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LIT Secure and Correct Systems Lab eröffnet

17.10.2019

"Sichere und korrekte Systeme wird es in der digitalisierten Welt nur geben, wenn wir deren Entwurf und Nutzung von allen Seiten betrachten. Mit dem LIT Secure and Correct System Lab schaffen wir eine internationale Plattform, die darin beteiligte TechnikerInnen, IngeneurInnen und ProgrammiererInnen zusammenbringt", erklärte Professor Robert Wille am Donnerstag bei der Eröffnung des LIT Secure and Correct Systems Lab. Mit dem Lab, das neun JKU Institute unter einem Dach bündelt, eröffnet an der Johannes Kepler Universität Linz eine Institution, die auch international eine Vorreiterstellung einnimmt.

"Innovation ist der beste Zukunftsgarant für einen Standort. Mit dem neuen LIT Secure and Correct Systems Lab an der Johannes Kepler Universität stärken wir den Standort Oberösterreich und die JKU als Innovationstreiber weiter. Durch die in Oberösterreich sehr enge und eingespielte Verzahnung von Wirtschaft und Forschung profitiert auch das LIT Secure and Correct Systems Lab, denn es kann dadurch die gesamte Kette von der Erstellung bis zur Wartung von Sicherheitssystemen disziplinenübergreifend abdecken. Durch die Kooperation mit dem der Fachhochschule Hagenberg wird das Know-how zusätzlich erweitert. Vom LIT Secure and Correct Systems Lab profitieren die heimischen Unternehmen aber gleich doppelt: Es entstehen dadurch nicht nur marktfähige Dienstleistungen im Land, sondern diese neuen Dienstleistungen schaffen vor allem auch Sicherheit für Oberösterreichs Wirtschaft", unterstrich Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner.

Unter Anwesenheit von Rektor Meinhard Lukas, der ebenso wie Landesrat Markus Achleitner, einleitende Worte sprach, erklärten Professor Robert Wille und Professor René Mayrhofer, warum Datensicherheit von so großer Bedeutung ist und korrekte und sichere Systeme nur funktionieren werden, wenn sie von verschiedenen Seiten und Fachrichtungen gemeinsam gedacht werden.

Aktuelle Studien beziffern alleine die durch Ransomware wie "WannaCry" oder "Petya/NotPetya" direkt verursachten Kosten aufgrund ausfallender Systeme auf jährlich bis zu 5 Milliarden USD. Aktuelle Sicherheitslücken wie "Meltdown" und "Spectre" haben weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt, was die Wichtigkeit des Themas weiter unterstreicht. Und die Dynamik schreitet rasch voran, reichen doch eingebettete und vernetzte Systeme mittlerweile von autonomen Fahrzeugen über Medizintechnik bis zu Smart Homes und kritischer Infrastruktur. Diese Systeme und ihr Zusammenspiel sind komplex, deshalb wird der Entwurf sicherer und korrekter Systeme einer der zentralen Bausteine künftiger Anwendungen werden.

Aus diesem Grund bietet das Lab eine institutsübergreifende, interdisziplinäre Forschungsplattform von insgesamt neun Instituten. Das Ziel: Kompetenz und Expertise verschiedener Disziplinen bündeln, Synergien und Potentiale fördern sowie der Industrie als zentraler Ansprechpartner für Kooperationen zur Verfügung zu stehen.

Und die Frage der Sicherheit beginnt bereits ganz am Anfang: Von der initialen Spezifikation bis zur finalen Realisierung sowie von dem Beginn der Nutzung bis zu deren Außerbetriebnahme sollen die eingesetzten Produkten (vom Handy bis zur Festplatte) integriert gedacht werden.

Rückfragehinweis:
Mag. Jürgen Schwarz 
PR-Manager
Universitätskommunikation
JOHANNES KEPLER
UNIVERSITÄT LINZ
Altenberger Straße 69
Schloss, S0123
4040 Linz, Österreich
T +43 732 2468 3019
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