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Nachrichten leicht verständlich vom 12. Juli 2019

12.07.2019

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Der Rechnungshof zeigt die Parteien ÖVP und SPÖ an

Bei der Nationalrats-Wahl im Jahr 2017 haben die Parteien ÖVP, SPÖ und FPÖ mehr Geld ausgegeben, als erlaubt war. Sie hätten für den Wahlkampf nur 7 Millionen Euro ausgeben dürfen. Aber die ÖVP gab fast 6 Millionen Euro mehr aus. Die SPÖ gab rund 400.000 mehr aus. Der Rechnungshof zeigt jetzt die ÖVP und die SPÖ an.

Die beiden Parteien müssen wahrscheinlich Geld-Strafen bezahlen. Bei der ÖVP könnten das 1 Million Euro sein, bei der SPÖ 40.000 Euro. Auch die FPÖ gab im Wahlkampf zu viel Geld aus, nämlich um 3,7 Millionen Euro zu viel. Diese Zahlen sind aber noch nicht offiziell. Deshalb wird die FPÖ noch nicht angezeigt.

Erklärung: Nationalrat

Der Nationalrat ist das Parlament von Österreich. Im Nationalrat arbeiten die Politiker von den Parteien. Diese Politiker nennt man Abgeordnete. Sie werden bei den Nationalrats-Wahlen in den Nationalrat gewählt.

Die Abgeordneten beraten und beschließen im Nationalrat die Gesetze. Sie halten dort auch politische Reden.

Erklärung: Rechnungshof

Der Rechnungshof gehört zu keiner Partei. Er ist eine unabhängige Behörde. Der Rechnungshof prüft die Finanzen von Staat, Bundesländern, Gemeinden und Parteien. Der Rechnungshof entscheidet selbst, was er prüft. Der Rechnungshof legt dem Nationalrat regelmäßig Berichte über diese Prüfungen vor.

Die UNO fordert, dass die Europäer mehr Flüchtlinge retten

Viele Flüchtlinge und Migranten wollen über das Mittelmeer nach Europa kommen. Dabei sterben immer wieder Menschen, zum Beispiel weil ihre Boote untergehen. Die europäischen Staaten sollen mehr für die Rettung dieser Menschen tun, hat die UNO jetzt gefordert.

Bisher streiten die europäischen Staaten vor allem darum, wer wie viele Flüchtlinge aufnehmen soll. Stattdessen sollten die europäischen Staaten lieber mehr Rettungs-Schiffe ins Mittelmeer schicken, fordert die UNO.

Erklärung: UNO

UNO ist englisch und steht für "United Nations Organization". Das heißt auf Deutsch so viel wie "Organisation der Vereinten Nationen". Man kann auch "Vereinte Nationen" sagen. Die UNO ist ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. Auch Österreich ist dabei. Die Vertreter der Mitglieds-Länder treffen sich regelmäßig, um über Probleme in der Welt zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Erklärung: Migranten

Wenn jemand aus einem Land in ein anderes Land zieht, nennt man das Migration. Menschen, die aus anderen Ländern einwandern, nennt man Migranten. Viele Menschen verlassen ihre Länder, damit es ihnen wo anders besser geht. Oft herrscht in ihren Herkunfts-Ländern Krieg. Dann nennt man sie Flüchtlinge.

Im Mittelmeer sind Haie vom Aussterben bedroht

Im Mittelmeer leben 41 verschiedene Haifisch-Arten. Davon sind über die Hälfte vom Aussterben bedroht. Das besagt ein Bericht von der Naturschutz-Organisation WWF. Der WWF untersucht alle 2 Jahre, wie viele Tiere es von den einzelnen Arten gibt.

Der Hauptgrund für das Aussterben der Haie ist die sogenannte Überfischung. Das heißt, es werden zu viele Haie aus dem Meer gefangen. Vor allem die 2 Länder Libyen und Tunesien fangen rund 3 mal so viele Haie wie andere Länder.

Die Österreicher träumen von der großen Liebe

Die meisten Österreicher wünschen sich die große Liebe. Das heißt sie wollen einen fixen Partner, mit dem sie eine Liebes-Beziehung führen können. Das hat eine Studie ergeben. Die Österreicher suchen ihre Partner am öftesten im Internet.

