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Insgesamt sind drei Ausschreibungen geplant © FWF
Insgesamt sind drei Ausschreibungen geplant © FWF

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Mehr Freiraum für Geistesblitze aus Österreich: FWF startet 1000-Ideen-Programm

24.06.2019

Wer eine Vision hat, geht nicht zum Arzt, sondern zum FWF. Mit dem neuen 1000-Ideen-Programm des Wissenschaftsfonds FWF können Forschende ab Oktober unkonventionelle, kühne und visionäre Forschungsideen realisieren.

Je gewagter eine Forschungsidee, desto mehr Risiko müssen Forschende auf sich nehmen, um sie realisieren zu können. Bei neuen, mutigen oder auch besonders originellen Forschungsideen, die sich außerhalb des gängigen Wissenschaftsverständnisses bewegen, können Forschende den ersten Schritt oft nur schwer tätigen. Hier setzt der FWF an und schließt mit dem neuen Programm eine Lücke in seinem Förderungsportfolio. Die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Umsetzung ist dabei zunächst von untergeordneter Bedeutung, "Mut zum Scheitern" ist ein integraler Bestandteil des Programms. Wesentlich ist, dass Zukunftsthemen mit einem hohen wissenschaftlichen und transformativen Potenzial in Angriff genommen werden. Das Programm schafft Freiraum für frische Forschungsansätze, die im späteren Verlauf neue Forschungsfelder wachsen lassen.

"Mit den 1000-Ideen fördern wir den Mut zum Risiko. Das Programm ermutigt Forscherinnen und Forscher, völlig neue Ansätze und Kooperationen zu wagen", beschreibt Klement Tockner, Präsident des Wissenschaftsfonds FWF, das innovative Potenzial des neuen Förderangebots.

Nur die Idee zählt: Inkognito-Verfahren bei Begutachtung

Originalität, transformatives Potenzial sowie die schlüssige Planung der Umsetzung sind die wesentlichen Entscheidungskriterien im Vergabeverfahren. Darüber hinaus entscheidet der FWF über die eingereichten Anträge auf Basis anonymer Begutachtungen. Gutachterinnen und Gutachter wissen nicht, wer den Projektantrag eingereicht hat. Ziel ist es, risikoreiche Forschungsprojekte in ihrer Frühphase zu unterstützen. Die FWF-Förderung (voraussichtlich max. EUR 150.000 pro Projekt) ist dabei als Anschubförderung gedacht. Während der zeitlich begrenzten explorativen Phase sollen erste Anhaltspunkte für die Tragfähigkeit des Konzeptes gewonnen werden.

Insgesamt sind vorerst drei Ausschreibungen (2019, 2020 und 2021) des Pilotprogrammes geplant. Für jede Ausschreibung stehen Mittel im Umfang von rund 3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Einreichphase für die erste Ausschreibung startet im Herbst 2019. Nähere Informationen finden Sie in Kürze unter www.fwf.ac.at

Rückfragehinweis:
FWF Der Wissenschaftsfonds
Haus der Forschung, Sensengasse 1, A-1090 Wien
E-Mail: office@fwf.ac.at
Telefon: +43-1-5056740-0
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