgedreht.

Keine Corona-Kontrollen im Privat-Bereich

Seit 1. Mai gelten in Österreich neue Corona-Regeln. Zum Beispiel dürfen sich wieder mehr Personen in der Öffentlichkeit treffen, aber nicht mehr als 10 Personen. In privaten Wohnungen oder Häusern sollen sich auch nicht mehr als 10 Personen treffen. Das wird aber nicht kontrolliert werden. Das hat Gesundheits-Minister Rudolf Anschober erklärt.

"Mit mir wird es derartige Kontrollen nicht geben", sagte Anschober. Denn dass sich nur maximal 10 Personen in einer Wohnung treffen sollen, ist nur eine Empfehlung und keine Vorschrift.

Seit Freitag haben Sportstätten zum Teil wieder geöffnet

Wegen dem Corona-Virus wurden in Österreich Sportstätten geschlossen. Seit 1. Mai sind einige von ihnen wieder geöffnet. Das sind zum Beispiel Tennisplätze oder Golfplätze. Sport darf man nämlich nur im Freien und ohne Körperkontakt machen. Zwischen den Sportlern muss ein Abstand von mindestens 2 Metern eingehalten werden. Sport in Hallen und Kampfsport sind zum Beispiel weiterhin nicht erlaubt.

Man darf nur so lange in der Sportstätte bleiben, wie die sportliche Aktivität dauert. Tennis-Spieler müssen zum Beispiel schon im Sportgewand zum Spiel kommen. Nach dem Spiel müssen sie sofort nach Hause fahren.

Flughafen Wien bietet ab Montag neue Corona-Tests an

Am Flughafen Wien gibt es seit Montag neue Corona-Tests. Mithilfe der Test kann man schnell herausfinden, ober jemand mit dem Corona-Virus infiziert ist oder nicht. Die Ergebnisse bekommt man schon in 2 bis 3 Stunden. Bisher mussten ankommende Passagiere selbst einen aktuellen und negativen Corona-Befund mitnehmen. Oder die Passagiere mussten für 14 Tage in Quarantäne gehen. Mit den neuen Test erspart man sich das alles.

Ist der Test positiv, wird das den Behörden gemeldet. Sie kümmern sich dann um die betroffene Person. Der Flughafen bietet die neuen Test nicht nur für Passagiere an. Alle Interessierten können ihn machen. Dafür muss man sich aber einen Termin ausmachen. Der Test kostet 190 Euro.

Spanier feiern die Lockerung der Corona-Regeln nach 48 Tagen

In Spanien sind seid dem Wochenende die Regeln wegen der Corona-Krise nicht mehr so streng. Deshalb sind viele Menschen auf die Straßen gegangen. Sie haben Sport gemacht oder gefeiert. Die meisten Menschen haben dabei aber den nötigen Abstand voneinander gehalten. Regierungschef Pedro Sanchez warnte die Menschen aber davor, unvorsichtig zu werden. Denn der Virus ist immer noch da, sagte Sanchez.

In Spanien haben 48 Tage lange sehr strenge Regeln gegolten. Damit wollte man die weitere Ausbreitung vom Corona-Virus verhindern. Denn in Spanien sind schon sehr viele Menschen wegen dem Virus gestorben.

Sprachstufe A2:

Seit 1. Mai gibt es neue Regeln in der Corona-Krise

Seit 1. Mai gibt es in Österreich

neue Regeln in der Corona-Krise.

Die bisherigen Ausgangs-Beschränkungen

gelten jetzt nicht mehr.

Man darf wieder überall hin gehen.

Also man darf nicht mehr nur zum Einkaufen

oder Arbeiten nach draußen.

Der Sicherheits-Abstand bleibt aber.

Zu anderen Menschen muss man

einen Meter Abstand halten.

Es gibt auch neue Regeln zu

den Schutz-Masken für Mund und Nase.

Man muss jetzt auch in öffentlichen Räumen

eine Schutz-Maske tragen.

Öffentliche Räume sind zum Beispiel

Ämter oder Krankenhäuser.

Bisher musste man die Maske nur in

Geschäften und in den Öffis tragen.

Die neuen Regeln gelten bis 30. Juni.

