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Corona-Virus: Spezial-Ausgabe von TopEasy - Nachrichten leicht verständlich

03.06.2020

Dieser Nachrichten-Überblick in leicht verständlicher Sprache ist eine Spezial-Ausgabe. Die Meldungen befassen sich mit der Krise rund um die Corona-Virus-Pandemie. Diese bestimmt derzeit unseren Alltag. In dieser speziellen Ausgabe werden die wichtigsten Fragen zum Corona-Virus, seinen Folgen und den Maßnahmen der Regierung leicht verständlich und übersichtlich beantwortet.

Sprachstufe B1:

Corona-Maßnahmen in Österreich werden ab 15. Juni gelockert

Ab 15. Juni werden in Österreich die Corona-Maßnahmen gelockert. Man muss dann nicht mehr überall eine Schutzmaske tragen. Man braucht die Maske dann nur noch in den öffentlichen Verkehrsmitteln und im Gesundheits-Bereich, wie zum Beispiel in Apotheken oder Krankenhäusern. Auch Friseure und Mitarbeiter der Gastronomie müssen weiterhin eine Maske tragen. Das hat die Regierung am Freitag gesagt.

In Geschäften braucht man dann keine Maske mehr. Die Lokale dürfen ab 15. Juni auch wieder länger offen haben, nämlich bis 1.00 Uhr. Derzeit müssen sie schon um 23.00 Uhr zusperren.

Masken sind in den Schulen nicht mehr Pflicht

In den Schulen gibt es seit Mittwoch keine Masken-Pflicht mehr. Der Turn-Unterricht findet am Nachmittag nach dem normalen Unterricht statt. Für die Schüler ist die Teilnahme daran freiwillig. Auch singen im Unterricht ist wieder erlaubt. Veranstaltungen zum Schulschluss sollen möglich sein. Dazu gehören Matura-Feiern und Abschluss-Feste.

Unverändert bleibt der Schicht-Betrieb an den Schulen. Eine Hälfte der Schulklasse hat zum Beispiel von Montag bis Mittwoch Unterricht, die andere Hälfte am Donnerstag und Freitag. In der nächsten Woche ist es dann umgekehrt.

Im Mai um 174.000 Menschen mehr Arbeitslose als im Vorjahr

Durch die Corona-Krise bleibt die Arbeitslosigkeit in Österreich weiterhin hoch. Ende Mai waren über 517.000 Menschen arbeitslos. Das sind um 174.000 mehr als im Mai des Vorjahres. Das hat Arbeits-Ministerin Christine Aschbacher von der ÖVP am Dienstag erklärt.

Im Vergleich zu Ende März ist die Arbeitslosigkeit aber gesunken. Ende Mai hatten 45.000 Arbeitslose wieder einen Job gefunden. Derzeit sind auch noch 1,3 Millionen Menschen in Kurzarbeit.

Die AUA fliegt ab 15. Juni wieder

Die größte Flug-Linie Österreichs heißt AUA. Das ist die Abkürzung für den englischen Begriff Austrian Airlines. Seit Mitte März fliegt die AUA wegen der Corona-Krise nur noch in Notfällen. Die meisten AUA-Flugzeuge sind am Flughafen in Wien abgestellt. Nun will die AUA ab 15. Juni wieder Linien-Flüge durchführen.

Linien-Flüge sind Flüge, die regelmäßig nach einem fixen Flug-Plan gehen. Zunächst will die AUA 37 Städte regelmäßig anfliegen. Das ist nur ein sehr kleiner Teil der Flüge, die vor der Corona-Krise durchgeführt wurden.

Hotels, Pensionen und Campingplätze haben wieder geöffnet

Hotels, Pensionen, Campingplätze und Hütten waren wegen der Corona-Krise für mehrere Wochen geschlossen. Seit Freitag dürfen sie wieder Gäste begrüßen. Es gelten aber Hygiene-Regeln. Im Eingangs-Bereich muss man eine Schutzmaske tragen. Außerdem muss man mindestens einen Meter Abstand zu anderen Gästen halten. Das Personal muss beim Kontakt mit den Gästen eine Schutzmaske tragen.

Fahrten mit Bergbahnen und Ausflugs-Schiffen sind auch wieder möglich. Auch hier gelten die Hygiene-Regeln.

Thermen, Fitness-Studios und Freibäder machen wieder auf

Wegen der Corona-Krise waren in Österreich alle Thermen und Fitness-Studios mehr als 2 Monate lang geschlossen. Nun dürfen sie seit Freitag wieder öffnen. Auch die städtischen Freibäder haben nun wieder geöffnet. Aber überall gelten Corona-Bestimmungen, die man beachten muss.

