Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 19. August 2020

19.08.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Österreich verhängt eine Reisewarnung für die Balearen

Die österreichische Regierung hat eine Reisewarnung für die zu Spanien gehörenden Balearen-Inseln ausgesprochen. Zu den Balearen gehören die Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Die Reisewarnung gilt ab kommenden Montag. Grund für die Reisewarnung ist, dass sich der Corona-Virus wieder stärker auf den Inseln ausbreitet. Die Regierung hält es daher für gefährlich, dorthin zu reisen.

Wer ab Montag aus den Balearen nach Österreich einreist, braucht also entweder einen negativen Corona-Test oder muss in Heim-Quarantäne und den Test zu Hause nachholen. Reisende sollten also besser vorher zurück nach Hause kommen.

Erklärung: Quarantäne

Quarantäne bedeutet, dass man nicht mit anderen Menschen in Kontakt kommen darf. Man wird von allen anderen Menschen getrennt. Das passiert, wenn man eine schwere oder ansteckende Krankheit hat oder wenn vermutet wird, dass man sie hat. Mit der Quarantäne will man verhindern, dass andere Menschen angesteckt werden.

Mehrere Waldbrände in Kalifornien

In Kalifornien in den USA gibt es derzeit mehr als 24 Waldbrände. Viele der Brände sind durch Blitzschläge entstanden, aber ein Brand soll vorige Woche durch einen Mann absichtlich gelegt worden sein. Er befindet sich in Haft. Wird er wegen Brandstiftung verurteilt, könnte er für bis zu 23 Jahre ins Gefängnis kommen. Die Feuerwehr konnte das von ihm gelegte Feuer auch nach mehreren Tagen nur zu einem kleinen Teil löschen.

Während der Sommerhitze und der Trockenheit sind Tausende Feuerwehrleute in mehreren Regionen im Einsatz. In den Waldgebieten hat es schon lange keinen Regen mehr gegeben, daher ist das Holz sehr trocken und leicht entzündbar. In vielen Teilen Kaliforniens stiegen die Temperaturen in den letzten Tagen auf mehr als 38 Grad an.

Millionen Tonnen von Mikro-Plastik sind im Atlantik

Forscher haben untersucht, wie verschmutzt der Atlantik ist. Der Atlantik ist das große Meer zwischen den Kontinenten Europa und Afrika auf der einen Seite und Nordamerika und Südamerika auf der anderen Seite. Die Forscher haben herausgefunden, dass es in der obersten, 200 Meter tiefen Wasserschicht zwischen 12 bis 21 Millionen Tonnen Mikro-Plastik gibt. Das ist eine große Gefahr für Tier und Mensch.

Mikro-Plastik entsteht aus Plastik-Müll. Wenn zum Beispiel eine Plastik-Flasche ins Meer geworfen wird, wird sie nach sehr langer Zeit von den Wellen und Steinen zerrieben. So entstehen kleine Plastik-Teilchen. Sie können 1 Zentimeter groß sein. Sie können aber auch so klein sein, dass man sie mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann. Mikro-Plastik kann sogar so klein sein, dass es in Schneeflocken oder Regentropfen transportiert werden kann.

Viele Fische halten die Plastik-Teilchen für Futter und fressen sie. Das kann den Tieren schaden. Weil Menschen Fische essen, gelangt das Plastik auch in den menschlichen Körper. Auch das ist schädlich.

Naturhistorisches Museum Wien zeigt großen Mond-Meteorit

Im Naturhistorischen Museum Wien ist nun einer der größten Mond-Meteoriten zu sehen, die je auf die Erde herabgestürzt sind. Der Mond-Meteorit trägt den Namen "Galb Inal" und ist fast 2 Kilogramm schwer. Der Mond-Meteorit war ursprünglich ein Gestein, das auf dem Mond von einem Meteoriten getroffen wurde. Dabei wurde das Gestein ins All geschleudert und somit selbst zum Meteoriten.

