Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 16. Juni 2020

16.06.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Einreise-Beschränkungen für fast ganz Europa fallen

Wegen der Corona-Krise durfte man lange Zeit nicht nach Österreich einreisen. Das ändert sich jetzt, weil sich immer weniger Menschen mit dem Corona-Virus anstecken. Seit Dienstag um Mitternacht dürfen Menschen aus fast allen Ländern der EU wieder ungehindert nach Österreich reisen.

Auch Österreicher können wieder ungehindert in 31 europäische Länder reisen. Die Österreicher können zum Beispiel in Ländern wie Italien, Kroatien und Griechenland wieder Urlaub machen.

Andere Länder der EU wie Spanien, Portugal, Schweden und Großbritannien sind davon leider ausgenommen. Wenn Österreicher aus diesen Ländern heimkommen, brauchen sie einen Test-Bescheid, dass sie kein Corona haben. Wenn sie diesen Bescheid nicht haben, müssen sie 14 Tage lang in Quarantäne bleiben. Das gilt auch für Länder, die nicht bei der EU sind. Das sind zum Beispiel Serbien, Bosnien, Russland und die Türkei.

Erklärung: Quarantäne

Quarantäne bedeutet, dass man nicht mit anderen Menschen in Kontakt kommen darf. Man wird von allen anderen Menschen getrennt. Das passiert, wenn man eine schwere oder ansteckende Krankheit hat oder wenn vermutet wird, dass man sie hat. Mit der Quarantäne will man verhindern, dass andere Menschen angesteckt werden.

Regierung kündigt Hilfe für Bauern an

Die österreichische Regierung ist derzeit in Klausur. Das heißt, der Bundeskanzler und alle Minister beraten gemeinsam wichtige Vorhaben für die Zukunft. Dabei geht es um Maßnahmen gegen die Corona-Krise. Ein Ergebnis der Klausur ist schon bekannt. Es soll ein Hilfs-Programm für Bauern geben.

Insgesamt sollen die Bauern 400 Millionen Euro bekommen, unter anderem durch Steuer-Erleichterungen. Das hat Landwirtschafts-Ministerin Elisabeth Köstinger angekündigt.

Zahl der Kurzarbeiter und der Arbeitslosen sinkt weiter

Derzeit sind in Österreich 1,14 Millionen Menschen wegen der Corona-Krise in Kurzarbeit. Das sind um 21.500 weniger als in der Vorwoche. Auch die Zahl der Arbeitslosen ist weiter zurückgegangen, nämlich um 11.720.

Derzeit sind in Österreich 480.896 Menschen arbeitslos. Das sind rund 150.000 mehr als im Juni des Vorjahres.

Erklärung: Kurzarbeit

Die Kurz-Arbeit soll Firmen und ihren Mitarbeitern helfen. Bei der Kurz-Arbeit arbeiten die Mitarbeiter weniger. Ihr Geld bekommen sie dabei vom Staat und nicht von den Firmen. Das hilft den Firmen, weil sie viel Geld sparen. Sie müssen ihre Mitarbeiter dann nicht kündigen.

Japanische Sumo-Ringer werden immer schwerer

In Japan ist Sumo-Ringen sehr beliebt. Bei dem Sport versuchen sich 2 Männer gegenseitig aus einem Kreis zu schieben. Wer dabei sehr schwer ist, hat einen Vorteil. Deshalb essen die Sumo-Ringer auch sehr viel.

Nun machen sich viele Sumo-Ringer aber Sorgen. Sie werden nämlich immer dicker. Im Durchschnitt wiegt ein Sumo-Ringer 160 Kilogramm. Vor 30 Jahren wogen sie nur 140 Kilogramm. Der schwerste Sumo-Ringer bisher wog sogar 288 Kilogramm.

Der Verband der Sumo-Ringer empfiehlt gesundes Essen wie Fisch, Gemüse und Fleisch, das die Ringer auch gut kauen sollen. Aber viele Sumo-Ringer essen für mehr Gewicht auch Kartoffelchips und Kuchen. Und das ist eben ungesund.