Man muss zum Beispiel im Eingangs-Bereich und in den Garderoben eine Schutzmaske tragen. Das gilt auch, wenn man sich massieren lässt. Beim Sport gilt keine Maskenpflicht. Außerdem muss man stets einen Meter Abstand zu anderen Menschen halten. Beim Sport müssen es mindestens 2 Meter sein.

Noch immer fahren in Wien wenig Menschen mit der U-Bahn

In Wien fahren zwar wieder mehr Menschen mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Zu den Öffis zählen zum Beispiel die U-Bahn, Straßenbahnen oder Busse. Viele fahren aber aus Angst vor dem Corona-Virus noch immer lieber mit dem Auto. Nur die Hälfte der Menschen, die vor der Corona-Krise mit den Öffis gefahren sind, fahren jetzt auch mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Daher verdienen die Wiener Linien in Wien aber auch weniger Geld. Wiener Linien heißt das Unternehmen, das die Öffentlichen Verkehrsmittel in Wien betreibt.

Es wäre wichtig, dass möglichst viele Menschen wieder mit den Öffis fahren. Denn das hilft dem Klima und der Umwelt. Auto fahren hingegen ist laut und verschmutzt die Luft. Und Auto-Fahrer bewegen sich weniger als Öffi-Fahrer.

Staat bezahlt Künstlern 1.000 Euro Corona-Hilfe pro Monat

Die Verbote und Einschränkungen wegen dem Corona-Virus treffen auch die Künstler sehr hart. Um sie zu unterstützen, hat die österreichische Regierung finanzielle Hilfe beschlossen. Künstler, die nicht fest bei einem Theater oder Ähnlichem angestellt sind, erhalten ab Juli für ein halbes Jahr 1.000 Euro im Monat.

Das Geld bekommen sie von der Sozial-Versicherung. Dort sind 15.000 Künstler angemeldet, die dieses Geld erhalten werden.

Britische Königin zeigte sich erstmals seit Monaten im Freien

Die britische Königin Elizabeth die Zweite hat sich nach Monaten erstmals wieder im Freien gezeigt. Zum Schutz vor dem Corona-Virus hatte sie sich zu Hause zurückgezogen. Nun zeigen Fotos die 94-jährige Königin beim Reiten auf einem Pony. Sie trägt ein pinkes Kopftuch, eine grüne Jacke und weiße Handschuhe. Sorgen um die Gesundheit der Königin müssen sich die Briten also nicht machen.

Die Königin- auf Englisch Queen - ist für ihre Tierliebe bekannt. Sie mag besonders gerne Pferde und Hunde.

Sprachstufe A2:

Die Corona-Regeln werden in Österreich ab 15. Juni gelockert

Wegen der Corona-Krise muss man

fast überall eine Schutz-Maske tragen.

Ab 15. Juni wird die Masken-Pflicht

in Österreich aber gelockert.

Dann braucht man die Maske nicht

mehr überall tragen.

Masken braucht man dann nur noch

in öffentlichen Verkehrs-Mitteln

und im Gesundheits-Bereich.

Das sind Apotheken und Krankenhäuser.

Auch Friseure und Kellner in Lokalen

müssen weiterhin eine Maske tragen.

Das hat die Regierung gesagt.

In Geschäften braucht

man dann keine Schutz-Maske mehr.

Auch für die Lokale gibt es eine Lockerung.

Sie dürfen wieder länger offen haben,

nämlich bis 1.00 Uhr.

Derzeit müssen sie um 23.00 zumachen.

In den Schulen muss man keine Schutzmaske mehr tragen

Wegen dem Corona-Virus haben

in den Schulen strenge Regeln gegolten.

Diese Regeln werden jetzt leichter.

Seit Mittwoch gibt es in den Schulen

nämlich keine Masken-Pflicht mehr.

Der Turn-Unterricht findet

nach dem normalen Unterricht statt.

Daran können die Schüler

freiwillig mitmachen.

Auch singen darf man wieder.

Veranstaltungen zum Schulschluss

sollen möglich sein.

Dazu gehören zum Beispiel Matura-Feiern.

Unverändert bleibt an den Schulen

der Schicht-Betrieb in den Klassen.

Jede Hälfte der Schulklasse wird

an verschiedenen Tagen unterrichtet.

In Österreich gibt immer noch sehr viele Arbeitslose

Viele Menschen haben wegen der

Corona-Krise ihre Arbeit verloren.

Derzeit sind in Österreich

rund 517.000 Menschen arbeitslos.

Das sind um 174.000 mehr

als vor einem Jahr im Mai.

Das hat die Arbeits-Ministerin

Christine Aschbacher gesagt.

Trotzdem geht die Arbeitslosigkeit

langsam zurück.

