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Verleihung Danubius Award 2019 © APA (OTS/BMBWF/Martin Hartl)
Verleihung Danubius Award 2019 © APA (OTS/BMBWF/Martin Hartl)

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Danubius Awards: Der Donauraum als Pool wissenschaftlicher Exzellenz und Talente

08.11.2019

Der "Danubius Award" 2019 geht an den Tschechen Jiří Balík, Professor für Agrochemie und Pflanzenernährung. Neben seiner ausgeprägten wissenschaftlichen Tätigkeit ist Prof. Balik ehemaliger Rektor der tschechischen Universität für Lebenswissenschaften in Prag und Mitbegründer des Network of Life Science Universities in Central and South-Eastern Europe (ICA-CASEE).

Mit dem "Danubius Mid-Carreer Award 2019" wird die kroatische Wissenschaftlerin Dr. Silvija Krajter Ostoić vom kroatischen Institut für Waldforschung ausgezeichnet. Zusätzlich zu ihren Forschungstätigkeiten ist sie als Gutachterin tätig und Mitherausgeberin des "Urban forestry and urban greening journal". Zudem wurden 14 Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen aus dem Donauraum für ihre wissenschaftliche Arbeit mit dem Danubius Young Scientist Award geehrt.

Mit der Vergabe dieses Awards soll ein Beitrag zur Umsetzung der 2011 vom Europäischen Rat beschlossenen EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) geleistet werden, indem die Donauregion als Forschungsraum sichtbar gemacht und die Wahrnehmung ihrer multidisziplinär gelagerten Herausforderungen und Potenziale verstärkt wird.

"Bildung, Wissenschaft, Forschung sind für eine erfolgreiche Entwicklung eines jeden Landes von essentieller Bedeutung. Dafür braucht es engagierte und exzellente Köpfe. Mit den "Danubius Awards" und insbesondere den "Danubius Young Scientist Awards" rücken wir den Donauraum, seine hervorragenden Forschenden und jungen Talente ins Blickfeld und fördern den Austausch zwischen den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in der Region", so die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung Iris Rauskala anlässlich der Verleihung der Preise am 07.11.2019 im Rahmen der Donau-Rektoren-Konferenz an der Politehnica University of Bucharest.

"Den bevorstehenden gesellschaftlichen und regionalen Herausforderungen im Donauraum, von der Bewältigung von Überflutungen und Dürren, bis hin zu Lebensmittelsicherheit, der Bewahrung von Biodiversität oder der produktiven Gestaltung einer alternden Gesellschaft können wir nur durch gemeinsame Anstrengungen und Kooperation begegnen. Die heute ausgezeichneten Preisträger und Preisträgerinnen haben das Potential Lösungen zu entwickeln und so zur positiven Entwicklung des Donauraums beizutragen", so Rauskala.

Der "Danubius Award" wurde 2011 zur Auszeichnung von Personen ins Leben gerufen, die sich in ihrem wissenschaftlichen Werk oder Schaffen in hervorragender Weise mit dem Donauraum auseinandergesetzt haben. Der Preis wird jährlich im Rotationsprinzip für Leistungen in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften oder in den Lebenswissenschaften (so auch 2019) vergeben und ist mit € 5.000,- dotiert.

Der "Danubius Mid-Career Award" ist mit 2.200,- Euro dotiert und wird seit 2017 an Forschende vergeben, die 5 bis maximal 15 Jahre nach ihrem letzten formalen wissenschaftlichen Abschluss stehen bzw. über entsprechend gleichwertige wissenschaftliche Erfahrung verfügen. Der Preisträger und die Preisträgerin wurden von einer unabhängigen Fachjury unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Martin Gerzabek (Universität für Bodenkultur Wien) ausgewählt.

Seit 2014 werden auch spezielle Nachwuchsförderpreise, die "Danubius Young Scientist Awards" vergeben. Die Preise, die für alle Disziplinen offenstehen, heben die wissenschaftliche Arbeit und das Talent junger Forscher und Forscherinnen hervor und steigern die Sichtbarkeit der Exzellenz der Forschungsgemeinschaft im Donauraum. Dadurch tragen die Preise auch zur Stimulierung von Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen bei, sich mit dem Fluss und der Region aus vielfältiger wissenschaftlicher Perspektive zu beschäftigen. Die Nachwuchs-Preise sind mit € 1.200,- je Preisträger/Preisträgerin dotiert. Die Auswahl erfolgte durch eine internationale Fachjury, wobei die Kandidaten und Kandidatinnen für den Award von ihren jeweiligen wissenschaftlichen Institutionen nominiert wurden.

Preisträger/Preisträgerinnen des "Danubius Young Scientist Award":

Bosnien und Herzegowina: Omer Kovčić

Bulgarien: Kristiyan Lukanov

Deutschland: Tobias Spöri

Kroatien: Kristina Mastanjević

Republik Moldau: Mariana Rosca

Montenegro: Ethem Mandic

Österreich: Katharina Prochazka

Rumänien: Ana Bianca Pavel

Serbien: Aleksandra Cvetanovic

Slowakei: Viktoria Miklosova

Slowenien: Gregor Harih

Tschechische Republik: Martin Klečacký

Ukraine: Tereziia Popovych

Ungarn: Katalin Sulyok

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Rückfragehinweis:
   BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
   Mag. Annette Weber
   Pressesprecherin
   01 53120-5025
   annette.weber@bmbwf.gv.at

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