Sprachstufe A2:

Seit Dienstag darf man wieder ungehindert in viele Länder reisen

Fast 3 Monate lang durfte man

nicht nach Österreich einreisen.

Auch von Österreich durfte man nicht

in andere Länder reisen.

Das war wegen dem Corona-Virus.

Man wollte vermeiden, dass der Virus

sich weiter ausbreitet.

Nun stecken sich immer weniger Menschen

mit dem Corona-Virus an.

Deshalb darf man seit Dienstag Mitternacht

aus vielen Ländern wieder ungehindert

nach Österreich reisen.

Auch aus Österreich darf man ungehindert

in 31 europäische Länder reisen.

So können die Österreicher zum Beispiel

in Ländern wie Italien, Kroatien und

Griechenland wieder Urlaub machen.

Es gibt aber Ausnahmen wie Spanien,

Portugal, Schweden und Großbritannien.

Wenn Österreicher aus diesen Ländern heim

kommen, müssen sie beweisen, dass sie

sich nicht mit Corona angesteckt haben.

Dafür brauchen sie einen

medizinischen Beweis.

Wenn sie den nicht haben, müssen sie

für 14 Tage in Quarantäne.

Erklärung: Quarantäne

Quarantäne bedeutet, man wird

von allen anderen Menschen getrennt.

Das passiert, wenn man eine schwere

und ansteckende Krankheit hat.

Oder wenn vermutet wird,

dass man so eine Krankheit hat.

Mit der Quarantäne will man verhindern,

dass andere Menschen angesteckt werden.

Die österreichische Regierung will den Bauern helfen

Die Maßnahmen gegen den Corona-Virus

sind schlecht für die Wirtschaft,

auch für die Landwirtschaft.

Deshalb will die Regierung

den Bauern in Österreich helfen.

Die Bauern sollen Geld als Hilfe bekommen.

Außerdem sollen sie weniger

Steuern zahlen müssen.

Insgesamt macht das

400 Millionen Euro aus.

Das hat die Landwirtschafts-Ministerin

Elisabeth Köstinger gesagt.

Weniger Menschen sind in Kurz-Arbeit oder arbeitslos

In Österreich sind wegen der Corona-Krise

viele Menschen in Kurz-Arbeit.

Derzeit sind es über 1,1 Millionen.

Das sind aber fast 22.000 weniger

als noch in der vorigen Woche.

Das heißt, diese 22.000 Menschen

arbeiten jetzt wieder normal.

Es gibt jetzt auch

etwas weniger Arbeitslose.

Jetzt haben rund 12.000 Menschen mehr

einen Job als noch vor einer Woche.

Es gibt aber immer noch viel mehr

Arbeitslose als vor einem Jahr.

Erklärung: Kurz-Arbeit

Die Kurz-Arbeit gibt es, damit nicht

noch mehr Menschen ihre Arbeit verlieren.

Bei der Kurz-Arbeit behalten

die Menschen ihre Arbeit.

Sie arbeiten aber weniger als sonst.

Ihr Geld bekommen sie aber nicht mehr

von den Firmen, sondern vom Staat.

Die Firmen sparen dadurch viel Geld und

müssen ihre Mitarbeiter nicht entlassen.

Die Sumo-Ringer in Japan werden immer schwerer

Der Sport Sumo-Ringen ist

in Japan sehr beliebt.

Dabei versuchen 2 Männer sich

gegenseitig aus einem Kreis zu schieben.

Wer sehr schwer ist, hat

beim Sumo-Ringen einenVorteil.

Darum essen die Sumo-Ringer sehr viel.

Viele Sumo-Ringer machen sich nun Sorgen.

Denn sie sind zu schwer.

Und das schadet der Gesundheit.

Heutzutage wiegen Sumo-Ringer

im Durchschnitt 160 Kilogramm.

Vor 30 Jahren wogen sie nur 140 Kilogramm.

Die Sumo-Ringer sollen gesund essen.

Zum Beispiel Fisch, Gemüse und Fleisch.

Für mehr Gewicht essen Sumo-Ringer aber

auch viele Kartoffelchips und viel Kuchen.

Und das ist ungesund.

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