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ASKÖ-Unverständnis wegen fehlender Sportstunden an Schulen

28.05.2020

ASKÖ-Präsident Hermann Krist begrüßt die ab Freitag gültige Lockerungsverordnung im Breitensport. Dies dürfe aber nicht das Ende gewesen sein, verwies der Präsident des Sportdachverbandes auf Kontakt- und Teamsportarten. Kein Verständnis hat Krist für die Entscheidung im Bildungsbereich, die Bewegungs- und Sport-Stunden im Unterricht nicht zuzulassen sowie Schulsportstätten geschlossen zu halten.

"Wer hier den Bildungsminister berät, weiß ich nicht. Kindern Bewegung und Sport zu verbieten, sie aber stundenlang, selbst in den Pausen sitzen zu lassen, das allein zeigt schon viel Unverständnis auf", wird Krist in einer ASKÖ-Aussendung zum Thema Covid-19 vom Donnerstag zitiert. "Unsere Studien belegen eindeutig, dass Bewegung und Sport immer mehr nachgefragt wird, denn die Menschen verstehen immer mehr, wie gut ihnen Bewegung tut. Die Politik sollte diesem Bedürfnis der Bevölkerung folgen."

Krist wünscht sich auch eine bessere Koordinierung der 14-tägigen Lockerungsschritte, denn Ankündigungen des Sportministers fänden sich oftmals in den Verordnungen des Gesundheitsministers nicht wieder. "Das schafft unnötige Verwirrung. Wir brauchen rasche Planungssicherheit für den Sport und seine 15.000 Vereine."

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