Einkaufs-Zentren, Friseure und große Geschäfte haben wieder offen

Seit Samstag dürfen auch große Geschäfte

wieder geöffnet sein.

Das sind zum Beispiel Elektro-Händler,

Mode-Geschäfte oder Möbel-Häuser.

Auch Einkaufs-Zentren und Friseure

haben wieder offen.

Sie waren fast 7 Wochen

wegen dem Corona-Virus geschlossen.

In den Geschäften muss man aber

Abstand halten und Schutz-Masken tragen.

Die Geschäfte haben noch viele Waren

in ihren Lagern.

Deshalb gibt es viele Sachen billiger.

Abschluss-Schüler kehrten am Montag in die Schule zurück

Am Montag hat für Tausende Schüler in

Österreich wieder die Schule begonnen.

Die Schulen waren wegen der

Corona-Krise seit Wochen geschlossen.

Am Montag kehrten aber nicht

alle Schüler wieder zurück.

Sondern nur die Schüler von den

Abschluss-Klassen und Matura-Klassen.

Sie sollen jetzt ihr Schuljahr abschließen.

Außerdem müssen sie sich auf

die Abschluss-Prüfungen vorbereiten.

An manchen Schulen beginnt die

Vorbereitung für den Abschluss später.

In den Schulen gelten strenge

Sicherheits-Maßnahmen.

Im Schulgebäude muss man eine Maske

über Mund und Nase tragen.

Am Platz müssen die Schüler

aber keine Maske tragen.

Die Tische müssen weit auseinander stehen.

Zwischen den Schülern muss mindestens

1 Meter Abstand sein.

Das geht sich in den Klassen

aber nicht immer aus.

Deshalb sitzen viele Schüler

jetzt zum Beispiel auch im Turnsaal.

Wegen dem Corona-Virus wird die Wirtschaft schwächer

In Österreich waren wegen dem

Corona-Virus die meisten Geschäfte zu.

Noch immer sind alle Lokale und Hotels zu.

Das ist sehr schlecht für die Wirtschaft.

Deshalb ist die Wirtschaft heuer

im 1. Viertel-Jahr schwächer geworden.

Wenn eine Wirtschaft schwächer wird,

nennt man das Schrumpfen.

Dadurch verdienen viele Firmen

weniger Geld und viele Menschen

haben weniger oder gar keine Arbeit.

Das 2. Viertel-Jahr

dauert vor April bis Juni.

Da wird die Wirtschaft noch

viel stärker schrumpfen.

Das sagen die Wirtschafts-Forscher.

Wie stark genau die Wirtschaft

schrumpfen wird, das wissen

die Wirtschafts-Forscher noch nicht.

Im April waren in Österreich sehr viele Menschen arbeitslos

Wegen der Corona-Krise haben

viele Österreicher ihre Arbeit verloren.

Im April stieg die Zahl der Arbeitslosen

weiterhin sehr stark an.

Rund 570.000 Menschen waren ohne Job.

Das ist ein neuer Rekord.

Es gab in allen Bundesländern

viel mehr Arbeitslose.

In allen Alters-Gruppen und

Berufs-Gruppen stieg die Arbeitslosigkeit.

Im Kampf gegen den Corona-Virus

wurden alle Lokale und Hotels geschlossen.

Deshalb war dort die Arbeitslosigkeit

besonders schlimm.

Auch am Bau wurden

sehr viele Menschen arbeitslos.

Wegen der Corona-Krise müssen viele Menschen sparen

Wegen der Corona-Krise haben

viele Menschen ihre Arbeit verloren.

Außerdem sind sehr viele

Menschen in Kurz-Arbeit.

Deshalb haben viele Österreicher

weniger Geld und müssen sparen.

Vor allem für den Urlaub wollen

die meisten Österreicher

weniger Geld ausgeben.

Das hat eine Umfrage ergeben.

Viel sparen wollen die Österreicher

auch bei Gewand.

Weniger sparen wollen sie zum Beispiel

beim Sport und bei Lebensmitteln.

Am wenigsten sparen wollen die Menschen

beim Telefonieren und bei Versicherungen.

Erklärung: Kurz-Arbeit

Die Kurz-Arbeit gibt es, damit nicht

noch mehr Menschen ihre Arbeit verlieren.

