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Coronakrise – Czernohorszky: „Wie soll Öffnung von Geschäften ohne regulären Schul- und Kindergartenbetrieb funktionieren?“

06.04.2020

"Wenn nach Ostern immer mehr Geschäfte wieder aufsperren dürfen, stellt sich die Frage, wie Eltern die Kinderbetreuung organisieren sollen", reagierte heute Wiens Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky auf Aussagen der Bundesregierung. "Wer regelmäßig arbeiten geht, braucht einen regulären Betrieb von Schulen und Kindergärten. Mit einem wahlweise tageweisen Besuch wird hier leider niemandem ausreichend geholfen sein! Dass sich viele Eltern hier im Stich gelassen fühlen, ist für mich völlig verständlich."

Mit der geplanten Handelsöffnung sei wohl zu erwarten, "dass sich ab Mitte April die Schulen und Kindergärten jeden Tag mehr und mehr füllen – und das ohne, dass es in den Schulen regulären Betrieb gibt", so Czernohorszky. "Das ist für die Personalplanung der Schulen und Kindergärten nicht nur enorm schwierig, sondern auch für die inhaltliche Arbeit eine Herausforderung: Welcher Stoff wird dann in den Schulen durchgenommen bzw. was bedeutet das für die Notengebung?"

Insgesamt könne man hier - außer bei Maturaklassen und Lehrabschlüssen - definitiv nicht mehr von einem annähernd normalen Unterrichtssemester sprechen: "Einmal mehr fordere ich daher, dass sich die SchülerInnen und Eltern bei der Beurteilung auf die Semesternote verlassen können - mit der Möglichkeit, diese Note zu verbessern! Darüber hinaus sollte in diesem Schuljahr auch auf das Sitzenbleiben verzichtet werden. Ich erwarte mir diesbezüglich rasche Klarstellungen vom Bildungsminister!"

Rückfragehinweis:
   Michaela Zlamal
   Mediensprecherin StR Jürgen Czernohorszky
   +43 1 4000 81446
   michaela.zlamal@wien.gv.at

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