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Kapazität im Pathologiebereich wird auf 2.500 - 3.500 Tests pro Tag erweitert © APA (dpa)
Kapazität im Pathologiebereich wird auf 2.500 - 3.500 Tests pro Tag erweitert © APA (dpa)

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Coronavirus - Österreichische Pathologen sorgen für mehr Tests

29.03.2020

Die Kapazitäten für die Tests auf SARS-CoV-2 im Verdachtsfall werden in Österreich ausgebaut. Jetzt fahren die Pathologie-Institute der Krankenhäuser und die Fachordinationen auf diesem Gebiet ihre Systeme hoch. Dies teilte die Österreichischen Gesellschaft für Klinische Pathologie und Molekularpathologie der APA mit.

"Die österreichischen Institute und Ordinationen für Klinische Pathologie und Molekularpathologie sind schon substanziell an der bisherigen Covid-19-Testung in Österreich beteiligt und werden ihre diagnostischen Kapazitäten sukzessive noch weiter ausweiten. Derzeit testen beispielsweise schon die Pathologieinstitute und Ordinationen in Feldkirch (Vorarlberg), Horn und Mistelbach (beide Niederösterreich), Ried, Steyr, Vöcklabruck und Wels (alle Oberösterreich) und Zams (Tirol) täglich an die 2.000 Patientenproben. An den Instituten habe man schätzungsweise schon insgesamt an die 8.000 derartige Tests durchgeführt, hieß es gegenüber der APA.

Nun folge in einem nächsten Schritt die Einbeziehung der Pathologie-Institute der Wiener Schwerpunktspitäler und von Pathologie-Instituten in anderen Bundesländern. "Sie werden täglich an die 500 bis 700 zusätzliche Tests durchführen können, was die Kapazität der Testungen im Pathologiebereich österreichweit auf ca. 2.500 bis 3.500 Tests pro Tag erweitern wird", wurde mitgeteilt.

Bei der Fachgesellschaft erklärte man: "Die Covid-19-Testungen stellen ein sehr gutes Beispiel dar, wie die Gesundheitspolitik inklusive der medizinischen Landesholdings zusammen mit den medizinisch-administrativen Führungsteams und verschiedensten Institutionen wie Instituten für Virologie, für Labormedizin und für Klinische Pathologie und Molekularpathologie in einer Krisensituation in pragmatischer und kollegialer Weise im Dienste der Patienten und der Gesamtbevölkerung zusammenarbeiten."

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