Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 15. Juli 2020

15.07.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Frauen stark von Arbeitslosigkeit in Corona-Krise betroffen

Durch die Corona-Krise haben viele Menschen in Österreich ihren Job verloren. Vor allem Frauen sind davon stark betroffen. Ende Februar waren in Österreich 399.359 Personen arbeitslos. Ende Juni waren es 463.505 Personen. Das sind rund 64.000 mehr. Davon sind 85 Prozent Frauen. Das sagte das Arbeitsmarkt-Service (AMS).

Die Corona-Krise betrifft vor allem die Bereiche Handel, Hotels, Gastronomie, Erziehung und Soziales. In diesen Bereichen arbeiten vor allem Frauen. Deshalb haben so viele Frauen ihren Job verloren.

Keine Reisewarnung mehr für die Lombardei

Wegen der Corona-Krise gibt es eine Reisewarnung für die Provinz Lombardei in Norditalien. Das heißt, es ist laut der österreichischen Regierung gefährlich, dorthin zu reisen. Ab Donnerstag wird die Reisewarnung für die Lombardei nun aufgehoben. Das hat das österreichische Außenministerium angekündigt.

Die Lombardei ist eine Region im Norden Italiens mit der Hauptstadt Mailand. Die Lombardei war besonders stark vom Corona-Virus betroffen. Jetzt ist die Lage dort aber viel besser. Deshalb hebt Österreich die Reisewarnung nun auf.

Die Weltbevölkerung wächst langsamer als angenommen

Laut einer Studie wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2100 auf 8,8 Milliarden Menschen wachsen. Das sind um 2 Milliarden Menschen weniger, als die UNO zuvor sagte. Laut der Studie wird die Geburten-Rate in 183 Ländern weltweit sinken. Das heißt, weniger Kinder werden geboren. Durch die sinkende Geburten-Rate wird die Bevölkerung in den jeweiligen Ländern weniger.

In mehr als 20 Ländern wird die Bevölkerung sogar um die Hälfte schrumpfen, wie zum Beispiel in Japan, Spanien und China. In Afrika wird die Bevölkerung aber wachsen.

Erklärung: UNO

UNO ist englisch und steht für "United Nations Organization". Das heißt auf Deutsch so viel wie "Organisation der Vereinten Nationen". Man kann auch "Vereinte Nationen" sagen. Die UNO ist ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. Auch Österreich ist dabei.

Die Corona-Maßnahmen waren für Ältere eine Belastung

Die Corona-Maßnahmen in Österreich wurden eingeführt, damit es möglichst wenige Corona-Fälle gibt. Der Alltag änderte sich aber in der Corona-Krise. Bei einem Großteil der älteren Menschen führten die Corona-Maßnahmen zu Belastungen. Das zeigt eine Befragung.

Wegen der Corona-Maßnahmen konnte man keine Restaurants, Sport-Veranstaltungen oder Kultur-Veranstaltungen besuchen. Ältere Personen durften auch ihre Kinder und Enkelkinder nicht besuchen. Alle diese Einschränkungen waren für die meisten älteren Menschen eine Belastung.

Sprachstufe A2:

Viele Frauen sind wegen der Corona-Krise arbeitslos

Wegen dem Corona-Virus gibt es

in Österreich eine Krise.

Viele Menschen sind deshalb arbeitslos.

Ende Februar hatten in Österreich

fast 400.000 Menschen keine Arbeit.

Ende Juni waren es fast 464.000 Personen.

Von den neuen Arbeitslosen

sind 85 Prozent Frauen.

Die Corona-Krise betrifft den Handel,

Hotels, Restaurants und Erziehung stark.

Vor allem Frauen arbeiten

in diesen Bereichen.

Deshalb haben so viele Frauen

in der Corona-Krise ihren Job verloren.

Es gibt keine Reisewarnung mehr für die Lombardei

Die Lombardei ist eine Region

im Norden von Italien.

Dort liegt auch die große Stadt Mailand.

In der Lombardei war die Corona-Krise

besonders schlimm.

Viele Menschen starben dort

durch den Corona-Virus.

Daher sagte die österreichische Regierung,

man soll nicht dorthin reisen.

Das nennt man Reise-Warnung.

Ab Donnerstag gibt es aber keine

Reise-Warnung mehr für die Lombardei.

Denn jetzt ist dort die Lage mit dem

Corona-Virus viel besser geworden.

Das hat das österreichische

Außen-Ministerium gesagt.

Die Bevölkerung der Welt wächst langsamer als gedacht

Die Welt-Bevölkerung wächst.

Das heißt, es gibt auf der Erde

immer mehr Menschen.

Im Jahr 2100 wird es auf der Welt

8,8 Milliarden geben.

Das sagt eine Studie.

Eine Milliarde sind 1.000 Millionen.

Die UNO hat bisher aber geschätzt,

dass es 2 Milliarden mehr sein werden.

In vielen Ländern wird die Bevölkerung

laut der Studie sinken.

Und zwar, weil die Frauen

dort weniger Kinder bekommen.

Das betrifft zum Beispiel Japan,

Spanien, Italien und Polen.

In vielen Ländern in Afrika wird

die Bevölkerung aber wachsen.

Erklärung: UNO

Die UNO ist ein Zusammenschluss

von fast allen Ländern der Welt.

Auch Österreich ist dabei.

Die Vertreter von den Mitglieds-Ländern

treffen sich regelmäßig.

Dabei sprechen sie über Probleme der Welt

und versuchen, die Probleme zu lösen.

Für ältere Menschen waren die Corona-Maßnahmen oft sehr hart

Ab März hat es in Österreich

einige Corona-Maßnahmen gegeben.

Zum Beispiel sollte man den Kontakt

zu älteren Verwandten und Menschen

ab 60 Jahren vermeiden.

Das sollte helfen, dass sich

der Corona-Virus in Österreich

nicht so stark verbreitet.

Aber viele ältere Menschen haben

diese Maßnahmen auch als

sehr hart empfunden.

Sie durften ihre Kinder

und Enkelkinder nicht mehr besuchen.

Außerdem waren alle Sport-Veranstaltungen

und Kunst-Veranstaltungen abgesagt.

Deshalb war diese Zeit für viele

ältere Menschen schwer.

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