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Doris Schmidauer übernimmt Ehrenschutz für Initiative "Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?"

27.05.2020

Österreichs First Lady Doris Schmidauer unterstützt die Initiative der Ludwig Boltzmann Gesellschaft zu psychischer Gesundheit unter COVID-19 und ruft die österreichische Bevölkerung zur aktiven Teilnahme auf.

"Die psychische Gesundheit der Menschen in Österreich ist ein hohes Gut, das wir beschützen müssen. Für viele Menschen bedeutet die Corona-Krise eine tiefgreifende Veränderung ihrer Lebensrealität. Sie sind mit neuen Herausforderungen, Ängsten und Belastungen konfrontiert. Es ist von großer Bedeutung, dass wir jetzt mit dem Thema psychische Gesundheit offen umgehen und die richtigen Maßnahmen ergreifen." Mit diesem Appell unterstützt Doris Schmidauer, Frau von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, die Initiative "Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?" der Ludwig Boltzmann Gesellschaft.

Als Unterstützerin ruft Schmidauer die österreichische Bevölkerung zur aktiven Teilnahme auf. "Jeder von uns ist betroffen und in gewissen Fragen Expertin oder Experte. Ich möchte die Menschen in Österreich deshalb einladen, sich an der Initiative zu beteiligen, denn nur aus der Fülle der Beiträge kann die Ludwig Boltzmann Gesellschaft mit Expertinnen und Experten am Ende die richtigen Themen und Unterstützungsmaßnahmen ableiten", so Schmidauer. Bis 28. Juni 2020 kann die breite Bevölkerung über ein Online-Crowdsourcing auf https://corona.lbg.ac.at Beobachtungen über die Auswirkung der Corona-Krise auf die psychische Gesundheit bei sich selbst und bei anderen einbringen. Die Beiträge fließen direkt in Co-Creation-Workshops mit ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen ein, um Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

Neue Maßnahmen als auch Forschungsthemen zu entwickeln, um die psychische Gesundheit der Menschen in Österreich während und nach der Corona-Krise zu stärken, ist das große Ziel der Initiative. Ende des Sommers 2020 soll ein Katalog an politischen Handlungsempfehlungen präsentiert werden. Als ehrenamtliches Mitglied des Unterstützungskomitees hebt Schmidauer hervor, wie wichtig es ist, dass die Wissenschaft bei gesellschaftlich relevanten Themen, wie etwa in der Corona-Krise, die Bevölkerung direkt einbezieht und unterschiedliche Blickwinkel einnimmt. "Ich begrüße es sehr, dass die Wissenschaft sich gegenüber Bürgerinnen und Bürgern öffnet. Dazu leistet die Ludwig Boltzmann Gesellschaft mit ihrer Initiative einen wichtigen Beitrag", so Schmidauer.

Neben Doris Schmidauer wird die "Reden Sie mit!"-Initiative noch von weiteren namhaften Personen unterstützt und begleitet. Teil des Unterstützungskomitees sind

• Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Psychiater und Psychotherapeut

• Michael Landau, Direktor der Caritas der Erzdiözese Wien und Präsident der Caritas Österreich

• Ulrike Schmidt, Stv. Direktorin und Forschungsgruppenleiterin der Unipsychiatrie Bonn

• Werner Schöny, Ehrenpräsident und bis 2019 Obmann von pro mente Austria, Ehemaliger ärztlicher Direktor der Landesnervenklinik Linz

• Christiane Spiel, Universitätsprofessorin und stv. Vorstand des Instituts für Angewandte Psychologie der Universität Wien

Video: Doris Schmidauer ruft die Bevölkerung auf, sich an der Initiative "Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?" zu beteiligen: https://youtu.be/3CYXLnTlQOk

Über die Initiative "Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?"

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft identifiziert mit der Initiative "Reden Sie mit! Was macht Corona mit unserer psychischen Gesundheit?" Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung. Personen ab 18 Jahren können auf der Online-Plattform https://corona.lbg.ac.at Beobachtungen über die Auswirkungen bei sich selbst und bei anderen einbringen. Beiträge sind bis 28. Juni in den breit gefassten Themenschwerpunkten "Bildung und Lernen", "Arbeit und Beruf" sowie "soziale Isolation und Vereinsamung" möglich. Die Beiträge aus dem Crowdsourcing fließen direkt in eine Reihe von Co-Creation-Workshops ein und dienen einem interdisziplinären Team an ExpertInnen sowie PraktikerInnen als Basis, um konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik sowie neue Forschungsfragen zu erarbeiten.

https://corona.lbg.ac.at

Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine Forschungseinrichtung mit thematischen Schwerpunkten in der Medizin und den Life Sciences sowie den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und stößt gezielt neue Forschungsthemen in Österreich an. Die LBG betreibt zusammen mit akademischen und anwendenden Partnern aktuell 19 Ludwig Boltzmann Institute und entwickelt und erprobt neue Formen der Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und nicht-wissenschaftlichen AkteurInnen wie Unternehmen, dem öffentlichen Sektor und der Zivilgesellschaft. Gesellschaftlich relevante Herausforderungen, zu deren Bewältigung Forschung einen Beitrag leisten kann, sollen frühzeitig erkannt und aufgegriffen werden. Teil der LBG sind das LBG Open Innovation in Science Center, das das Potenzial von Open Innovation für die Wissenschaft erschließt, und das LBG Career Center, das 250 PhD-StudentInnen und Postdocs in der LBG betreut. In der Ludwig Boltzmann Gesellschaft sind insgesamt 550 MitarbeiterInnen beschäftigt.

www.lbg.ac.at

Rückfragehinweis:
Barbara Konturek 
Ludwig Boltzmann Gesellschaft
Tel. +43 676 500 4962
barbara.konturek@lbg.ac.at
https://corona.lbg.ac.at 
www.lbg.ac.at
Mag.a Inge Hausbichler
Österreichische Präsidentschaftskanzlei
Tel: +43 1 534 222 51
Inge.Hausbichler@hofburg.at
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