Denn Ende März gab es noch

45.000 Arbeitslose mehr als jetzt.

Derzeit sind in Österreich auch noch

1,3 Millionen Menschen in Kurz-Arbeit.

Ab 15. Juni will die AUA wieder fliegen

Die größte Flug-Linie in Österreich

ist die AUA.

Wegen dem Corona-Virus fliegt die AUA

seit Mitte März nur noch in Notfällen.

Sie hat viele von ihren Flugzeugen

am Flughafen in Wien abgestellt.

Ab 15. Juni will die AUA aber

wieder regelmäßig fliegen.

Am Anfang will die AUA erst einmal

nur 37 Städte regelmäßig anfliegen.

Das ist nur ein sehr, sehr kleiner Teil

von den Flügen vor der Corona-Krise.

Hotels, Pensionen und Campingplätze wieder offen

Hotels, Pensionen und Camping-Plätze haben

wegen der Corona-Krise schließen müssen.

Seit Freitag haben sie nun wieder offen.

Es gelten aber Hygiene-Regeln.

Im Eingangs-Bereich muss man

eine Schutz-Maske tragen.

Außerdem muss man zu anderen Gästen

mindestens 1 Meter Abstand halten.

Das Personal muss auch

eine Schutz-Maske tragen.

Ausflüge mit Berg-Bahnen und

Ausflugs-Schiffen sind seit Freitag

auch wieder möglich.

Auch hier gelten die Hygiene-Regeln.

In Österreich sperren Thermen, Fitness-Studios und Freibäder wieder auf

Wegen dem Corona-Virus waren in Österreich

alle Thermen und Fitness-Studios zu.

Seit Freitag dürfen sie wieder aufsperren.

Auch die Freibäder sperren wieder auf.

Aber überall muss man sich

an Corona-Regeln halten.

Man muss zum Beispiel beim Eingang

und in der Garderobe eine Maske tragen.

Außerdem muss man immer 1 Meter

Abstand zu anderen Menschen halten.

Beim Sport muss man keine Maske tragen.

Dafür muss man beim Sport 2 Meter

Abstand zu anderen Menschen halten.

Viele Menschen meiden Öffis in Wien noch immer

Vor der Corona-Krise sind in Wien

viele Menschen mit den Öffis gefahren.

Öffis ist eine Abkürzung für den Begriff

Öffentliche Verkehrsmittel.

Dazu zählen zum Beispiel die U-Bahn

oder die Straßen-Bahnen und Busse.

Seit der Corona-Krise fahren nur wenige

Menschen mit den Öffis.

Sie haben Angst vor der Krankheit.

Daher fahren viele lieber mit dem Auto.

Das ist aber schlecht für die Umwelt.

Und die Öffis verdienen dadurch auch

weniger Geld.

Künstler bekommen vom Staat 1.000 Euro im Monat

Wegen dem Corona-Virus gibt es seit

Monaten keine Kultur-Veranstaltungen mehr.

Dadurch verdienen viele Künstler

auch kein Geld mehr.

Besonders schlimm ist das für Künstler,

die nirgendwo angestellt sind.

Sie werden jetzt vom Staat unterstützt.

Die Regierung hat beschlossen, dass diese

Künstler ab Juli Geld vom Staat bekommen.

Sie sollen ein halbes Jahr lang 1.000 Euro

im Monat bekommen.

Das Geld wird die Sozial-Versicherung

auszahlen.

15.000 Künstler können

dieses Geld bekommen.

Erklärung: Sozial-Versicherung

Die Sozial-Versicherung ist in Österreich

eine Pflicht-Versicherung.

Das heißt, man kann sich nicht aussuchen,

ob man versichert sein will oder nicht.

Wer Geld verdient, muss

in die Sozial-Versicherung einzahlen.

Die Sozial-Versicherung zahlt die Kosten,

wenn man krank wird

oder wenn man Pflege braucht.

Die Sozial-Versicherung bezahlt auch

die Pension und das Arbeitslosen-Geld.

Britische Königin nach langer Zeit im Freien zu sehen

Die britische Königin Elizabeth

hat sich wieder im Freien gezeigt.

Es ist das erste Mal seit Monaten,

dass es Fotos von der Königin gibt.

Sie hat sich auf ihrem Landhaus

vor dem Corona-Virus geschützt.

Die Königin ist schon 94 Jahre alt.

Die Fotos zeigen die Königin

beim Reiten auf einem Pony.

Sie trägt ein pinkes Kopftuch,

eine grüne Jacke

und weiße Handschuhe.

Die Königin - auf Englisch Queen -

ist für ihre Tierliebe bekannt.

Besonders mag sie Pferde und Hunde

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