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An der Arktis-Expedition waren über 70 wissenschaftliche Institute beteiligt © APA (dpa)
An der Arktis-Expedition waren über 70 wissenschaftliche Institute beteiligt © APA (dpa)

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"Polarstern" kehrt nach einjähriger Arktis-Expedition zurück

21.09.2020

Die letzte Phase einer Mammut-Expedition hat begonnen: Nach über einem Jahr in der Arktis hat das deutsche Forschungsschiff "Polarstern" seine Rückreise nach Bremerhaven angetreten. Der Eisbrecher verließ am Sonntag seine Eisscholle, wie eine Sprecherin des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) mitteilte. Die "Polarstern" wird am 12. Oktober in ihrem Heimathafen erwartet. Sie war am 20. September 2019 vom norwegischen Tromsø Richtung Zentralarktis gestartet.

In der Arktis driftete das Schiff mit einer riesigen Scholle mit, damit die Wissenschafter an Bord umfangreiche Messungen im Ozean, im Eis und in der Atmosphäre vornehmen konnten. Die Forscher erhoffen sich dadurch neue Erkenntnisse über das Klimasystem der Erde. Nach AWI-Angaben gab es eine Arktis-Expedition in dieser Größenordnung zuvor noch nie. Beteiligt waren über 70 wissenschaftliche Institute aus fast 20 Ländern mit Hunderten Forschern.

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