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Coronavirus - 19 Schüler und Lehrer in Kärnten infiziert

25.09.2020

Insgesamt 19 mit dem Coronavirus infizierte Schüler und Lehrer sind mit Stand Freitagnachmittag in Kärnten verzeichnet worden. Zwölf Schüler und sieben Lehrer wurden positiv getestet, die Infektionen betreffen zehn Klassen an acht verschiedenen Schulen in den Bezirken Villach, Klagenfurt, Spittal und St. Veit an der Glan. Erstmals wurde auch bekannt, dass ein Kind an einer Volksschule infiziert ist - die betroffene Klasse wird allerdings nicht geschlossen.

Der Landespressedienst Kärnten setzte die Zahl von 19 erkrankten Personen im Schulwesen am Freitag auch in Relation - immerhin wurden im heurigen Schuljahr 67.581 Schülerinnen und Schüler in 3.075 Klassen gezählt. 4.312 Lehrer arbeiten in den Pflichtschulen Kärntens, 2.850 im AHS/BHS-Bereich. Die Lage sei also kein Grund zur Sorge, sagte Bildungsreferent und Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ). Aber: "Damit es so bleibt, müssen sich alle rücksichtsvoll verhalten und die Regeln einhalten."

Das mit dem Coronavirus infizierte Kind in der Volksschule Seeboden sei ein "Sonderfall", heißt es vom Landespressedienst: "Nach derzeitiger Evidenzlage nehmen Kinder unter zehn Jahren, auch wenn selbst infiziert, keine wesentliche Rolle in der Ausbreitung von SARS-CoV-2 ein." Kinder würden eine geringe Rolle als Überträger spielen und meist einen asymptomatischen Verlauf aufweisen. Eine Infektion mit einem anderen Krankheitserreger sei "um ein Vielfaches wahrscheinlicher", was bedeutet, dass Kinder mit leichten Symptomen nicht in jedem Fall getestet werden.

Was die Volksschule in Seeboden angeht, so wird weder die Schule, noch die Klasse geschlossen: "Dabei gehen die Behörden nach den Vorgaben des Bundes vor", betonte der Landespressedienst. Schüler und Lehrer der Klasse gelten aber als Kategorie-2-Kontakte, was bedeutet, dass sie ihren Gesundheitszustand beobachten und große Ansammlungen meiden sollen.

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