Bei der Kurz-Arbeit behalten

die Menschen ihre Arbeit.

Sie arbeiten aber weniger als sonst.

Ihr Geld bekommen sie aber nicht mehr

von den Firmen, sondern vom Staat.

Die Firmen sparen dadurch viel Geld und

müssen ihre Mitarbeiter nicht entlassen.

In Österreich wird niemandem Strom, Gas und Wärme abgedreht

Zurzeit können viele Menschen

in Österreich nicht zur Bank gehen.

Viele haben auch ihre Arbeit verloren.

Das liegt an der Corona-Krise.

Deshalb können viele Menschen zum Beispiel

ihre Strom-Rechnung oder Gas-Rechnung

nicht rechtzeitig bezahlen.

Normalerwiese wird einem dann

das Gas oder der Strom abgedreht.

Während der Corona-Krise wird aber

niemandem Strom oder Gas abgedreht.

Das galt zuerst nur bis Ende April.

Aber nun hat man diese Regelung

bis Ende Juni verlängert.

Es wird keine Corona-Kontrollen in Wohnungen geben

Seit 1. Mai gelten in Österreich

weniger strenge Corona-Regeln.

Dann dürfen sich zum Beispiel mehr

Menschen in der Öffentlichkeit treffen.

Es dürfen aber nicht mehr als

10 Menschen gleichzeitig sein.

Auch in privaten Wohnungen sollen sich

nicht mehr als 10 Menschen

auf einmal treffen.

Das ist aber keine Vorschrift,

sondern nur eine Empfehlung.

Deshalb wird die Polizei nicht

in den Wohnungen kontrollieren.

Das hat der Gesundheits-Minister

Rudolf Anschober gesagt.

Sportstätten haben zum Teil wieder geöffnet

Um sich beim Sport nicht mit dem

Corona-Virus anzustecken, wurden in

Österreich die Sport-Stätten geschlossen.

Seit 1. Mai sind einige der Sport-Stätten

wieder geöffnet.

Das sind zum Beispiel Tennisplätze

oder Golfplätze.

Sport darf man nämlich nur

im Freien machen.

Außerdem darf man keinen

Körper-Kontakt zu anderen haben.

Zwischen den Sportlern muss ein Abstand

von mindestens 2 Metern sein.

Sport in Hallen ist noch nicht erlaubt.

Die Sport-Stätte müssen Sportler

schnell wieder verlassen.

Sie dürfen nur so lange bleiben,

wie die sportliche Aktivität dauert.

Tennis-Spieler müssen zum Beispiel schon

im Sport-Gewand zum Platz kommen.

Nach dem Spiel müssen sie sofort

nach Hause fahren.

Die Umkleiden und Duschen sind

nämlich noch nicht geöffnet.

Am Flughafen Wien kann man sich testen lassen

Am Flughafen Wien gibt es seit Montag

neue Corona-Tests.

Damit kann man schnell herausfinden,

ob jemand den Corona-Virus hat.

Die Ergebnisse gibt es schon

nach 2 bis 3 Stunden.

Ist ein Passagier mit Corona krank,

wird das den Behörden gemeldet.

Bisher mussten ankommende Passagiere

einen negativen Corona-Befund mitnehmen.

Oder sie mussten für 14 Tage

in Quarantäne gehen.

Mit den neuen Corona-Test

erspart man sich das alles.

Für den Test muss man sich vorher

mit dem Telefon oder online anmelden.

Der Test kostet 190 Euro.

Die Spanier freuen sich über Lockerung der Corona-Regel

In Spanien sind die Corona-Regeln

seit dem Wochenende nicht mehr so streng.

Deshalb sind viele Menschen

auf die Straßen gegangen.

Sie haben Sport gemacht oder gefeiert.

Die meisten Menschen haben dabei

den nötigen Abstand voneinander gehalten.

In Spanien haben 48 Tage lang

sehr strenge Regeln gegolten.

Damit wollte man die weitere Ausbreitung

vom Corona-Virus verhindern.

In Spanien sind schon sehr viele Menschen

wegen dem Virus gestorben.

STICHWÖRTER
Wien  |
Weitere Meldungen aus Bildung
APA
Partnermeldung