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Labortische in Innsbrucker Klinik schlagen bei falschen Proben Alarm

23.09.2019

In der Innsbrucker Universitäts-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin schlägt zukünftig ein elektronisches System im Labortisch Alarm, wenn ein falsches Probenschälchen oder -röhrchen auf die Arbeitsfläche gestellt wird. So soll verhindert werden, dass Proben der Patienten verwechselt werden, teilten die tirol kliniken in einer Aussendung mit.

Vor allem im Bereich der künstlichen Befruchtung wären die Auswirkungen von verwechselten Proben katastrophal. Bei der Kinderwunschbehandlung kommen unzählige Schälchen und Röhrchen zum Einsatz. Bisher wurden zwar alle deutlich markiert und mit den Daten der Patienten versehen, dies war aber auch die einzige Möglichkeit, um Verwechslungen vorzubeugen.

In Zukunft soll aber jeder Patient eine persönliche Chipkarte erhalten. Diese Karte muss vor dem Raum, in dem Proben entnommen werden, in ein Lesegerät gesteckt werden. Somit werden alle an einem Behandlungsplatz entnommenen Proben automatisch diesem Patienten zugeordnet.

Jedes Probenschälchen oder -röhrchen verfügt außerdem über einen RFID-Chip und in den Arbeitsflächen des Labors befinden sich die dazugehörigen Empfänger. Sollte ein falsches Schälchen auf die Arbeitsfläche gestellt werden, erkennt das System das sofort und schlägt optisch und akustisch Alarm.

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