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Aufruf zur Unterzeichnung von Online-Petition © APA (Fohringer)
Aufruf zur Unterzeichnung von Online-Petition © APA (Fohringer)

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Wissenschafter für höheres EU-Forschungsbudget

20.02.2020

Die "Initiative for Science in Europe" (ISE), eine unabhängige Plattform europäischer wissenschaftlicher Organisationen, hat kürzlich eine Online-Petiton für ein höheres EU-Forschungsbudget gestartet. Anlässlich des Sondergipfels zum EU-Budget hat der Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs (VWGÖ) zur Unterzeichnung der Petition aufgerufen.

In dem Aufruf wird u.a. die Sicherstellung der Finanzierung von Förderschienen wie dem Europäischen Forschungsrats (ERC) und der Marie-Sklodowska-Curie-Aktion gefordert. Der Haushaltskompromiss sollte sich in der Nähe des Vorschlags des EU-Parlaments bewegen, das für das neue Forschungsrahmenprogramm "Horizon Europe" (2021-2027) ein Budget von 120 Mrd. Euro vorgeschlagen hat. Die EU-Kommission hat dagegen ein Budget von 100 Mrd. Euro für "Horizon Europe" vorgeschlagen, angesichts der derzeitigen Diskussionen um den EU-Haushalt für die Jahre 2021 bis 2027 droht allerdings ein Rückgang der Mittel für das Forschungsprogramm auf 75 Mrd. Euro.

"Eine unzureichende Investition in die Grundlagenforschung würde die europäischen Chancen, in der wissensbasierten Wirtschaft und im technologischen und sozialen innovationsgetriebenen Wachstum weltweit führend zu werden, ernsthaft beeinträchtigen", heißt es in dem Aufruf der ISE. Auch der Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs schließt sich dieser Forderung an: "Die akademische Grundlagen- und transnationale Forschung muss ehrgeiziger unterstützt werden, um die gesellschaftlichen und innovativen Herausforderungen, mit denen Europa konfrontiert ist, zu bewältigen", heißt es in einer Aussendung.

Service: https://initiative-se.eu/he-petition

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