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Nachrichten leicht verständlich vom 21. Juli 2020

21.07.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Ab Freitag gilt wieder die Maskenpflicht

Weil sich wieder mehr Menschen mit dem Corona-Virus anstecken, gilt ab Freitag in Österreich in vielen Bereichen wieder die Maskenpflicht. Beim Einkaufen zum Beispiel in Lebensmittel-Geschäften und Supermärkten, aber auch in Banken und Postämtern muss man wieder einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz in einer Pressekonferenz angekündigt.

Außerdem soll es strengere Kontrollen an den Grenzen geben. Ab Freitag darf man aus Risiko-Gebieten nur noch mit einem negativen Corona-Test nach Österreich einreisen. Diese Tests müssen aus anerkannten Laboren stammen.

EU einigt sich auf 1,8 Billionen schweres Finanzpaket

Die Maßnahmen gegen den Corona-Virus schaden der Wirtschaft in der ganzen EU. Darum haben sich die Regierungs-Chefs der EU-Mitgliedsländer auf ein Finanzpaket von 1,8 Billionen Euro geeinigt. Das sind 1.800 Milliarden Euro.

Dieses Geld soll in den Jahren 2021 bis 2027 ausgegeben werden, um der Wirtschaft in der EU zu helfen. Die Regierungs-Chefs verhandelten 5 Tage lang in Brüssel, bis sie sich einigen konnten.

Mit dem Geld sollen nicht nur die Folgen der Corona-Krise bekämpft werden. Man will eine digitalere und Klima-freundlichere Wirtschaft aufbauen. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz ist mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.

Erklärung: EU

Einige Staaten in Europa bilden freiwillig eine Gemeinschaft. Diese heißt Europäische Union oder auch EU. Die EU hat 27 Mitglieds-Länder. Österreich ist am 1. Jänner 1995 zur EU beigetreten. Jeder Staat in der EU muss sich auch an die EU-Regeln halten. Österreich muss die eigenen Gesetze an die EU-Regeln anpassen.

Die Zahl der Kurzarbeiter steigt weiter

In der letzten Woche ist die Zahl der Kurzarbeiter leicht angestiegen. Derzeit sind 456.127 Menschen in Kurzarbeit. Vor einer Woche waren es nur 454.171, also rund 2.000 weniger. Das hat das Arbeitsministerium erklärt.

Die Zahl der Arbeitslosen ist dagegen leicht gesunken, nämlich um rund 4.600. Derzeit sind in Österreich 433.779 Menschen ohne Job. Rechnet man Arbeitslose und Kurzarbeiter zusammen, dann haben rund 890.000 Menschen weniger oder gar keine Arbeit.

Erklärung: Kurzarbeit

Die Kurzarbeit soll Firmen und ihren Mitarbeitern helfen. Bei der Kurzarbeit arbeiten die Mitarbeiter weniger. Ihr Geld bekommen sie dabei vom Staat und nicht von den Firmen. Das hilft den Firmen, weil sie viel Geld sparen. Sie müssen ihre Mitarbeiter dann nicht kündigen.

Nur wenige verreisen heuer nicht mit dem Auto in den Urlaub

Wegen der Corona-Krise fahren die meisten Österreicher mit ihrem Auto in den Urlaub. Das geht aus einer Umfrage der Internetseite Autoscout24.at hervor. Von denen, die heuer verreisen, fahren nur 8 Prozent nicht mit ihrem Auto in den Urlaub. Und 29 Prozent der Befragten fährt heuer gar nicht in den Urlaub.

Viele der Befragten finden Urlaub im eigenen Land sinnvoll während der Corona-Krise. Daher haben sich 20 Prozent von ihnen für eine Autofahrt in die Berge oder zum See als Urlaubsziel entschieden.

Sprachstufe A2:

In Österreich gilt wieder die Masken-Pflicht

In Österreich stecken sich wieder mehr

Menschen mit dem Corona-Virus an.

Darum gilt ab Freitag wieder die

Masken-Pflicht in Österreich.

Dann muss man beim Einkaufen

eine Schutz-Maske tragen.

Das gilt im Lebensmittel-Geschäft

und im Supermarkt.

Aber auch in der Bank

und im Postamt.

Das hat der Bundeskanzler

Sebastian Kurz gesagt.

Außerdem soll es an den Grenzen

strengere Kontrollen geben.

Wenn man aus Risiko-Ländern

nach Österreich einreist, muss man

einen negativen Corona-Test haben.

Den Corona-Test muss aber ein

anerkanntes Labor gemacht haben.

Risiko-Länder sind Länder,

wo es viele Corona-Fälle gibt.

Die EU will der Wirtschaft mit viel Geld helfen

Die Maßnahmen gegen den Corona-Virus

schaden der Wirtschaft in der ganzen EU.

Darum haben sich die Regierungs-Chefs der

EU-Länder in Brüssel getroffen.

Sie wollen mit viel Geld der

Wirtschaft helfen.

Dafür will die EU 1.800 Milliarden Euro

zur Verfügung stellen.

Dieses Geld soll in den nächsten

7 Jahren ausgegeben werden.

Die Regierungs-Chefs brauchten

5 Tage, bis sie sich einigen konnten.

Mit dem Geld will man nicht nur die Folgen

von der Corona-Virus-Krise bekämpfen.

Man will auch mehr für den

Klima-Schutz tun.

Der österreichische Bundeskanzler

Sebastian Kurz ist mit diesem Ergebnis

sehr zufrieden.

Erklärung: EU

27 Staaten in Europa

bilden freiwillig eine Gemeinschaft.

Sie heißt Europäische Union oder auch EU.

Österreich ist seit 1995 in der EU.

Österreich muss die eigenen Gesetze

an die Regeln von der EU anpassen.

Denn jeder Staat in der EU muss

sich an die Regeln von der EU halten.

In Österreich sind mehr Menschen in Kurz-Arbeit

Wegen der Corona-Krise sind in Österreich

viele Menschen in Kurz-Arbeit.

In der letzten Wochen sind es

wieder etwas mehr geworden.

Derzeit sind rund 456.000 Menschen

in Österreich in Kurz-Arbeit.

Das sind rund 2.000 mehr

als noch vor einer Woche.

Das hat die Arbeits-Ministerium gesagt.

Aber es gibt nun etwas weniger

Arbeitslose als noch vor einer Woche.

Derzeit sind rund 434.000 Menschen

ohne Arbeit.

Das sind um rund 4.600 weniger

als in der vergangenen Woche.

Erklärung: Kurz-Arbeit

Die Kurz-Arbeit gibt es, damit nicht

noch mehr Menschen ihre Arbeit verlieren.

Bei der Kurz-Arbeit behalten

die Menschen ihre Arbeit.

Sie arbeiten aber weniger als sonst.

Ihr Geld bekommen sie aber nicht mehr

von den Firmen, sondern vom Staat.

Die Firmen sparen dadurch viel Geld und

müssen ihre Mitarbeiter nicht entlassen.

Die meisten Österreicher fahren heuer mit dem Auto in den Urlaub

Laut einer Umfrage fahren heuer

die meisten Österreicher mit dem Auto

in den Urlaub.

Das liegt an der Corona-Krise.

Von den Befragten fahren heuer 29 Prozent

gar nicht in den Urlaub.

Von denen, die doch in den Urlaub fahren,

fahren nur 8 Prozent nicht mit dem Auto.

Von den Befragten halten viele

Urlaub im eigenen Land für sinnvoll.

Deshalb fahren heuer viele in die Berge

und an Seen, um Urlaub zu machen.

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