Haben sich 2 Menschen dann ineinander verliebt, bleiben sie oft lange ein Paar. Viele Paare in Österreich sind schon 20 Jahre oder länger zusammen. Bei der Suche nach einem Partner ist den Österreichern am wichtigsten, dass sie der anderen Person vertrauen können und sich bei ihr wohlfühlen.

Sprachstufe A2:

Parteien müssen vielleicht hohe Geld-Strafen zahlen

Im Jahr 2017 gab es in Österreich

eine Nationalrats-Wahl.

Im Wahl-Kampf gaben die Parteien

viel Geld aus.

Die Parteien ÖVP, SPÖ und FPÖ gaben

mehr Geld aus als erlaubt.

Das sagt der Rechnungs-Hof.

Deshalb müssen die Parteien

vielleicht hohe Geld-Strafen zahlen.

Erklärung: Nationalrat

Der Nationalrat ist

das Parlament von Österreich.

Im Nationalrat arbeiten

die Politiker von den Parteien.

Diese Politiker nennt man Abgeordnete.

Sie werden bei der Nationalrats-Wahl

in den Nationalrat gewählt.

Die Abgeordneten beraten und beschließen

im Nationalrat die Gesetze.

Sie halten dort auch politische Reden.

Erklärung: Rechnungs-Hof

Der Rechnungshof gehört zu keiner Partei.

Er ist eine unabhängige Behörde.

Der Rechnungshof prüft die Finanzen

von Staat, Bundesländern, Gemeinden

und politischen Parteien.

Das heißt, er schaut, wie sie

mit dem Geld umgehen.

Der Rechnungshof entscheidet selbst,

was er prüft.

Der Rechnungshof schreibt dann Berichte

und gibt sie dem Nationalrat.

Die Europäer sollen mehr Flüchtlinge retten, sagt die UNO

Immer wieder kommen Flüchtlinge

über das Mittel-Meer nach Europa.

Aber nicht alle schaffen es.

Viele Migranten sterben auf dem Meer.

Zum Beispiel, weil ihre Boote untergehen.

Die Länder in Europa sollen mehr tun,

um Flüchtlinge auf dem Meer zu retten.

Das hat die UNO jetzt verlangt.

Die europäischen Länder sollen mehr

Rettungs-Schiffe schicken, sagt die UNO.

Erklärung: UNO

Die UNO ist ein Zusammenschluss

von fast allen Ländern der Welt.

Auch Österreich ist dabei.

Die Vertreter von den Ländern

treffen sich regelmäßig.

Dabei sprechen sie über Probleme der Welt

und versuchen, die Probleme zu lösen.

Erklärung: Migrant

Viele Menschen verlassen ihr Land,

um in einem anderen Land zu leben.

Das nennt man Migration.

Diese Menschen nennt man Migranten.

Migranten verlassen ihr Land, damit es

ihnen in einem anderen Land besser geht.

Oft herrscht in ihrem Heimat-Land Krieg.

Dann flüchten diese Menschen,

und man nennt sie Flüchtlinge.

Viele Hai-Arten im Mittelmeer sind vom Aussterben bedroht

Im Mittelmeer gibt es

41 verschiedene Hai-Arten.

Über die Hälfte davon ist

vom Aussterben bedroht.

Das sagt die Naturschutz-Organisation WWF.

Der WWF schaut regelmäßig, wie viele

Tiere es von einer Art noch gibt.

Die meisten Haie sterben

durch die sogenannte Überfischung.

Das heißt, es werden viel zu viele

Haie aus dem Meer gefangen.

Die Österreicher wollen die große Liebe

Die meisten Menschen in Österreich

wünschen sich die große Liebe.

Das heißt, sie wollen einen Partner haben,

den sie lieben.

Mit diesem Partner wollen sie

lange zusammen bleiben.

Die Österreicher suchen ihre Partner

am öftesten im Internet.

Das hat eine Studie ergeben.

Haben sich 2 Menschen verliebt,

bleiben sie oft lange ein Paar.

Viele Paare sind schon

mehr als 20 Jahre zusammen.

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