Der Mond-Meteorit schlug im Land Mauretanien in Afrika ein. Er wurde erst im Jahr 2011 entdeckt. Weltweit sind etwas mehr als 400 Mond-Meteoriten bekannt. Das Naturhistorische Museum Wien hat 11 Stück davon.

Sprachstufe A2:

Ab Montag gilt eine Reisewarnung für die Balearen-Inseln

Die Regierung hat wieder eine Reisewarnung

ausgesprochen.

Betroffen sind die Balearen-Inseln.

Sie gehören zu Spanien.

Zu den Balearen zählen die Inseln

Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera.

Die Reisewarnung gilt ab Montag.

Das bedeutet, dass es nicht sicher ist,

dorthin zu reisen.

Grund dafür ist, dass sich der

Corona-Virus dort wieder ausbreitet.

Wer nach Montag von den Balearen nach

Österreich zurückkommt,

braucht einen negativen Corona-Test.

Sonst muss er in Quarantäne und

den Test zu Hause nachholen.

Die Waldbrände in Kalifornien sind weiterhin sehr schlimm

Im Bundesstaat Kalifornien

in den USA gibt es zurzeit

viele Waldbrände.

Einer davon soll von einem

Mann absichtlich gelegt worden sein.

Wenn er deshalb verurteilt wird,

muss er für 23 Jahre ins Gefängnis.

Den Brand soll er

letzte Woche gelegt haben.

Bis jetzt hat die Feuerwehr

den Brand nur bis zu einem

kleinen Teil unter Kontrolle.

Derzeit ist Sommer und

während der Sommerhitze sind

mehrere 1.000 Feuerwehrleute im Einsatz.

Es hat auch schon länger

nicht mehr geregnet.

Dadurch ist das Holz im Wald

sehr trocken.

So können sich die Brände

leicht ausbreiten.

Mikro-Plastik verschmutzt den Atlantik

Der Atlantik ist ein großes Meer.

Er trennt Europa und Afrika von

Südamerika und Nordamerika.

Forscher haben nun untersucht,

wie verschmutzt der Atlantik ist.

Dabei haben sie festgestellt, dass

sehr viel Mikro-Plastik im Atlantik ist.

Sie schätzen, dass 12 bis 21 Millionen

Tonnen Mikro-Plastik in der

obersten Wasserschicht vom Atlantik sind.

Die oberste Wasserschicht ist bis zu

200 Meter tief.

Mikro-Plastik entsteht aus Plastik-Müll.

Plastik-Müll wird im Meer von Wellen

und Steinen zerkleinert.

So entstehen kleine Plastik-Teilchen.

Sie können 1 Zentimeter groß sein.

Sie können aber auch so klein sein,

dass man sie mit freiem Auge

gar nicht sehen kann.

Mikro-Plastik kann sogar so klein sein,

dass es in Regentropfen vorkommt.

Viele Fische halten die Plastik-Teilchen

für Futter und fressen sie.

Das ist giftig für die Tiere.

Weil Menschen Fische essen,

gelangt das Plastik auch

in den menschlichen Körper.

Großer Mond-Meteorit wird in Wien gezeigt

Im Naturhistorischen Museum in Wien gibt

es etwas ganz Besonderes zu sehen.

Das Museum zeigt einen der größten

Mond-Meteoriten, die je auf die Erde

gefallen sind.

Der Mond-Meteorit heißt "Galb Inal"

und ist fast 2 Kilogramm schwer.

Der Stein war zuerst auf dem Mond.

Doch dann hat ihn ein Meteorit getroffen.

Durch den Aufprall wurde der Stein

in den Weltraum geschleudert.

Der Mond-Stein wurde somit selbst

zum Meteoriten.

Der Mond-Meteorit schlug im

Land Mauretanien in Afrika ein.

Er wurde erst im Jahr 2011 entdeckt.

Weltweit sind etwas mehr als

400 Mond-Meteoriten bekannt.

Das Naturhistorische Museum Wien

hat 11 Stück davon.

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