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Coronavirus - Mehr als 1.300 Tote in den USA an einem Tag

07.04.2020

In den USA sind an einem Tag 1.343 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging aus den Daten der Johns Hopkins Universität für den 6. April hervor. Am Vortag waren es noch rund 1.200 Tote gewesen. Insgesamt sind demnach in den USA bisher rund 11.000 Menschen infolge einer Infektion mit der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Die Zahl der bekannten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 lag Dienstagfrüh der Johns Hopkins Universität zufolge bei rund 370.000. Die USA, ein Land mit 330 Millionen Einwohnern, haben damit die höchste Infektionszahl aller Länder. Die Fallzahlen lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und erwarteten hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.

Unter den am stärksten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Ländern registrierte die Universität den höchsten Anteil an Corona-Toten relativ zur Bevölkerungszahl bisher in Spanien und Italien. In beiden Ländern starben demnach etwa 28 Menschen pro 100.000 Einwohner nach einer Infektion. In den USA waren es 3,3 Todesfälle pro 100.000 Einwohner.

Die Webseite der Universität wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde CDC.

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