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Bisher rund 3.290 Schüler angemeldet © APA (Schlager)
Bisher rund 3.290 Schüler angemeldet © APA (Schlager)

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Sommerschule in NÖ an 90 Standorten

27.06.2020

Rund 3.290 Schüler - fast 60 Prozent der angesprochenen Zielgruppe - haben sich in Niederösterreich bereits zur Sommerschule angemeldet, teilte Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) mit. Schülern, die Bedarf haben und es möchten, sollen in NÖ heuer von 24. August bis 4. September an 90 Standorten professionelle und effiziente Unterstützung bekommen.

Die Auswirkungen der Coronakrise müssten auch im Bildungswesen abgefedert werden. "Die Sommerschule ist ein ergänzender Unterricht und zielt in besonderem Maß auf die Deutschförderung ab. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und Sekundarstufe (Volksschule, Mittelschule und AHS Unterstufe) und hier besonders außerordentliche Schülerinnen und Schüler", erläuterte die Landesrätin.

Teilnahme ist kostenfrei und freiwillig

Die Teilnahme sei kostenfrei und grundsätzlich freiwillig. "Sie wird aber von uns dringend empfohlen, da es eine einmalige und gute Chance ist, Versäumtes nachzuholen", betonten Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras.

Die Sommerschule des Bundes ergänze das Ferienbetreuungsangebot des Landes Niederösterreich optimal. Niederösterreich stelle den Gemeinden bei der Ferienbetreuung zusätzliche Unterstützung in der Höhe von insgesamt rund 4,5 Millionen Euro für die Organisation von Betreuungsangeboten zur Verfügung, so die Landesrätin.

Freiwillige Tests für Kindergartenhelfer

Zur Eindämmung von Covid-19 sind in Niederösterreich bisher bei Screeningprogrammen rund 30.000 Tests durchgeführt worden. Kommenden Montag und Dienstag können sich nun auch etwa 3.600 Kindergartenhelferinnen und Ferienbetreuerinnen testen lassen.

"Die aktuelle Testreihe setzt auf Freiwilligkeit und wird im ganzen Bundesland angeboten. Sie unterstützt das Auffinden von Infektionsclustern und sorgt für die Sicherheit von Beschäftigten, die aufgrund ihrer Tätigkeit einem erhöhten Risiko einer Infektion oder Weiterverbreitung ausgesetzt sind", betonten die Landesrätinnen Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) und Christiane Teschl-Hofmeister in einer Aussendung.

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