Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 24. Jänner 2020

24.01.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Von der Leyen und Michel unterschreiben Brexit-Vertrag

Großbritannien wird am 31. Jänner aus der EU austreten. Dafür wird nun von allen Beteiligten der Brexit-Vertrag unterschrieben. Am Freitag haben Ursula von der Leyen und Charles Michel den Vertrag unterzeichnet. Die beiden sind die 2 höchsten Politiker der EU.

Nun muss noch der britische Premier-Minister Boris Johnson den Brexit-Vertrag unterschreiben. Dann muss das EU-Parlament den Vertrag noch genehmigen. Danach müssen die 27 EU-Länder noch einmal schriftlich zustimmen.

Erklärung: Brexit-Vertrag

Brexit ist ein kurzer Name für den Austritt von Großbritannien aus der EU. "Br" steht für Britannien und "exit" ist das englische Wort für "Austritt". Premier-Minister Johnson und die EU einigten sich auf einen Vertrag für den Brexit.

Der Vertrag sorgt für einen geordneten Brexit. Zum Beispiel, dass sich bis Ende 2020 durch den Brexit für die Wirtschaft nicht viel ändert.

Ex-FPÖ-Chef Strache kandidiert vielleicht für die DAÖ

Im Dezember traten in Wien 3 Abgeordnete des Gemeinderats aus der FPÖ aus und gründeten eine eigene Partei. Sie heißt "Die Allianz für Österreich", abgekürzt DAÖ. Die DAÖ wünscht sich den ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als Spitzenkandidat für die Wien-Wahl im Herbst.

Am Donnerstag ist Strache bei einem Treffen der DAÖ aufgetreten. Er hielt dort eine Rede und sagte zu den DAÖ-Mitgliedern: "Ich lasse euch nicht im Stich." Das kann bedeuten, dass er vielleicht bei der Gemeinderats-Wahl in Wien für die DAÖ kandidieren will.

Weniger Diesel-Autos in Österreich verkauft

In Österreich werden weniger Diesel-Autos verkauft. Dadurch sind jetzt weniger Diesel-Autos auf den Straßen unterwegs. Nämlich rund 3.500 weniger als im Jahr 2018. Trotzdem sind in Österreich immer noch fast 2,8 Millionen Autos mit Dieselmotor zugelassen.

Seit dem Abgas-Skandal im Jahr 2015 gibt es viel Kritik an Diesel-Autos. Damals wurde bekannt, dass viele Auto-Hersteller schummelten. Ihre Autos produzierten weit mehr Abgase als sie durften.

Statue von Asterix-Erfinder Goscinny in Paris enthüllt

In der französischen Hauptstadt Paris wurde am Donnerstag eine lebensgroße Statue des Comic-Autors Rene Goscinny aufgestellt. Goscinny hat die beliebten Comic-Figuren Asterix und Obelix erfunden.

Es ist das erste Denkmal in Paris, dass an einen Comic-Verfasser erinnern soll. Die Statue wurde in der Nähe seines früheren Wohnhauses von Goscinny aufgestellt. Rene Goscinny starb vor 42 Jahren.

Sprachstufe A2:

EU-Politiker haben den Brexit-Vertrag unterschrieben

Großbritannien wird die EU

am 31. Jänner verlassen.

Damit das ohne Probleme funktioniert,

haben die EU und Großbritannien

den Brexit-Vertrag gemacht.

Diesen Vertrag haben nun die 2 höchsten

Politiker von der EU unterschrieben.

Sie heißen Charles Michel

und Ursula von der Leyen.

Damit der Vertrag gilt, müssen noch

andere Menschen unterschreiben.

Zum Beispiel der Chef

von der britischen Regierung.

Er heißt Boris Johnson.

Auch das EU-Parlament und die übrigen

27 EU-Länder müssen noch zustimmen.

Aber das wird sicher passieren.

Erklärung: Brexit-Vertrag

Brexit ist ein erfundenes Wort für den

Austritt von Großbritannien aus der EU.

"Br" steht für Britannien.

"exit" ist ein englisches Wort

und heißt auf Deutsch "Austritt".

Großbritannien und die EU haben

einen Brexit-Vertrag ausgehandelt.

Der Vertrag sorgt dafür, dass es

einen geordneten Brexit gibt.

Im Brexit-Vertrag steht zum Beispiel,

dass sich heuer noch nicht viel ändert.

Dadurch gibt es weniger Schwierigkeiten,

und das ist gut für die Wirtschaft.

Vielleicht kandidiert Heinz-Christian Strache für die DAÖ

Im Dezember traten einige Wiener Politiker

Aus der Partei FPÖ aus.

Sie gründeten einen neue Partei.

Sie heißt DAÖ.

Das ist die Abkürzung von

"Die Allianz für Österreich".

Die DAÖ wünscht sich,

dass Heinz-Christian Strache

ihr Spitzen-Kandidat wird.

Strache war früher der Chef von der FPÖ.

Strache hat nun bei einem Treffen

von der DAÖ eine Rede gehalten.

Dabei sagte er nicht genau, ob er

bei der DAÖ kandidieren will.

Aber Strache sagte etwas anderes.

"Ich lasse euch nicht im Stich", sagte er.

Das kann heißen, dass er doch

bei der DAÖ mitmachen will.

Aber sicher ist das nicht.

Erklärung: Spitzen-Kandidat

Vor einer wichtigen Wahl wählen Parteien

einen Spitzen-Kandidat

oder eine Spitzen-Kandidatin.

Diese Politiker sind sehr wichtig

im Wahl-Kampf.

Die Spitzen-Kandidaten halten viele Reden.

Man sieht sie auch im Fernsehen.

2019 wurden weniger Diesel-Autos in Österreich angemeldet

In Österreich sind im Jahr 2019 weniger

Diesel-Autos neu angemeldet worden

als im Jahr 2018.

Deshalb gibt es jetzt in Österreich

insgesamt fast 3.500 Diesel-Autos weniger.

Trotzdem fahren immer noch insgesamt

fast 2,8 Millionen Diesel-Autos

auf den österreichischen Straßen.

In Paris wurde eine Statue vom Asterix-Erfinder Goscinny enthüllt

Paris ist die Hauptstadt von Frankreich.

Dort ist am Donnerstag eine Statue

aufgestellt worden.

Sie erinnert an Rene Goscinny.

Er war der Erfinder

von der Comic-Figur Asterix.

Die Statue ist das erste Denkmal in Paris,

das an den Erfinder von

einer Comic-Figur erinnert.

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