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Hackathon-Hauptpreis geht an interdisziplinär aufgestelltes Team, darunter drei Forstwirtschaft-Studenten der BOKU

06.12.2019

Die Sieger überzeugten mit neuartigem Laservermessungs-Konzept zur Nachverfolgung von Holz.

Von 27. bis 29. November fand das erste Evergreen Innovation Camp im Format eines Hackathons an der Universität für Bodenkultur Wien statt. 70 Studierende von 18 Universitäten und Fachhochschulen aus drei Ländern nahmen daran teil. In zwölf Teams arbeiteten sie an der Challenge, innovative und ökonomisch umsetzbare Lösungen zur Nachverfolgung von Holz - von der Ernte im Wald bis zur Ankunft im Sägewerk - zu finden.

"Neu bei diesem Hackathon war die Zusammensetzung der Teams: Studierende der Forst- und Holzwirtschaft, der Informatik, Chemie, Logistik und Mathematik waren vertreten. Die Durchmischung der Fachrichtungen eröffnete daher neue Herangehensweisen und Lösungsansätze", betonte Georg Erlacher, Stiftungsvorstand der Evergreen Privatstiftung.

Rektor Hubert Hasenauer war schon in der Planungsphase des Hackathons Feuer und Flamme für das Thema. "Die BOKU wurde 1872 aus Sorge um die Nachhaltigkeit gegründet. Damals hat man sich bewusst für ein besonderes Ausbildungskonzept - die Verknüpfung von technischen mit Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften - entschieden. Wenn wir heute sehen, welche Aufgaben auf uns zukommen, sind es genau diese interdisziplinären Ausbildungskonzepte, die zu Innovation und zu neuem Wissen führen", so Hasenauer.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltungen, die vergangenen Freitag im Festsaal der BOKU stattfand, präsentierten die zwölf Teams ihre erarbeiteten Projekte in Final Pitches (Kurzvorträgen) und stellten sich den Fragen der Expertenjury. Anwesende Gäste waren u.a. Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus Maria Patek, BOKU-Rektor Hubert Hasenauer sowie Vertreter führender Unternehmen und Verbände.

Der Hauptpreis von 10.000 Euro ging an das Team "TreeID", bestehend aus einem Informatik-Studenten der Uni Salzburg, drei Studierenden der Forstwirtschaft der BOKU und einem BWL-Studenten der WU Wien. Diese Fünf entwickelten ein Konzept, das auf den Abgleich von Laservermessungsdaten aus dem Wald und im Werk basiert. Vor der Ernte werden die stehenden Bäume mittels Laserabtastung vermessen. Stammkontur und die Astverteilung sind so eindeutig, dass eine Wiedererkennung in der Lieferkette möglich sein soll.

Rückfragehinweis:
Mag. Astrid Kleber
Öffentlichkeitsarbeit 
Public RelationsUniversität für Bodenkultur Wien (BOKU)
University of Natural Resources and Life Sciences
ViennaGregor Mendel-Straße 33, 1180 Wien (Vienna), Austria
Tel.: +43 (0)1 476 54 - 10423
astrid.kleber@boku.ac.at
www.boku.ac.at
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