Kultur & Gesellschaft

Nachrichten leicht verständlich vom 22. September 2020

22.09.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Einsatz-Teams für schnellere Corona-Tests an Schulen in Wien

In den Wiener Schulen soll es schnellere Corona-Tests geben. Dafür sollen schnelle Einsatz-Teams sorgen. Das haben Bildungs-Minister Heinz Faßmann und der Wiener Gesundheits-Stadtrat Peter Hacker gemeinsam angekündigt.

Diese schnellen Einsatz-Teams sollen bei Corona-Verdachtsfällen zu den Schulen fahren und Corona-Gurgel-Tests machen. Innerhalb von 24 Stunden wird dann festgestellt, ob Schüler oder Lehrer sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Das ist viel schneller als bisher.

Die Niederlande warnen vor Reisen nach Wien und Innsbruck

Die Niederlande haben am Dienstag davor gewarnt, nach Wien oder Innsbruck zu reisen. Wer von dort in die Niederlande zurück fährt, muss für 10 Tage in häusliche Quarantäne. Vor einer Reise nach Wien haben schon Deutschland, Dänemark, Belgien und die Schweiz gewarnt.

Grund dafür sind die hohen Corona-Zahlen in manchen Regionen von Österreich. Der Bürgermeister von Innsbruck Georg Willi hofft, dass die Reisewarnung nicht lange dauert. Denn Innsbruck und das Bundesland Tirol hoffen auf viele niederländische Gäste im Winter.

Erklärung: Häusliche Quarantäne

Häusliche Quarantäne bedeutet, dass man nicht mit anderen Menschen in Kontakt kommen darf und zuhause bleiben muss. Man wird von allen anderen Menschen getrennt. Das passiert, wenn man eine schwere und ansteckende Krankheit hat oder wenn vermutet wird, dass man sie hat. Mit der Quarantäne will man verhindern, dass andere Menschen angesteckt werden.

Jugendliche sorgen sich am meisten um die Umwelt

Die meisten Jugendlichen in Österreich machen sich mehr Sorgen um die Umwelt und um den Klimawandel als um die Corona-Pandemie. Das hat eine Umfrage unter Kindern und Jugendlichen ergeben. Die Befragten waren 11 bis 18 Jahre alt. 85 Prozent von ihnen finden, dass wir die Erde zerstören.

Am meisten Angst macht den Kindern und Jugendlichen die schlechtere Luft und dass immer mehr Wälder verschwinden. Auch dass Tiere immer weniger Lebensraum haben, macht den Jugendlichen Angst. Sie fürchten auch, dass die Umweltverschmutzung ihrer Gesundheit schadet.

Rund 270 Wale strandeten in Australien

An der Küste der australischen Insel Tasmanien sind rund 270 Grindwale gestrandet. Die Grindwale sind auf Sandbänken gestrandet und schaffen es nicht mehr in tieferes Wasser. Rund 90 Wale sind bisher gestorben. Rund 60 Helfer versuchen, die übrigen Wale zu retten. Bis Dienstag konnten die Helfer 25 Wale in tieferes Wasser ziehen.

Grindwale sind eine kleinere Art von Walen. Sie leben oft in großen Gruppen zusammen, die man Schulen nennt. In Tasmanien stranden öfter Wale, aber meistens sind es nicht so viele Tiere auf einmal.

Sprachstufe A2:

Die Corona-Tests an den Wiener Schulen sollen schneller werden

An den Schulen in Wien soll es viel

schnellere Corona-Tests geben.

Dafür sind schnelle Einsatz-Teams geplant.

Das haben Bildungs-Minister Heinz Faßmann

und der Wiener Gesundheits-Stadtrat

Peter Hacker gesagt.

Diese schnellen Einsatz-Teams fahren bei

Corona-Verdacht in Wien in die Schule.

Dort machen die Teams Corona-Tests

bei Schülern und Lehrern.

Das Ergebnis vom Test soll dann

innerhalb von 24 Stunden da sein.

Das ist viel schneller als bisher.

Niederlande warnen wegen Corona vor Reisen nach Wien und Innsbruck

Die Niederlande warnen davor,

nach Wien oder Innsbruck zu reisen.

Das nennnt man Reise-Warnung.

Grund dafür sind die hohen

Corona-Zahlen in Österreich.

Wer aus Wien oder Innsbruck in die

Niederlande zurückkommt, muss

für 10 Tage in häusliche Quarantäne.

Das bedeutet, man muss zuhause bleiben

und darf niemanden treffen.

Vor allem für Tirol ist diese

Reise-Warnung sehr schlecht.

Denn viele Niederländer machen

im Winter in Tirol Schi-Urlaub.

Deshalb hofft der Bürgermeister

von Innsbruck Georg Willi, dass die

Reise-Warnung nicht lange dauert.

Innsbruck ist die Hauptstadt von Tirol.

Kinder und Jugendliche haben am meisten Angst um die Umwelt

Trotz der Corona-Krise haben die Kinder

und Jugendlichen in Österreich

ganz andere Sorgen.

Das hat eine Umfrage ergeben.

Die Befragten waren 11 bis 18 Jahre alt.

85 Prozent von ihnen machen sich

am meisten Sorgen wegen der Umwelt

und wegen dem Klima-Wandel.

Die Kinder und Jugendlichen fürchten auch,

dass die Umwelt-Verschmutzung

schlecht für ihre Gesundheit ist

Erklärung: Klima-Wandel

Auf der Erde wird es immer wärmer.

Das nennt man Erd-Erwärmung

oder Klima-Wandel.

Durch den Klima-Wandel verändern sich

die Temperaturen auf der Erde mehr

als es die Natur aushält.

Schon wenige Grad mehr können

schwere Folgen haben.

In Australien sind rund 270 Wale gestrandet

Die Insel Tasmanien gehört zu Australien.

An der Küste von Tasmanien sind

rund 270 Grindwale gestrandet.

Das heißt: Sie sind in so flaches Wasser

geschwommen, dass sie im Sand festsitzen.

Die Wale können sich nicht befreien.

Deshalb versuchen 60 Helfer,

die Wale in tieferes Wasser zu ziehen.

25 Wale sind schon gerettet worden.

Aber es sind auch 90 Wale gestorben.

Grindwale sind eine kleine Art von Walen.

Sie leben oft in großen Gruppen.

Diese Gruppen nennt man Schulen.

In Tasmanien kommt es öfter vor,

dass dort Wale stranden.

Aber meistens stranden

nicht so viele auf einmal.

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