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Schule - Burgenländische Elternvertreter für "Durchschnittsmatura"

07.04.2020

Der Verband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen des Burgenlandes spricht sich für einen Entfall der schriftlichen Matura aus. Stattdessen sollen für das Maturazeugnis die Durchschnittsnoten aus den bisher erbrachten Leistungen herangezogen werden. Darüber hinaus soll es individuell Möglichkeiten für eine Noten-Verbesserung geben.

Alle Maturanten müssten die Chance haben, das Schuljahr positiv abzuschließen, so die Vorsitzende des Verbands, Susanne Schmid, in einer Aussendung. Wer im Moment auf einer negativen Note stehe beziehungsweise ausständige Feststellungsprüfungen habe, solle durch die Erfüllung von Arbeitsaufträgen oder ähnlichem noch in diesem Sommersemester die Möglichkeit für ein positives Abschlusszeugnis erhalten.

Laut einer Umfrage der Landesschülervertretung haben sich drei Viertel der Maturanten für den Entfall der Zentralmatura ausgesprochen. "Es ist nun endlich an der Zeit, Druck aus der ganzen Situation raus zu nehmen und sowohl MaturantInnen als auch Eltern zu entlasten, da sich viele aus verschiedenen Gründen in familiären Ausnahmesituationen befinden", so Schmid. "Wir brauchen jetzt alle eine Perspektive für einen unbelasteten Neuanfang im Herbst."

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